Psoriasis-Schuppenflechte
Psoriasis-Schuppenflechte
Bei der Psoriasis – auch Schuppenflechte genannt – handelt es sich um eine Hautkrankheit die sich durch stark schuppende, punkt- bis handtellerförmige Veränderungen der Haut und auch Nägel zeigt. Häufig betroffen sind dabei Ellenbogen, Kopfhaut und Knie. Die Psoriasis ist eine nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankung und wurde früher mit der sogenannten „Krätze“ verwechselt.
Die Psoriasis kann neben den genannten Hautbereichen leider auch das Bindegewebe, die Gelenke mit Bändern und Sehnen, sowie die Augen und das Gefäßsystem betreffen. Bei dieser Art von Hauterkrankung handelt es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung – einer Fehlfunktion des Immunsystems.
Von einer Autoimmunerkrankung spricht man, wenn das Immunsystem, körpereigenes Gewebe als körperfremde Antigene fehl-erkennt und mit den dadurch aktivierten T-Lymphozyten (Helferzellen) angreift. Hierauf kommt es zur Freisetzung sogenannter Botenstoffe, die entzündliche Hautveränderungen nach sich ziehen.
Die Psoriasis zählt zu den Risikofaktoren für arterielle Erkrankungen des Herzens und kann somit auch als eine der vielen Auslöser für Herzinfarkte und Schlaganfälle gesehen werden.
Mögliche Ursachen:
Hautreizungen durch Verletzungen
Chronische Vorschädigungen der Haut
Bakterielle Infekte
Medikamente
Stress
Alkohol
Stoffwechselstörungen
Mandelentzündungen
Entzündungen von inneren Organen
Sonnenbrand und Verbrühungen
Alternative Behandlungsmethoden
Neben gezielter schulmedizinischer Behandlung kann und sollte man eine Psoriasis auch alternativ unterstützend behandeln.
Erfolgreich wurden bisher angewendet:
TCM ( sowohl Kräuter als auch Akupunktur ), gezielte Diäten sowie die klassische Homöopathie. Zahlreiche positive Rückmeldungen konnten wir mit dem Einsatz von Vitalpilzen erzielen.
Vitamin D3 fördert die Zellreifung der Oberhaut. Studien weisen daraufhin dass D3 Präparate bei chronischen Herden die gleiche Wirkung erzielen können wie ein mittelstarkes Kortison. Natürlich ohne dessen Risiken. Genannt wurden hier Präparate wie Silkis und Curatoderm.
Seit über 100 Jahren besteht auch die Möglichkeit die Psoriasis mit Steinkohleteer zu behandeln. Die darin enthaltenen Substanzen können sowohl eine übermäßige Verhornung der Haut hemmen, als auch die Entzündungen und den Juckreiz lindern. Steinkohleteer sollte jedoch nicht bei offenen und nässenden Stellen, in der Schwangerschaft oder bei Säuglingen angewendet werden.
Da sich die Psoriasis durch negative psychische Belastungen sichtlich verschlechtert, können Behandlungen die Stress verhindern positive Wirkungen auf die Psoriasis erzielen.
Dazu zählen Entspannungsübungen wie
Yoga, Autogenes Training und auch die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Bei manifestierten psychischen Belastungen ist eine Betreuung durch einen Therapeuten anzustreben.
Ernährung:
In sehr vielen Fällen besteht ein Zusammenhang zwischen Psoriasis und einer Nahrungsmittelunverträglichkeit von Getreideprodukten. Die sogenannte Zöliakie steht im Verdacht die Symptome der Psoriasis zusätzlich zu verstärken. Sie sollten daher auf glutenhaltige Lebensmittel weitestgehend verzichten.
Vitalpilze:
Zu den bei Psoriasis am erfolgreichsten einsetzbaren Pilzen zählen:
Reishi:
zur Regulation entzündlicher Zellen und
Aktivierung der Entgiftung
Agaricus:
bei entzündlichen Haut- und Autoimmun-Erkrankungen
Coriolus:
zur Entgiftung der Leber und damit Aktivierung der
Schlackenstoffausleitung
Polyporus:
Anregung des Nieren- und Lymphsystems, Förderung der Entgiftung
Cordyceps:
Ausgleichung psychologischer Faktoren
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