Infektiöse Erkrankung des Bauchfells
Bei der, von Katzenliebhabern sehr gefürchteten Erkrankung FIP(feline infektiose Peritonitits), handelt es sich um eine hochinfektiöse Erkrankung des Bauchfelles; Auslöser für diese Infektion sind die sogenannten Coronoviren, die hier ausschließlich Katzen befallen. Kommt es zu einer Manifestation dieser Erkrankung endet diese in der Regel für die Katze tödlich. Am häufigsten betroffen sind Tiere im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. Es können aber auch alte Tiere betroffen sein.
Die Übertragung des Virus
Feste Kotplätze sind in der Regel die Hauptursache für eine Übertragung des Coronavirus, was auch der Grund dafür ist, dass „Freiläufer“ ohne festen Kotplatz ein weitaus geringeres Ansteckungsrisiko in sich bergen, während z.B. Tiere aus dem Tierheim bis zu 90 % das Virus
Die Symptome für FIP äußern sich in vermindertem Appetit, rezidivierend auftretendem Fieber mit deutlicher Abmagerung. Um sicher zu gehen wäre hier eine sofortige Bestimmung der Antikörper durch einen Tierarzt nötig.
Die Impfung gegen FIP ist bis heute heiß diskutiert, da eine Impfung mit diesem Vakzin (Impfstoff) die Gefahr in sich birgt, dass sich das Impfvirus mit dem Feldvirus vermengt und es dadurch zu einer antikörperabhängigen Immunverstärkung kommen kann.
Positiv zu werten ist, dass bei einigen Tieren trotzdem sie Virusträger sind, die Erkrankung nicht ausbrechen kann, da es in deren Organismus zu einer starken Immunreaktion durch die Zellen kam. Aus diesem Grund ist das Immunsystem der betroffenen Tiere in der Lage die infizierten Blutzellen zu kontrollieren. Die Tiere erkranken dann nicht, sind aber leider weiter Virusträger, die die Viren weiterhin ausscheiden und auch jederzeit für Neuinfektionen empfänglich sind.
Störungen der Darmflora, Stress und Schwächungen des Immunsystems können jederzeit eine Vermehrung der Viren begünstigen.
Man sieht also wie wichtig ein intaktes, starkes Immunsystem für unsere Samtpfoten ist.
Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.










