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Asthma

Asthma bronchiale


Manche Erkrankungen sind nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Menschen in ihrer Nähe ein erschreckendes Erlebnis. Ein typisches Beispiel ist der Asthmaanfall. Vor allem die Eltern betroffener Kinder reagieren verständlicherweise oft panisch, wenn ihr Kind plötzlich nach Luft ringt und von schweren Hustenanfällen gequält wird.

Asthma bronchiale ist eine häufige Erkrankung. 8–10 Prozent der Kinder und Jugendlichen leiden unter der anfallsweise auftretenden Luftnot, die durch eine akute Verengung der Bronchien entsteht. Bei ihnen sind Allergien die häufigste Ursache, während bei den etwas seltener betroffenen Erwachsenen überwiegend andere Gründe wie Virusinfektionen der Atemwege vorliegen. Oft kann aber kein eindeutiger Auslöser festgestellt werden kann, in diesem Fall spricht man von intrinsischem oder endogenem Asthma.
Typisch für viele Asthmatiker ist das Auftreten eines Anfalls während oder nach körperlicher Belastung, nicht selten werden die Betroffenen jedoch auch nachts von der plötzlichen Atemnot heimgesucht. Für eine bestmögliche Therapie ist es wichtig, die Umstände, unter denen es zu Anfällen kommt, sehr genau zu analysieren. Asthmatiker sollten außerdem ein Dokument bei sich tragen, aus dem hervorgeht, welche Erkrankungen sie haben, welche Auslöser bekannt sind, welche Medikamente sie einnehmen und was im Falle eines Anfalls zur Hilfeleistung zu tun ist.


Asthma Bild1Urplötzlich bleibt die Luft weg: Asthma bronchiale ist eine tückische Krankheit. Während sich ein Asthmatiker in einem Moment noch kerngesund fühlt, können sich die Bronchien im nächsten Augenblick schlagartig verengen und mit der Schleimhautschwellung und Schleimbildung zu starker Atemnot, pfeifender Atmung und Reizhusten mit zähem Auswurf führen. Allgemein gesprochen liegt Asthma eine Überreaktion der Atemwege auf bestimmte Reize zugrunde. Die Auslöser sind vielfältig: Bei Kindern handelt es sich meistens um ein allergisches Geschehen, aber auch Infekte, Überanstrengung, psychische Belastungen, Kälte, Medikamente oder Schadstoffe in der Luft (Abgase, Zigarettenrauch, Dämpfe von Lösungsmitteln) können zum Asthmaanfall führen.
Aus medizinischer Sicht wird Asthma bronchiale als eine chronische Entzündung der Atemwege beschrieben, die von den typischen, selten sogar lebensbedrohlichen Anfällen begleitet wird. Mit Glück ist ein solcher Anfall nach ein paar Sekunden oder Minuten vorbei. Er kann aber durchaus auch mehrere Stunden andauern – man spricht dann vom Status asthmaticus. Vor allem die Ausatmung ist bei einem Asthmaanfall erschwert. Beim Versuch, die Luft gegen den erhöhten Widerstand aus den verengten Luftwegen zu pressen, entstehen typische Strömungsgeräusche, die von Medizinern als „Giemen” und „Brummen” bezeichnet werden. Sie sind unter Umständen nicht nur während des Anfalls, sondern bei chronischen Asthmatikern dauerhaft zu hören.
Angesichts der heftigen Symptome ist die Diagnose meist leicht gestellt. Mit Lungenfunktionstests lässt sich erkennen, wie stark der Patient eingeschränkt ist. Ein wichtiger Richtwert ist der sogenannte Peak-Flow, der angibt, mit welcher Geschwindigkeit die Luft ausgeatmet werden kann. Unter anderem mit seiner Hilfe wird das Asthma üblicherweise in vier Stufen eingeteilt. Bei einem gesunden Menschen beträgt der Peak-Flow 600 bis 800 Liter pro Minute. Ein kleines Gerät, das von den Betroffenen selbst eingesetzt werden kann, erlaubt engmaschige Kontrollen.


Die vier Stufen von Asthma bronchiale

Stufe 1: Gelegentlich auftretendes (intermittierendes) Asthma
Atemnot maximal einmal pro Woche, nachts nicht öfter als zweimal im Monat. Zwischendurch beschwerdefrei. Peak-Flow über 80 Prozent. Bei Kindern und Jugendlichen: zeitweiser Husten, leichte Atemnot mit beschwerdefreien Intervallen über zwei Monaten.

Stufe 2: Leichtes anhaltendes (persistierendes) Asthma
Atemnot mehr als einmal wöchentlich, aber seltener als einmal täglich, nachts mehr als zweimal im Monat, keine täglichen Beschwerden. Peak-Flow bis 80 Prozent. Bei Kindern und Jugendlichen: Intervall zwischen den Beschwerden liegt unter zwei Monaten.

Stufe 3: Mittelschweres anhaltendes (persistierendes) Asthma
Tägliche Beschwerden und/oder mehr als einmal wöchentlich nachts auftretende Atemnot. Peak-Flow 60 bis 80 Prozent. Bei Kindern und Jugendlichen: Beschwerden an mehreren Tagen pro Woche sowie während der Nacht.

Stufe 4: Schweres anhaltendes Asthma
Dauersymptome in wechselnder Stärke, sowohl tagsüber als auch nachts. Deutliche Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Peak-Flow morgens unter 60 Prozent mit deutlichen Schwankungen über den Tag verteilt. Bei Kindern und Jugendlichen: Tägliche, anhaltende Beschwerden, die auch häufig während der Nacht auftreten.

Asthma Bild 2Die Behandlung richtet sich nach der festgestellten Asthmastufe, aber natürlich auch nach den Ursachen: Bei Allergikern ist es zunächst entscheidend, den Auslöser so gut es geht zu meiden. Da dies zum Beispiel bei einer Hausstauballergie nur schwer möglich ist, ist eine Allergiebehandlung zu empfehlen, wobei sich mit ganzheitlichen Heilverfahren wie Akupunktur oder Bioresonanztherapie oft bessere Erfolge erzielen lassen als durch eine ausschließlich schulmedizinische Herangehensweise.
Darüber hinaus ist es wichtig, den Asthmatiker mit entsprechenden Notfallmitteln zu versorgen, mit denen er sich zu Beginn eines akuten Anfalls selbst helfen kann. Verschiedene Präparate als Sprays bewirken eine schnelle Entspannung der krampfartig verengten Bronchien und sorgen auf diese Weise für freies Atmen. In schweren Fällen kann eine medikamentöse Langzeitbehandlung mit Mitteln zum Inhalieren oder in Tablettenform zum Einnehmen angezeigt sein. Ergänzend hierzu lernen die Betroffenen bei der Atemtherapie, ihre Atemmuskulatur richtig einzusetzen und zu kräftigen und können so die Atemleistung deutlich steigern. Eine der wichtigsten Techniken ist die Lippenbremse: Man atmet gegen den Widerstand der nur leicht geöffneten Lippen aus. Der dadurch entstehende Druck in der Mundhöhle setzt sich bis in die Lunge fort und verhindert, dass die Lungenbläschen kollabieren. Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder Yoga können ebenfalls viel zur Linderung der Symptome beitragen.


Vitalpilze bei Asthma bronchiale

Einen wichtigen Beitrag im Rahmen der kontinuierlichen Behandlung eines Asthmatikers leisten auch die Vitalpilze – und zwar sowohl beim allergisch bedingten Asthma als auch bei allen anderen Asthmaformen.


übliche Darreichungsform: Pulver Lexikon (z.B. in Tablettenform)
empfohlene Tagesration Pulver Lexikon: 3g (z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g)

Studien haben gezeigt, dass dieser Pilz bei regelmäßiger Einnahme (zum Beispiel in Pulver- oder Tablettenform) der Histaminausschüttung des Organismus entgegenwirkt. Histamin Lexikon ist ein Gewebshormon, das wesentlich für die Ausprägung allergischer Reaktionen verantwortlich ist. Außerdem sorgt der Reishi Lexikon für eine effektivere Zellatmung und für verbesserte Fließeigenschaften des Blutes und bringt chronische Entzündungsprozesse zum Abklingen. Die Stärkung des Immunsystems wirkt sich positiv auf die dauerhaft angegriffenen Bronchien aus, sodass der Reishi Lexikon insbesondere zu Vorbeugung weiterer Asthmaanfälle empfohlen werden kann.
übliche Darreichungsform: Myzel-Extrakt (z.B. in Kapselform)
empfohlene Tagesdosis Extrakt Lexikon: 0,75g (z.B. 3 x 1 Kapseln a 0,25g)

Speziell die psychische Verfassung, die bei Asthma oft eine Rolle spielt, kann der Cordyceps Lexikon stabilisierend beeinflussen. Seine beruhigende und bei Stimmungsschwankungen ausgleichende Wirkung unterstützt die Betroffenen dabei, mit ihrer Erkrankung souveräner umzugehen. Nachgewiesen ist außerdem, dass der Cordyceps Lexikon ebenso wie der Reishi Lexikon die Sauerstoffversorgung des Blutes verbessern kann.
übliche Darreichungsform: Extrakt Lexikon (in Kapselform)
empfohlene Tagesration Extrakt Lexikon: 0,75g (z.B. 3 x 1 Kapsel a 0,25g)

Bei jedem allergisch bedingten Asthma sollte dieser Pilz unterstützend eingesetzt werden. Klinische Studien bestätigen seine hohe Wirksamkeit bei vielen Allergien, unter anderem auch bei Blütenstauballergien und allergisch bedingten Problemen mit der Haut.
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