Krankheiten von A-Z


Blasenentzündung

Weitaus mehr Frauen als Männer wissen aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft eine Blasenentzündung (Zystitis) sein kann. Die sehr kurze Harnröhre bei der Frau macht es Bakterien relativ leicht, in die Blase einzudringen und dort Entzündungsprozesse auszulösen. Sie äußern sich in Form von ständigem Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, unter Umständen auch Blut im Urin und Fieber. Während bei Frauen fast immer Darmbakterien Ursache einer Blasenentzündung sind, liegt einer Zystitis bei Männern nicht selten eine Prostatavergrößerung zugrunde, die dazu führt, dass der Harn nicht ungehindert abfließen kann. Eine gründliche Diagnostik ist also auch bei Blasenentzündungen notwendig.

Wer sofort bei den ersten Beschwerden einer beginnenden Blasenentzündung gegensteuert, kann meistens eine Therapie mit Antibiotika noch vermeiden: Die reichliche Zufuhr von Flüssigkeit sorgt für eine gute Durchspülung von Blase und Harnwegen; verschiedene pflanzliche Wirkstoffe sowie Vitalpilze (siehe unten) können zudem antibakteriell und antientzündlich wirken. Vorsicht ist jedoch bei einer ausgedehnten Blasenentzündung geboten: Wird der Prozess nicht schnell zum Stoppen gebracht, besteht die Gefahr einer Nierenbeckenentzündung, die schlimmstenfalls das Nierengewebe dauerhaft schädigen kann.

Wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte generell viel trinken, auf genügend Wärme in der Unterleibsregion achten und mit einer ausgewogenen Ernährung dem Körper helfen.
 

Vitalpilze bei Blasenentzündung


Coriolus
Der Coriolus kann bei bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Auch ein antifungaler Effekt speziell bei Infektionen mit dem Hefepilz Candida albicans wurde beobachtet.

Polyporus
Schon seit mehr als 1000 Jahren wird der Polyporus wegen seiner antibakteriellen Wirkung geschätzt. Von besonderem Wert bei Blasenentzündungen ist seine harntreibende Eigenschaft.

Shiitake
Zur Stimulierung der körpereigenen Abwehrkräfte bietet sich der Shiitake besonders an. Eine Stärkung des Immunsystems ist besonders wichtig, um erneuten Erkrankungen vorzubeugen.

Unsere Hinweise zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.