Krankheiten von A-Z


Arthrose

Die häufigste Ursache für Schmerzen in den Gelenken ist die Arthrose. Sie ist ein nicht dem natürlichen Alterungsprozess entsprechender Gelenkverschleiß, der typischerweise als Folge von Überlastungen und intensiver Dauerbeanspruchung der Gelenke entsteht und deshalb in bestimmten Berufsgruppen und bei Leistungssportlern gehäuft auftritt. Auch anatomische Fehlstellungen, Übergewicht, andere Knochen- und Gelenkerkrankungen und eine genetische Disposition begünstigen die Entstehung einer Arthrose, bei der es zu einer unwiederbringlichen und übermäßigen Abnutzung von Knorpelsubstanz kommt.

Typisches Symptom ist der sogenannte Anlaufschmerz: Zu Beginn einer Bewegung ist der Schmerz am größten; hat man sich erst einmal „eingelaufen“, bessert sich das Gefühl der Steifheit und Unbeweglichkeit. Ganz oben auf der Liste der Gelenke, die von den Verschleißerscheinungen an den Knorpelstrukturen betroffen sind, stehen Hüfte und Knie, aber auch in den Schultern, Händen und Fingern sowie in den Gelenken der Wirbelsäule ist Arthrose weit verbreitet. Dadurch, dass mehr Knorpelgewebe abgebaut wird, als neues entsteht, geht die puffernde Wirkung des Knorpels zwischen den umgebenden Knochen verloren, die Nährstoffversorgung des Gelenks leidet und ein schmerzhafter Umbauprozess der knöchernen Strukturen beginnt. Nach und nach wird das betroffene Gelenk immer steifer.

Fatal ist es, aus Angst vor Schmerzen Bewegung zu vermeiden, denn auf diese Weise wird das Gelenk nur noch schlechter mit Nährstoffen versorgt und der Abnutzungsprozess weiter beschleunigt. Das Schwimmen wird zu Recht sehr empfohlen, da die Gelenke hier viel bewegt werden, aber nicht den üblichen Stoßbelastungen ausgesetzt sind. Zudem hilft eine starke Muskulatur, den Druck auf die Gelenke zu vermindern. Zudem sollte eventuell vorhandenes Übergewicht reduziert werden: Jedes Kilogramm weniger bringt eine spürbare Linderung.
 

Vitalpilze bei Arthrose


Shiitake und Reishi
Zwar lassen sich einmal entstandene arthrotische Veränderungen nicht wieder rückgängig machen. Doch man kann eine ganze Menge dafür tun, den Abbauprozess wenigstens zu verlangsamen oder sogar zu stoppen. Der Ernährung kommt dabei eine elementare Rolle zu, denn gerade ein erkranktes Gelenk ist auf eine gute Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen angewiesen. Sehr sinnvoll sind deshalb der Shiitake und der Reishi als Nahrungsergänzungsmittel. Beide Pilze zeichnen sich durch eine hohe Nährstoffdichte aus und sind außerdem reich an vielen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die in den Pilzen enthaltenen Aminosäuren festigen das Bindegewebe und wirken so einem weiteren Abbau von Knorpelmasse und nebenwirkungsfrei entgegen.

Maitake
Der Maitake hat vor allem auf die Funktionen der Leber einen wichtigen positiven Einfluss. So unterstützt er beispielsweise die Entgiftungsprozesse. Dies stärkt unter anderem die Skelettmuskulatur, sodass eine Entlastung der Gelenke erreicht wird, und bewirkt zudem auch direkt eine Verbesserung der Gelenkversorgung.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.