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Magendrehung


Magendrehung


Bei der sogenannten Magendrehungen des Hundes handelt es sich um eine Verdrehung des Magens, die zu einem Verschluss des Magenausganges führt.  Erklärlich – da der Hundemagen frei beweglich pendeln kann. Da nach einer Magenverdrehung die, durch die Verdauungsprozesse entstehenden Gärungsgase weder über den Anus noch über das Maul entweichen können, kommt es zu einer massiven Aufgasung. Durch diese Aufgasung kommt es zur Komprimierung des Magens, der Blutgefäße und auch des Zwerchfelles, was wiederum zu einer raschen Minderversorgung des Blutes und zu einem Sauerstoffmangel aller Organe führt. Binnen weniger Stunden kann dies zu einem totalen Kreislaufversagen und anschließendem Tod führen.


Hunde großer Rassen, wie z.B. der Deutsche Schäferhund und Doggen zählen zu den am häufigsten betroffenen Tieren. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter und der damit einhergehenden Schwäche der Bänder.


Als eines der größten Risikofaktoren zählt sicher die Trockenfütterung, da es hier zu einer massiven Aufgasung und Quellung des Futters kommen kann. Hunde die artgerecht roh gefüttert werden, erlitten –soweit bis heute bekannt – keine Magendrehungen.


Zu den klaren Symptomen zählt, ein aufgegaster und total überblähter Bauch, ca. 1-2 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Der Hund versucht dann zu erbrechen und Kot abzusetzen, was ihm aber nicht gelingt. Der Bauchumfang nimmt dramatisch zu, der Hund wird teilnahmslos, bis hin zum einsetzenden Schock. In diesem Falle MUSS unter allen Umständen SOFORT ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann eine bestehende Magendrehung am besten durch eine rechts anliegende Röntgenaufnahme feststellen.


Die einzige dann folgende Behandlung besteht aus einer sofortigen Operation des Hundes, indem der Magen rückverlegt und im Bauchraum fixiert wird. Hierbei wird natürlich zuerst der Mageninhalt entfernt und der Magen entgast. Wird das betroffene Tier innerhalb der ersten sechs Stunden operiert, bestehen sehr gute Überlebenschancen. Ansonsten liegt die Sterberate bei bis zu 35 %.


PRÄVENTION:


Um seinen Hund mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen, empfiehlt es  sich also, sich mit der artgerechten Rohfütterung ( b.a.r.f ) zu beschäftigen.


Hilfreich können auch hier wieder Vitalpilze sein.


Für einen gesunden Verdauungstrakt kann man sowohl Shiitake Lexikon, als auch Hericium Lexikon Extrakte einsetzen.

 


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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