Krankheiten von A-Z


Tumorerkrankungen

Bösartige (maligne) Tumoren, umgangssprachlich meist als "Krebs" bezeichnet, gehören zu den besonders gefürchteten Krankheiten, und trotz stetiger Entwicklung neuer Behandlungsstrategien lassen die schulmedizinischen Erfolge in vielen Fällen noch immer zu wünschen übrig. So vielgestaltig Krebs den Körper befallen kann, so einheitlich ist der zugrundeliegende Mechanismus auf zellulärer Ebene: Grundsätzlich geht es bei bösartigen Tumoren um die Veränderung (Entartung) von Körperzellen, die sich unkontrolliert vermehren und mitunter auch in andere Organe streuen (metastasieren).

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis ist gut nachvollziehbar, dass Vitalpilze bei Krebs gerade auch begleitend zur schulmedizinischen Therapie generell hilfreich sein können – unabhängig davon, um welchen konkreten Tumor es sich im Einzelfall handelt. Es ist inzwischen gesichertes Wissen, dass hauptsächlich die Polysaccharide der Vitalpilze die Immunantwort aktivieren und auf diese Weise hemmend auf Bildung und Wachstum von Tumoren wirken können - was übrigens sowohl bei gutartigen als auch bei bösartigen Wucherungen gilt. Auch zur Vorbeugung und Rezidivvermeidung werden verschiedene Vitalpilze eingesetzt. Sie können verhindern, dass freie Radikale Zellen schädigen oder zum Beispiel Umweltgifte in krebserregende Stoffwechselprodukte umgewandelt werden.

Durch den Einsatz von Vitalpilzen während einer Strahlen- oder Chemotherapie können die oft drastischen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwäche, Gewichtsverlust oder Haarausfall verringert werden. Außerdem ist es gerade bei Krebspatienten besonders wichtig, das durch die Therapie zusätzlich belastete Immunsystem zu stärken. Viele Patienten erliegen nicht dem Krebsleiden selbst, sondern verhältnismäßig harmlosen Infekten, die der Körper nicht mehr abwehren kann. Neben ihren immunstimulierenden Wirkungen kommen noch weitere positive Eigenschaften der Vitalpilze zum Tragen, so etwa die antibakteriellen und antiviralen Effekte, der positive Einfluss auf die Durchblutung sowie die Hemmung von Entzündungsprozessen.

Die Mykotherapie empfiehlt die gleichzeitige Einnahme verschiedener Vitalpilze je nach individuellem Krankheitsbild. Die Pilze unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Zusätzlich zu den unten genannten Vitalpilzen können je nach Art des Tumors grundsätzlich auch alle anderen Vitalpilze eingesetzt werden, da jeder von ihnen reich an Polysacchariden ist, die die Immunantwort aktivieren und auf diese Weise hemmend auf das Wachstum von Tumoren wirken können.
 

Einige Vitalpilze zur begleitenden Tumorbehandlung und zur Prophylaxe


Agaricus blazei Murrill
Der Agaricus blazei Murrill (ABM), der durch einen außerordentlich hohen Gehalt an Polysacchariden gekennzeichnet ist, wurde bereits in zahlreichen klinischen Studien bei unterschiedlichen Krebserkrankungen eingesetzt. In vielen Fällen kam es zu einem Stopp des Tumorwachstums, mitunter wurden auch Rückbildungen beobachtet. Beim begleitenden Einsatz des ABM bei einer Chemo- oder Strahlentherapie besserten sich bei den Patienten Haarausfall, Schwächezustände und Allgemeinbefinden.

Shiitake
Bei Einnahme eines Shiitake-Präparats in der begleitenden Krebstherapie wurden merkliche Besserungen im Blutbild und im Allgemeinbefinden festgestellt. In Japan wird aus dem Shiitake das Krebsmedikament Lentinan hergestellt.

Reishi
Dieser Vitalpilz kann insbesondere die Abwehrkräfte stärken und dem Organismus auf diese Weise bei der Überwindung schwerer Erkrankungen wie Krebs helfen. Die positive Wirkung wurde bei verschiedenen Tumorarten beobachtet. In der begleitenden Krebstherapie wurde ein positiver Effekt des Reishi auf die Leber, eine geringere Neigung zu Entzündungen, weniger Haarausfall und eine Stärkung des Allgemeinbefindens beobachtet.

Coriolus
Der Coriolus kann unterstützend bei diversen Tumoren, vor allem aber bei hormonabhängigem Brust- und Prostatakrebs eingesetzt werden. Bei parallel schulmedizinisch behandelten Patienten kann dieser Vitalpilz das Hormonsystem regulieren und die Blutbildung verbessern. Aus dem Coriolus werden die Polysaccharide PSP und PSK als Krebsmedikamente gewonnen. .

Maitake
Untersuchungen zufolge wird der Maitake unter anderem bei Brust-, Darm-, Lungen- und Leberkrebs sowie bei Leukämie sehr erfolgreich eingesetzt. Der Vitalpilz kann das Risiko einer Metastasenbildung verringern. In Japan ist der Maitake bei mehreren Krebsformen ein wichtiges Hilfsmittel, das sowohl auf das körperliche als auch auf das psychische Befinden positiven Einfluss hat.

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.