Aroniabeere – Die Gesundheitsbeere

Aroniabeere – Die Gesundheitsbeere
Aroniabeere – Die Gesundheitsbeere
Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, sieht rein äußerlich der Heidelbeere sehr ähnlich. Allerdings trägt sie ihre Früchte in Doldenform und nicht einzeln. Die Heimat ist der östliche Teil des nordamerikanischen Kontinents, wo diese Pflanzenart in ausgedehnten Gebieten unterschiedlicher Regionen gedeiht. Mitte des 19. Jahrhunderts waren Aronia-Kulturen in Russland zuerst im botanischen Garten und später u.a. im europäischen Teil des Landes verbreitet. Von hieraus setzte sich der Siegeszug weiter westwärts fort. Heute befinden sich große Anbaugebiete auch in Teilen Polens und in der Region um Dresden.

Die Beeren gelten auch heute noch in Russland als herausragendes Volksheilmittel, das besonders den Zellschutz verbessert und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Mittlerweile steht die Aroniabeere auch in unseren Breitengraden im Fokus der medizinischen Forschung – das ist kein Wunder, denn diese Beere strotz nur so vor hochwirksamen Inhaltsstoffen. Sie enthält zum Beispiel die Vitamine A, C, E, K sowie die komplette Gruppe der B-VitamineLexikon, eine ansehnliche Menge an KalziumLexikon, MagnesiumLexikon, KaliumLexikon, ZinkLexikon und EisenLexikon sowie der mengenmäßig größte und wahrscheinlich interessanteste Anteil: die Polyphenole.

Polyphenole gelten als sehr wirksame AntioxidantienLexikon, die die Aronia, im Vergleich zu anderen Beeren, in einer nicht zu übertreffend hohen Menge enthält. Eine Untergruppe bilden die Flavonoide sowie die Anthocyane, die die Pflanze einerseits vor Krankheitsbefall schützen aber auch vor einer übermäßigen Sonnenlichteinstrahlung sowie vor Strahlenbelastungen. Eigenschaften, die im menschlichen Organismus eine ähnliche Wirkung zeigen. Sie können u.a. die Fließeigenschaften des Blutes verbessern, zu einem gesünderen Herz-Kreislauf-System beitragen und freie Radikale binden. Diese Radikale sind fähig jede Körperzelle anzugreifen und selbst vor dem Zellkern, in dem sich das sensible Erbgut befindet, machen sie nicht halt. Aus diesem Grund bedeuten sie für den Körper eine immense Belastung, denn sie sind an der Entstehung vieler Erkrankungen beteiligt. Da der Körper in bestimmten Situationen selbst freie Radikale bildet, ist er auch in der Lage, selbst AntioxidantienLexikon (sog. Radikalfänger) herzustellen. Leider sind seine Möglichkeiten begrenzt, so dass er der Vielzahl der heutzutage auf ihn einwirkenden freien Radikale längst nicht mehr gewachsen ist.

Daher sollten die fehlenden AntioxidantienLexikon von außen zugeführt werden. Ein ganz besonders gewaltiges antioxidatives Potential steckt in der Aroniabeere. Durch ihre Bitterstoffe regt sie zudem den Leberstoffwechsel und somit auch die Entgiftungsleistung des Organismus an. Mit Recht trägt die Aroniabeere ihren Beinamen „Gesundheitsbeere“.

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