Haustiere - Impfen mit Verstand
Haustiere - „Impfen mit Verstand“
Gerade in der heutigen Zeit, mit den massiv auftretenden Allergien, Haut- und Gelenkserkrankungen unserer Hunde und Katzen, ist es enorm wichtig, gerade beim Impfen größte Sorgfalt walten zu lassen.
Es gibt in der Tat Studien die belegen, dass eine einmalige, richtige Grundimmunisierung meist ein Leben lang anhält, was wiederum deutlich werden lässt, dass die jährlichen Auffrischungen nicht nur dem schnöden Mammon dienen, sondern auch wahrlich große Risiken für unsere Haustiere darstellen.
In der Regel werden die Tierbesitzer nicht darauf hingewiesen, dass z.B. adjuvanshaltige Impfstoffe für die Bildung von Sarkomen ( bösartigen Gewebstumoren ) verantwortlich sind. Achten Sie bitte darauf, dass keine Impfstoffe verwenden werden, die adjuvanshaltig sind.
Impfungen für Katzen:
Katzenseuche ( virale Erkrankung )
Leukose ( verschiedene Formen der Leukämie ) Diese Impfung sollten nur Freigänger- Katzen im ersten Lebensjahr erhalten. Die Impfung ist für reine Wohnungskatzen NICHT erforderlich.
Katzenschnupfen ( viral und bakteriell bedingte Erkrankung)
Diese Impfung zeigt keine besonders erwähnenswerte Wirkung und sollte daher nur bedingt geimpft werden. Betroffen sind meist Tiere in einem großen Herdenverband.
FIP ( feline infektiöse Peritonitis )
Von dieser Impfung ist mangels erwiesener Wirkung abzuraten. Von 20 geimpften Katzen, erkrankten 12 an FIP.
Impfungen für Hunde:
Staupe ( virale Infektion )
Diese Impfung sollte bei Hunden im Alter von 12 Wochen durchgeführt werden. Nach einer anschließenden Titerkontrolle sind die Tiere ein Leben lang geschützt.
Parvovirose ( Hundeseuche)
Eine Grundimmunisierung ist hier notwendig, Wiederholungsimpfungen aber auf keinen Fall notwendig.
Leptospirose ( Bakterielle Erkrankung )
Diese Impfung ist sehr umstritten und weist eine Vielzahl an massiven Nebenwirkungen auf, die von allergischen Reaktionen bis zu Erkrankungen des Gehirns führen.
Zwingerhusten ( virale und auch bakterielle Beteiligung )
Für normal gehaltene Hunde ist diese Impfung nicht zwingend erforderlich, da die Impfung eine Infektion nicht verhindern, sondern im Höchstfall nur abschwächen kann.
Borreliose:
Diese Impfung ist sehr umstritten, da in unseren Breiten Borrelia burgdorfderi garnii und afzelii vorkommen. In den erhältlichen Impfstoffen jedoch nur Borrelia burgdorferi sensu stricto enthalten ist. Als Nebenwirkung wird zu diesem Impfstoff auch die chron. Arthritis genannt. Sinnvoller wäre hier sicher, das Tier täglich eingehend auf Zecken zu kontrollieren und alternativen Zeckenschutz, wie z.B. Zeckenöl zu verwenden.
An dieser Stelle möchte ich allen Tierbesitzern das Buch:
Hunde würden länger leben, wenn…
von Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler empfehlen.
In diesem Buch erhalten Hunde- und Katzenbesitzer wertvolle Tipps, wie sie ihr Tier schützen können. Hier werden ebenfalls noch einmal die wichtigsten Impfungen für Hunde und Katzen erläutert.
Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.










