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Gesunde Ernährung für Tiere


Gesunde Ernährung für Hunde und Katzen


Hunde und Katzen gehören zu den sogenannten Carnivoren, den Fleischfressern. Diese Tatsache ist so manchen Mitmenschen in den letzten Jahren entfallen. So werden manch arme Tiere zum Getreide fressen verurteilt, wenn nicht sogar zum Vegetarier gemacht. Einzig und alleine freut das den Geldbeutel der Tiertherapeuten, da sich Allergien, Magen-Darm-, und Nierenerkrankungen häufen wie nie zuvor.


Wild lebende Wölfe und auch Wildkatzen fressen nach erfolgreicher Jagd zunächst den Mageninhalt des gejagten Tieres und holen sich dort die wichtigsten Nährstoffe aus Pflanzen und Kräuteranteilen. Erst danach widmen sie sich Fleisch und Knochen. Getreide steht bei den Kaniden (Fleischfresser) nicht auf dem täglichen Speiseplan und sorgt auch bei unseren Haustieren für erhebliche Probleme. Fertigfutter mit sehr geringem Fleischanteil und in der Regel massiv erhöhtem Getreideanteil sorgt dafür, dass Magensäfte nicht ausreichend gebildet werden, da die Hauptfutterkomponente Fleisch fehlt. In der Folge können Bakterien nicht abgetötet werden und es kommt zu Fehlgärungen, parasitärem Befall und natürlich auch zu Durchfällen, allergische Symptome wie Juckreiz und Hauterkrankungen. Nicht selten führt eine getreidehaltige Trockenfütterung zu den gefürchteten Magendrehungen. Die Bauchspeicheldrüse unserer Tiere ist mit der Produktion von Verdauungsenzymen die diese für die Aufspaltung der Getreidekomponenten benötigt, total überfordert.


Mit dem Überbegriff B.A.R.F wird vom Tierbesitzer selbst zubereitetes Futter aus frischen, rohen Zutaten beschrieben. Der Tierbesitzer versucht die Ernährung seiner Tiere, das eines wild lebenden Kaniden wie es z.B. auch der Wolf ist, zu imitieren.


Diese, bereits durch viele Tierbesitzer übernommene artgerechte Fütterung kann und muss natürlich nicht von jedem Tierbesitzer durchgeführt werden.


Sie sollten sich daher aber eingehend mit den, im Überfluss angebotenen Fertig-Futter-Produkten auseinandersetzen. Achten Sie unbedingt auf einen Fleischgehalt von mindestens 70 % (besser noch höher).Darauf dass keine synthetischen Konservierungsstoffe verwendet werden und auch auf den Zusatz von Antioxidantien Lexikon in hohen Konzentrationen verzichtet wird. Hohe Zusätze von Vitamin E schaden dem Organismus von Hund und Katze mehr und dienen in der Regel nur der Haltbarkeit der jeweiligen Produkte. Der Zusatz „tierische Nebenprodukte“ sollte Ihre Aufmerksamkeit verdienen. Hier werden sowohl Hörner, Hufe, Klauen etc. verwendet. Mais und Soja ist durch den Verdauungsapparat von Hund und Katze nicht verwertbar und dient der Futtermittelindustrie nur als Füllstoff.


Allen Tierbesitzern, die sich der Aufgabe ihr Tier gesund und artgerecht zu ernähren, bewusst sind, empfehlen wir folgendes Buch:


„Hunde würden länger leben, wenn…“ von Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler


Dieses Buch ist sowohl für Hunde- als auch Katzenbesitzer zu empfehlen, da es hier sowohl um Katzen, als auch um Hunde geht.


In diesem Sinne, wünsche ich unseren Vierbeinern in Zukunft ein artgerechtes, gesundes Leben.

 

Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.



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Termin:
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