Krankheiten von A-Z


Colitis ulcerosa

Bis zu 30-mal durchfallartiger Stuhlgang pro Tag, dazu krampfartige Bauchschmerzen und Fieber – bei diesen Symptomen wird klar, dass Colitis ulcerosa eine sehr belastende Krankheit ist. Die Ursachen für die chronische Entzündung, die sich vom Mastdarm aus auf die Dickdarmschleimhaut ausbreitet und meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr erstmals auftritt, sind noch weitgehend unklar. Im Verdacht stehen neben einer erblichen Veranlagung auch Infektionen, Allergien und Fehlsteuerungen im Immunsystem.

Typischerweise verläuft die Erkrankung in Schüben, und oft bilden sich auch Geschwüre in der Dickdarmschleimhaut. Als Folgen kommt es zu einer schlechteren Nährstoffresorption, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit und einer allgemein psychisch labilen Verfassung. Diagnostisch abgegrenzt wird Colitis ulcerosa vom Morbus Crohn, einer ähnlichen Erkrankung, die jedoch verschiedene Abschnitte des Verdauungstrakts befallen kann und nicht allein auf den Dickdarm beschränkt ist.

Die schulmedizinische Therapie konzentriert sich meist auf die medikamentöse Entzündungshemmung. Zur Verringerung des erhöhten Darmkrebsrisikos werden bisweilen operative Entfernungen besonders stark befallener Dickdarmabschnitte empfohlen. Ganzheitlich betrachtet sollte eine professionelle Unterstützung der Psyche nicht ausbleiben; zudem können die Umstellung der Ernährung auf schonende Kost und die Regulation des Immunsystems, zum Beispiel durch Vitalpilze, viel dazu beitragen, dass die Schübe seltener und weniger stark auftreten.
 

Vitalpilze bei Colitis ulcerosa


Reishi
Der Reishi stärkt das Immunsystem, hemmt Entzündungen und trägt so deutlich zur Linderung der typischen Beschwerden bei. Außerdem wirkt er allgemein vitalisierend, was insbesondere bei Blutverlust aufgrund blutiger Durchfälle wichtig ist. Hinzu kommen ein sanft regulierender Einfluss auf die Psyche und auch der schmerzlindernde Aspekt des Reishi.

Hericium
Seine beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts erklärt den Platz dieses Vitalpilzes in der begleitenden Therapie von Colitis ulcerosa. Der Hericium unterstützt die Regeneration von geschädigter Schleimhaut und enthält antimikrobielle Substanzen, die verschiedene pathogene Bakterien im Verdauungssystem hemmen können. Auch der Hericium kann das psychische Befinden positiv beeinflussen.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.