Pulver oder Extrakte
Tatsächlich ist es nicht egal, ob in einer Mykotherapie
Pilzpulver oder Extrakte zum Einsatz kommen. Beide sind ganz unterschiedlich.
Das Pulver
wird aus den getrockneten Pilzen durch
Zerkleinern hergestellt und enthält alle Inhaltsstoffe des jeweiligen Pilzes.
Extrakte werden aus dem Pulver
mit Hilfe verschiedener
Lösungsmittel gewonnen. Es sind keine isolierten Einzelsubstanzen sondern
Substanzgemische, so wie sie bereits in der Traditionellen Chinesischen Medizin
genutzt wurden - als Tinktur (meist ethanolischer Auszug) oder als Teeaufguss
(wässriger Auszug). Die Verfügbarkeit einiger Mineralien und Spurenelemente
verbessert sich durch diese Aufbereitungen. Es gibt keine oder kaum
Nebenwirkungen beim Gebrauch und Extrakte können geringer dosiert werden als
Pulver
. Bestimmte Inhaltsstoffe aber - eben die unlöslichen wie z.B. einige
Ballaststoffe
und ein Teil der Vitamine - gehen bei der Aufbereitung verloren. Dafür werden andere, z.B. die
Polysaccharide
, stark konzentriert, manchmal bis auf das 20-fache - und das
sind genau diejenigen Stoffe, die in der Natur nachweislich am stärksten
immunmodulierend wirken und einen ganz entscheidenden Teil der heilenden
Wirkung der Vitalpilze ausmachen. Kein Hersteller von Extrakten hat aber
deshalb zum "Irrglaube(n), dass Extrakte ... dem Pilzpulver ...vorzuziehen
seien", einen Beitrag geleistet. Die Wirkung von Extrakten ist
nachweislich stärker und schneller, sie kommen also eher bei schwerwiegenden
Erkrankungen zum Einsatz, beispielsweise bei Krebs.
Doch sind Extrakte dem Pulver
nicht immer vorzuziehen, ebenso wenig wie umgekehrt!! Beide, sowohl
Pilzpulver als auch Extrakte, haben sich in der Mykotherapie
bewährt und haben daher ihre Einsatzberechtigung.
Unterschiedlichen Beschwerden sollte möglichst mit unterschiedlichen Mitteln begegnet werden. Es kommt doch ganz darauf an, was man erreichen möchte: Will man eine entgiftende oder entschlackende Wirkung der Pilze, sollte man die ganzheitliche Kraft des Pulvers nutzen. Steht eine Stärkung de Immunsystems im Vordergrund, ist eher dem Einsatz von Extrakten der Vorzug zu geben.
Die Behauptung eines einzelnen "Experten", dass Extrakte keine adaptogene d.h. ausgleichende Wirkung haben oder Ungleichgewichte sogar vergrößert werden können, ist nicht belegt. Im Gegenteil. Wissenschaftliche Studien befassen sich sogar beinahe ausschließlich mit Pilzextrakten! Von ihnen sind krebshemmende, cholesterinsenkende und viele andere Eigenschaften gezeigt worden. Es trifft auch nicht zu, dass Autoimmunerkrankungen durch Extrakte verschlechtert werden. Wie lassen sich sonst die durchweg positiven Reaktionen auf Pilzextrakte bei Allergien, Rheuma, ja sogar MS erklären? Auch die Behauptung, dass Extrakten, wenn sie nicht aus dem Fruchtkörperpulver sondern aus dem Pilzmyzel hergestellt werden, wichtige Inhaltsstoffe fehlen, ist so nicht zutreffend. In der Dissertation von Dr. Susanne Ehlers wurde nachgewiesen, dass Myzel und Fruchtkörper
nicht nur
gleichwertige Inhaltsstoffe aufweisen, sondern dass der Anteil an
pharmakologisch wertvollen Substanzen, z.B. den Antioxidantien
, sogar noch
höher als im Fruchtkörper
ist!
Natürlich sind noch viele Fragen gerade zur Herstellung und zum Einsatz verschiedener Produkte aus Vitalpilzen nach wie vor ungeklärt und bleiben weitergehenden Untersuchungen vorbehalten. Unbestritten ist jedoch bereits jetzt, dass bei den Anwendern und Nutzern einer Mykotherapie
sowohl die
Pilzpulver als auch die Extrakte nicht nur einen festen sondern auch einen
gleichberechtigten Platz bei der Linderung zahlreicher Beschwerden haben -
davon zeugen nicht zuletzt die vielen positiven Rückmeldungen und
Erfahrungsberichte, die die Hersteller von Vitalpilzprodukten täglich erreichen.
Bleibt noch zu wünschen, dass die Hersteller von Pilzprodukten nicht gegeneinander polemisieren sondern ihre Kräfte eher einen, um der Mykotherapie
noch schneller zu Erfolgen zu verhelfen!
Das Pulver
Extrakte werden aus dem Pulver
Doch sind Extrakte dem Pulver
Unterschiedlichen Beschwerden sollte möglichst mit unterschiedlichen Mitteln begegnet werden. Es kommt doch ganz darauf an, was man erreichen möchte: Will man eine entgiftende oder entschlackende Wirkung der Pilze, sollte man die ganzheitliche Kraft des Pulvers nutzen. Steht eine Stärkung de Immunsystems im Vordergrund, ist eher dem Einsatz von Extrakten der Vorzug zu geben.
Die Behauptung eines einzelnen "Experten", dass Extrakte keine adaptogene d.h. ausgleichende Wirkung haben oder Ungleichgewichte sogar vergrößert werden können, ist nicht belegt. Im Gegenteil. Wissenschaftliche Studien befassen sich sogar beinahe ausschließlich mit Pilzextrakten! Von ihnen sind krebshemmende, cholesterinsenkende und viele andere Eigenschaften gezeigt worden. Es trifft auch nicht zu, dass Autoimmunerkrankungen durch Extrakte verschlechtert werden. Wie lassen sich sonst die durchweg positiven Reaktionen auf Pilzextrakte bei Allergien, Rheuma, ja sogar MS erklären? Auch die Behauptung, dass Extrakten, wenn sie nicht aus dem Fruchtkörperpulver sondern aus dem Pilzmyzel hergestellt werden, wichtige Inhaltsstoffe fehlen, ist so nicht zutreffend. In der Dissertation von Dr. Susanne Ehlers wurde nachgewiesen, dass Myzel und Fruchtkörper
Natürlich sind noch viele Fragen gerade zur Herstellung und zum Einsatz verschiedener Produkte aus Vitalpilzen nach wie vor ungeklärt und bleiben weitergehenden Untersuchungen vorbehalten. Unbestritten ist jedoch bereits jetzt, dass bei den Anwendern und Nutzern einer Mykotherapie
Bleibt noch zu wünschen, dass die Hersteller von Pilzprodukten nicht gegeneinander polemisieren sondern ihre Kräfte eher einen, um der Mykotherapie



