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Diabetes

Detailinformationen zum Krankheitsbild Diabetes


Diabetes Bild 1Noch vor wenigen Jahren sprach man gemeinhin von „Altersdiabetes”, wenn ein Mensch an der chronischen Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 2 litt. Doch dieser Begriff passt heute nicht mehr: Immer mehr junge Menschen sind – zusätzlich zu den älteren Patienten – von dem erhöhten Blutzuckerspiegel betroffen, der zu schweren Erkrankungen führen kann und einer lebenslangen Behandlung bedarf.
„Wohlstandsdiabetes” ist nun die aktuelle Bezeichnung, die auf die Hauptursache für diese neue Entwicklung hinweist. Denn es ist in erster Linie das Übergewicht, mit dem das Diabetesrisiko in die Höhe getrieben wird. Eine zu üppige, vor allem zu zuckerreiche Ernährung führt irgendwann dazu, dass Zucker, dieser in gewissen Mengen lebensnotwendige Nährstoff, in zu hoher Konzentration im Blut vorliegt, da der Transport in die Zellen nicht mehr reibungslos funktioniert.
Der für viele Krankheiten gültige Satz „Vorbeugen ist besser als heilen” gilt in Bezug auf Diabetes in ganz besonders drastischer Form. Durch eine gesunde Lebensführung ließen sich sehr viele Diabetesfälle verhindern. Ist die Krankheit aber erst einmal ausgebrochen, ist eine Heilung nicht mehr möglich und eine dauerhafte Therapie erforderlich. Angesichts neuer Erhebungen, denen zufolge beinahe jeder zweite Deutsche zu dick ist, muss mit einem starken Anstieg der Diabetesfälle in den nächsten Jahren gerechnet werden – ein erschreckendes Szenario nicht nur für die einzelnen Betroffenen, sondern aufgrund der enormen Behandlungskosten auch für die Krankenkassen und damit für die gesamte Gesellschaft.


Rund jeder 20. Deutsche ist heute Typ-2-Diabetiker. Eine noch viel größere Zahl ist von der Erkrankung betroffen, ohne es zu wissen. Denn bevor es zu den typischen Symptomen wie starkem Durst und vermehrtem Wasserlassen, Juckreiz, Abgeschlagenheit, Sehstörungen und Infektanfälligkeit kommt, schwelt die Erkrankung oft schon lange Zeit im Hintergrund. Das heißt: Die Körperzellen, die eigentlich den über die Nahrung ins Blut gelangten Zucker aufnehmen sollen, reagieren nur noch eingeschränkt auf das für diesen Transport notwendige Hormon namens Insulin. Deshalb steigen die Zuckerwerte im Blut an – mit fatalen Folgen, die sehr viele Organbereiche betreffen können.
Zu den häufigsten Spätschäden gehören Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen in den Beinen und Füßen, Nierenschäden sowie Netzhautveränderungen, die bis zur Erblindung führen können. Diese scheinbar so vielfältigen Folgen sind allesamt vor allem darauf zurückzuführen, dass ein zu hoher Blutzuckerspiegel in den feinen Verästelungen der Adern Schäden anrichtet, sodass die Durchblutung nicht mehr einwandfrei funktioniert. Auch im Bereich der Nerven führt der Zucker zu Veränderungen und bewirkt auf diese Weise das typische Kribbel- oder Taubheitsgefühl vor allem in den Füßen.


Typ 1 und Typ 2

Diabetes Bild 2Wenn man von Diabetikern spricht, sind in 90 Prozent der Fälle Typ-2-Diabetiker gemeint. Daneben gibt es den Diabetes Typ 1, der meist bereits im Kindesalter oder bei Erwachsenen bis zum 30. Lebensjahr auftritt. Ihm liegt eine Zerstörung derjenigen Bauchspeicheldrüsenzellen zugrunde, die das Insulin produzieren. Die Gründe für diese sogenannte Autoimmunreaktion sind noch nicht abschließend bekannt, eine erbliche Komponente ist jedoch wahrscheinlich, und bestimmte Virusinfekte als Auslöser werden diskutiert. Die einzige Behandlungsmöglichkeit für Typ-1-Diabetiker besteht darin, künstliches Insulin von außen zuzuführen. Sie müssen also ihr Leben lang die zur Nahrung passende Menge des Hormons spritzen oder über eine Insulinpumpe dem Körper zuführen.
Ganz anders sieht die Behandlung des Diabetes Typ 2 aus: Hier besteht das Problem nicht in einem Insulinmangel, sondern darin, dass die Zellen nicht hinreichend auf das Insulin reagieren. Deshalb kommt es vor allem darauf an, den Blutzucker auf andere Weise zu senken, zum Beispiel durch mehr Bewegung, eine Gewichtsreduktion und veränderte Ernährungsgewohnheiten. Bei früh erkanntem Diabetes kann dies bereits ausreichen, um die Blutzuckerwerte wieder zu normalisieren. Medikamente stehen an zweiter Stelle der Behandlungsoptionen, und erst bei stark fortschreitender Erkrankung wird auch der Typ-2-Diabetiker Insulinspritzen benötigen – dann nämlich, wenn die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, die anfangs mit enorm gesteigerter Ausschüttung des Hormons reagieren, im weiteren Verlauf mehr und mehr zugrunde gehen. Hier die sogenannte Stufentherapie des Diabetes Typ 2 im Überblick:

Diabetes Typ 2: die Stufentherapie

Stufe 1: Ernährungsumstellung zur Gewichtsreduktion, Bewegungstherapie, Verzicht auf das Rauchen. Dies reicht oft schon aus, einen früh erkannten Diabetes unter Kontrolle zu bringen.

Stufe 2: Medikamentöse Unterstützung durch Metformin (bei übergewichtigen Patienten) oder Sulfonylharnstoffe (bei Patienten mit Normalgewicht).

Stufe 3: Zusätzliche Gabe weiterer Medikamente, wenn der Blutzuckerspiegel durch Stufe 2 nicht ausreichend gesenkt werden kann.

Stufe 4: Unterstützung der medikamentösen Therapie durch die Gabe von Insulin.

Stufe 5: Reine Insulintherapie, wenn die körpereigene Insulinproduktion komplett erschöpft ist.

Diabetes ist nicht heilbar. Umso wichtiger ist die Mitarbeit des Patienten bei der Behandlung. Er kann nach entsprechender Schulung, die von den Krankenkassen bezahlt wird, viel dazu beitragen, eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern oder wenigstens ihr Fortschreiten zu verlangsamen. Diabetes Bild 3Die Herausforderung besteht darin, den Blutzucker so gut wie möglich und jederzeit im Normbereich zu halten, was engmaschige Kontrollen der Werte erfordert – eigentlich kein Problem dank der kleinen, unauffälligen Geräte, mit denen jeder Diabetiker schnell umzugehen lernt.

Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass es in bestimmten Situationen zu einer der gefürchteten extremen Entgleisungen des Blutzuckerspiegels kommt – sowohl nach oben als auch (bei versehentlich überhöhter Insulingabe) nach unten. In beiden Fällen sind lebensbedrohliche Folgen möglich. Ein Diabetiker, der selbst Insulin spritzt, sollte deshalb ein Dokument bei sich führen, aus dem die Erkrankung sowie notwendige Hilfeleistungen im Notfall ersichtlich sind.


Vitalpilze bei Diabetes

Vitalpilze helfen dabei, das Gewicht zu regulieren, und versorgen den Körper zugleich mit wichtigen Nährstoffen – allein dies macht die Vitalpilze zu wertvollen Begleitern im Rahmen einer Diabetesbehandlung oder, noch besser, bereits bei der Vorbeugung.
übliche Darreichungsform: Pulver Lexikon (z.B.in Tablettenform)
empfohlene Tagesdosis: 2g (z.B. 2 x 2 Tabletten a 0,5g)

Der auch in Deutschland weitverbreitete Schopftintling hilft nachweislich den Blutzuckerspiegel zu regulieren, indem er die Insulinausschüttung anregt. Er wirkt damit ähnlich effektiv wie ein in der Behandlungsstufe 2 eingesetztes Medikament und hat zugleich den Vorteil, dass seine Bioaktivstoffe vor Ablagerungen in den Blutgefäßen schützen.
übliche Darreichungsform: Extrakt Lexikon (z.B. in Kapselform)
empfohlene Tagesdosis Extrakt Lexikon: 1,5g (z.B. 3 x 2 Kapseln a 0,25g)

Dieser Pilz führt ebenfalls Untersuchungen zufolge zu einer deutlichen Senkung der Blutzuckerwerte. Wegen seiner nachweislich hohen Wirksamkeit bei Autoimmunerkrankungen ist er oft hilfreich bei Diabetes Typ 1.
übliche Darreichungsform: Pulver Lexikon (z.B.in Tablettenform)
empfohlene Tagesdosis Pulver Lexikon: 3g (entspricht z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g)

Weitere in Studien und in der naturheilkundlichen Praxis bewährte Vitalpilze sind Maitake Lexikon, Reishi Lexikon, Shiitake Lexikon und Auricularia.
übliche Darreichungsform: Pulver Lexikon (z.B.in Tablettenform)
empfohlene Tagesdosis Pulver Lexikon: 3g (entspricht z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g)
übliche Darreichungsform: Pulver Lexikon (z.B.in Tablettenform)
empfohlene Tagesdosis Pulaver: 3g (z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g)
übliche Darreichungsform: Pulver Lexikon (z.B. in Tablettenform)
empfohlene Tagesdosis Pulver Lexikon: 3g (z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g)
Lieferanten Vitalpilze



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Zielgruppe:
Tier-Mykotherapeuten

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Termin:
15. Juni 2013


Ort: Straßlach bei München

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