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Magenübersäuerung beim Pferd


Magenübersäuerung beim Pferd


Bei unseren Pferden handelt es sich um Weidetiere, die in der freien Wildbahn bis zu 20 Stunden grasen. Im Gegensatz zu uns Menschen produzieren Pferde ständig Magensäure um deren Verdauung zu unterstützen. Wir Menschen hingegen erzeugen nur während des Essens Magensäure um so die zugeführten Speisen verdauen zu können.


Das ständige Grasen des Pferdes sorgt für einen dauerhaften Speichelfluss der die Magensäure neutralisiert, da es sich beim Speichel um einen natürlichen Säurepuffer handelt.


Die heutigen Haltungsbedingungen unserer Pferde stören den normalen Ablauf des natürlichen Grasens, da kaum ein Pferd 24 Stunden auf der Weide gehalten wird, bzw. ständig Futter zur Verfügung stehen hat. Eine 2-3malige Fütterung pro Tag führt zu einer unzureichenden Speichelbildung und so wird fütterungsbedingt nicht genügend Speichel produziert um die überschüssigen Säuren binden zu können.


So kommt es dazu, dass überschüssige Säure die schützende Magenschleimhaut reizt und diese regelrecht angreift. Folge daraus sind schwere Magenreizungen – oftmals bereits im Fohlenalter - rezidivierende Magenproblematiken und nicht zuletzt auch Magengeschwüre.


Eine Studie der Uni-Klinik Köln konnte z.B. nachweisen, dass bis zu 80 % der „koppenden“ Pferde unter chronischen Magengeschwüren leiden. Dies dürfte besonders für Besitzer von sogenannten „Koppern“ sehr interessant sein.


Um unsere Pferde also vor einer chron. Übersäuerung schützen zu können, ist eine dauerhafte, artgerechte Haltung erforderlich. Achten Sie auf ausreichend Weidegang und geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, seinen Organismus auf natürliche Weise entsäuern zu können. Ist dies nicht möglich, wäre eine zusätzliche Versorgung mit löslichen Ballaststoffen, wie z.B. Lecithin oder Apfelpektin erforderlich. Vitalpilze wie Hericium Lexikon und/oder Shiitake Lexikon können hier ebenfalls von großem Nutzen sein.


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.



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