Tinnitus
Tinnitus
Tinnitus ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „klingeln, Geklingel“ oder auch „laut singen“. Es handelt sich hierbei um Ohrgeräusche, denen keine tatsächlichen akustischen Signale aus der Umwelt zugrunde liegen.
Bei einem Versuch hörten 93 Prozent von 80 normalhörenden Probanden nach jeweils 5 Minuten Aufenthalt in einem schalltoten Raum Tinnitus, ohne vorherige Tinnituserfahrung gehabt zu haben.
Die Quelle der Tinnituswahrnehmung sind möglicherweise elektrisch aktive Neurone (Nervenzellen) im Hörsystem. Da die Signale dieses konstant bestehenden Grundtons für unsere bewusste Wahrnehmung unbedeutend sind, werden sie meist von Hörfiltern heruntergeregelt, so dass wir sie nicht wahrnehmen.
Für das zeitweise Aussetzen oder Durchlässigwerden der Hörfilter kann es verschiedene Ursachen geben:
schlechter Schlaf, plötzliche Totenstille (da vollkommen unnatürlich und alarmierend), Reizüberflutung, innere Angespanntheit, Dehydratation (Wassermangel), lange oder schwere Krankheit, Stress ....
Die Ohrgeräusche können leise oder auch extrem laut sein. Sie können sie in einem Ohr, in beiden Ohren oder im ganzen Kopf hören. Es gibt die unterschiedlichsten Klangformen. Hier ein paar Beispiele:
Dröhnen, Klingeln, Pfeifen, pochendes Zischen, Dauerzischen, Quietschen, Rauschen, Sirren, ....
Tinnitus kann in jedem Lebensalter vorkommen. Nach Angaben der deutschen Tinnitus Liga sind in Deutschland etwa acht Prozent aller Erwachsenen betroffen. Durch die stetig zunehmende Lärmbelästigung nimmt aber die Häufigkeit vor allem im Jugendalter zu. So sind über fünf Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 29. Lebensjahr von Tinnitus betroffen.
Ohrgeräusche sind keine Krankheit. Sie sind ein Symptom, wie auch der Schmerz ein Symptom und keine Krankheit ist. Beides, Tinnitus und Schmerz, sind jedoch wichtige Hinweise unseres Körpers, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist. So ist der Tinnitus stets ein Signal dafür, dass Sie sich übernommen haben. Entweder im seelischen oder im körperlichen Bereich.
Die tatsächliche Ursache für die Entstehung des Tinnitus ist bislang noch unklar. Doch es gibt Hinweise, dass zahlreiche körperliche Ursachen einen Tinnitus hervorrufen können.
Hierzu zählen:
Bluthochdruck, Halswirbelsäulenerkrankungen, Kiefergelenkschäden, Gefäßverengungen oder Ausbuchtungen der Halsschlagader oder von Gefäßen im Ohr.
Herzklappenerkrankungen, Anämie, Cholesterinstörungen, abgelaufene Entzündungen wie Röteln, Toxoplasmose oder Grippe, Medikamente (Salizylsäure), Vergiftungen, Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse, Diabetes,
lokale Krankheiten wie z. B. ein Ohrpfropf im Gehörgang, langdauernde Entzündungen im Mittelohr oder Tumore im Innenohr, im Hörnerv, im Hirnstamm oder in der Hörrinde des Gehirns.
Sicherlich müssen all diese Ursachen durch ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden. Doch beunruhigen Sie sich nicht zu sehr, denn in den allermeisten Fällen lässt sich keine dieser konkreten körperlichen Ursachen finden.
Von den Vitalpilzen kommen bei Tinnitus z.B. Reishi, Auricularia, Shiitake
oder Cordyceps in Frage.
Reishi wirkt u.a. durchblutungsfördend, Blutdruck regulierend und entzündungshemmend.
Auricularia wirkt ebenfalls u.a. durchblutungsfördernd, Blutdruck regulierend und Blut verdünnend.
Shiitake fördert ebenfalls die Durchblutung – auch im Hinblick auf Arteriosklerose ![]()
Cordyceps wirkt u.a. antibakteriell und mindert Streßsymptome
Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.



