Krankheiten von A-Z


Erkältung

Unser Körper ist ständig einer Vielzahl von Krankheitserregern ausgesetzt, und auch ein starkes Immunsystem kann nicht immer alle Viren und Bakterien abwehren. So kennt jeder von uns die die typischen Erkältungsanzeichen aus eigener Erfahrung: Es kratzt im Hals, es kribbelt in der Nase, man fühlt sich schlapp.

Mehr als 200 verschiedene Virustypen sind als Auslöser für den grippalen Infekt, auch als Erkältung bezeichnet, bekannt. Sie nutzen eine Schwachstelle im Immunsystem, um in den Körper einzudringen und die typischen Reaktionen in Gang zu setzen:
 
  • Allgemeinsymptome wie Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Schwächegefühl, eventuell erhöhte Temperatur
  • Entzündung der Nasenschleimhaut (akute Rhinitis) mit Niesreiz, Schnupfen, verstopfter Nase
  • Rachenentzündung (akute Pharyngitis) mit Kratzen im Hals und Schluckbeschwerden
  • Kehlkopfentzündung (akute Laryngitis) mit Heiserkeit und Hustenreiz
  • Entzündung der Luftröhre und der Bronchien (akute Tracheitis, akute Bronchitis) mit Husten und Brustschmerzen

Die beste Therapie einer Erkältung besteht in der schnellen Reaktion auf die ersten Symptome: Gönnt man dem Körper Ruhe und Erholung, ist die Entzündung der oberen Atemwege meist schnell überstanden. Hausmittel wie Inhalationen, Wickel und Kräutertees können den Organismus unterstützen. Wer hingegen meint, trotz der Warnsignale des Körpers weiter funktionieren zu müssen, riskiert nicht nur, dass die Erkältung lange andauert, sondern mitunter auch gefährliche Komplikationen bis hin zur Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung.

Wichtig ist auch die Abgrenzung eines grippalen Infekts von der echten Grippe (Influenza), die in der Regel schlagartiger beginnt und hohes Fieber mit sich bringt. Hier sind eine ärztliche Behandlung und auf jeden Fall strikte Bettruhe erforderlich.
 

Vitalpilze bei Erkältungen und zur Vorbeugung


Shiitake
Der Shiitake wirkt nachweislich antiviral und kann bei rechtzeitiger Einnahme den Ausbruch eines Infekts oft noch verhindern. Außerdem ist seine stärkende Wirkung auf den Darm bekannt, sodass das zentrale Immunorgan gezielt unterstützt wird.

Agaricus blazei Murrill
Wirkstoffe des ABM regen die Aktivität der für die Immunkompetenz wichtigen Fresszellen im Blut an. Allgemein zeigt sich eine deutliche Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Reishi
Der Reishi gilt als einer der besten Pilze zur Stärkung des Organismus insgesamt. Zu seinen bioaktiven Inhaltsstoffen gehören unter anderem Polysaccharide und Antioxidanzien, von denen man weiß, dass sie die Abwehrkräfte stärken und die Zellen schützen.

Coriolus
Der Coriolus kann dank seiner natürlichen Immunstimulanzien besonders bei virusbedingten Infektionen eingesetzt werden. Die enthaltenen Polysaccharide haben Studien zufolge einen aktivierenden Effekt auf die körpereigenen Abwehrzellen.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.