Krankheiten von A-Z


Borreliose (Lyme-Borreliose)

Die Lyme-Borreliose, die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa, wird zu Recht gefürchtet: Sie bringt vielschichtige, belastende und über Jahre auftretende Symptome mit sich und bedarf einer langen und intensiven Behandlung. Grund zur Panik bei einem Zeckenbiss besteht dennoch nicht, denn die Wahrscheinlichkeit der Borrelienübertragung beträgt lediglich rund fünf Prozent. Und wiederum nur rund ein Prozent der Infizierten entwickelt tatsächlich Symptome einer Borreliose.

Grundsätzlich sollte man eine Zecke so schnell wie möglich durch gerades Herausziehen entfernen und die Wunde desinfizieren, denn je länger die Zecke in der Haut verbleibt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit der Infektion. Jeder Zeckenbiss sollte zudem einige Wochen beobachtet werden. Im Gegensatz zur kleinen und oft juckenden Rötung direkt um die Bissstelle ist eine mindestens handtellergroße Rötung, die ihre Position verändert und deshalb auch als Wanderröte bezeichnet wird, ein wichtiges Alarmsignal. Setzt nach der Absicherung der Verdachtsdiagnose durch eine Blutuntersuchung unverzüglich eine Antibiotikatherapie an, können spätere Komplikationen wie Gelenkentzündungen und Nervenentzündungen meist vermieden werden. Hilfreich bei einer bestehenden Borreliose sind alle Maßnahmen, die die körpereigenen Abwehrkräfte stärken. Vitalpilze können deshalb sehr gut ergänzend eingesetzt werden.

Wichtig zu wissen: Gegen Borreliose gibt es keine Impfung – anders als gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, die in einigen Regionen Deutschlands und Europas ebenfalls durch Zeckenbisse ausgelöst werden kann.
 

Vitalpilze bei Borreliose


Coriolus
Bei entzündlichen Erkrankungen und Infektionen hat sich der Coriolus sehr bewährt. Er aktiviert nachhaltig die zelluläre Abwehr und zeigt ein erstaunlich breites Wirkungsspektrum gegenüber zahlreichen Bakterien.

Cordyceps
Der Cordyceps hat seine gute Wirksamkeit bei bakteriellen Infektionen immer wieder unter Beweis gestellt. Er ist in der Lage, das Immunsystem insgesamt stark anzuregen.

Hericium
Unterstützend bei den neurologischen Spätfolgen einer Borreliose (Neuroborreliose) kann der Hericium eingesetzt werden.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.