Podotrochlose des Pferdes
Podotrochlose des Pferdes
Bei der Podotrochlose, auch Hufrollenentzündung des Pferdes genannt, handelt es sich um eine sogenannte Syndromerkrankung, die meist nur die Vorderhufe des Pferdes betrifft, da diese die höchste Last aufnehmen müssen.
Zu den Ursachen der Podotrochlose gehören mit Sicherheit Stellungsfehler des Hufes. Besprechen Sie mit Ihrem Hufschmied daher genaue Stellungsfehler wie z.B. steile Hufe, Trachtenzwang der Hufe, Bärentatzen, Missbildungen am Strahlbein und auch Hufzwang. Sollte einer dieser Fehlstellungen bei Ihrem Pferd bestehen, müssen diese regelmäßig kontrolliert und korrigiert werden.
Vermeiden Sie das Arbeiten auf sehr hartem Boden, und versuchen Sie Ihr Pferd möglichst nicht auf steilen Weiden zu halten, da es so - durch das ständige Bergauf gehen zur Überdehnung der tiefen Beugesehne kommen kann, wodurch starker Druck auf das Strahlbein ausgerichtet wird.
Eine bereits beginnende oder schon bestehende Podotrochlose erkennen Sie an anfänglicher Lahmheit nach längerem Reiten. Zu Beginn erholt sich das Pferd in der Regel rasch wieder. Die betroffenen Beine setzt das Pferd beim Stehen „vor“. Bei fortschreitender Erkrankung kann auch ein „schleifen“ der Hufe mit einer einhergehenden starken Abnutzung der Zehe und bestehendem „Wendeschmerz“ beobachtet werden.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind in erster Linie die Korrektur des Hufes durch einen erfahrenen Hufschmied, homöopathische Therapieformen, die ebenfalls nur durch einen erfahrenen Homöopathen durchgeführt werden dürfen und eine kombinierte Vitalpilztherapie.
Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.










