Blutdruck selber messen

Blutdruck selber messen 

      
Das müssen Sie beachten!


Immer mehr Menschen, die zu hohem Blutdruck neigen, kontrollieren ihn selbst. Messgeräte dazu gibt es in jeder Apotheke, Drogerie oder im Sanitätsfachhandel. Doch nicht nur das Messgerät muss sorgfältig ausgewählt werden, auch beim Messen müssen Regeln beachtet werden. Wo sollte der Blutdruck genau gemessen werden? Wie oft muss kontrolliert werden?


Die Blutdruckmessung ist eine einfache Routineuntersuchung ohne Risiko. Benannt ist die Blutdruckmessung nach dem italienischen Arzt Riva-Rocci, der die klassische Messmethode entwickelt hat. Auch heute noch wird die Blutdruckmessung als RR bezeichnet. Der Blutdruck nach Riva-Rocci wird in mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule) angegeben.


Jeder sollte regelmäßig seinen Blutdruck messen.


Die Selbstmessung hilft, den stillen Killer Bluthochdruck aufzuspüren und zu bändigen. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie einen zu hohen Blutdruck haben. Kein Wunder, denn schließlich ist er anfangs auch gar nicht zu spüren. Aber Bluthochdruck ist wie eine tickende Zeitbombe, die man mit sich herumträgt. Erst nach Jahren kommen die Folgen – Schlaganfall und Herzinfarkt sind die schlimmsten.


Welches Gerät ist für Einsteiger geeignet?


Die Auswahl ist inzwischen groß. Kleine Geräte für das Handgelenk oder doch ein größeres für den Oberarm?  Immer wieder vergibt Stiftung Warentest ihre Noten für Blutdruckmessgeräte. Außerdem lassen viele Hersteller ihre Geräte von der Hochdruckliga testen. Sie vergibt an geeignete Geräte ein eigenes Prüfsiegel. Grundsätzlich gilt, dass Oberarmgeräte den Geräten fürs Handgelenk überlegen sind.


Was ist bei der Messung zu beachten?


Die Manschette muss sitzen. Sie darf nicht zu eng und nicht zu weit sein. Bei stark übergewichtigen Menschen mit sehr dicken Oberarmen muss evtl. eine größere Manschette verwendet werden. Bei sehr mageren Oberarmen muss evtl. auf eine Kindermanschette zurück gegriffen werden.


Die Manschette sollte 2-3 cm über der Armbeuge liegen, der Arm sollte bequem auf einem Tisch in Herzhöhe gelagert werden, der Arm darf dabei nicht zu stark gebeugt werden. Auch bei Handgelenk-Geräten darauf achten, dass in Herzhöhe gemessen wird.


Es sollte immer am Arm mit dem höheren Druck  gemessen werden, meist ist dies anatomisch bedingt der linke, aber das muss nicht immer so sein. Deswegen sollte anfangs immer eine Vergleichsmessung gemacht werden.


Immer in Ruhe und unter denselben Bedingungen messen. Nach körperlicher Anstrengung nicht sofort messen. Der Kreislauf braucht ein paar Minuten Zeit um wieder zur Ruhe zu kommen. Je gesünder und trainierter wir sind, desto schneller geschieht dies.


Regelmäßig messen. Am besten jeden Tag zu geeigneten Zeiten. Das ist jeweils zur selben Uhrzeit gleich nach dem Aufstehen am Morgen und am Abend vor dem Schlafengehen.


Die gemessen Werte sollten aufgeschrieben werden. Es werden der höhere Wert(die Systole) und der untere Wert (die Diastole) und der Puls notiert. Moderne Blutdruckgeräte besitzen eine Memory-Funktion und speichern die gemessenen Werte.


Werte, die systolisch über 135 mm Hg und diastolische Werte, die über 85 mm Hg gehen, sollten mit dem Arzt besprochen werden.


Vitalpilze nehmen durch ihre vielfältig regulierenden Eigenschaften auf den gesamten Organismus nachweislich Einfluss auf körperliche und auch seelische Ursachen des Bluthochdrucks. Über die Ursachen und Auswirkungen des Bluthochdrucks und über den Einsatz der Vitalpilze erfahren Sie in unserem Newsletter im Monat Juli noch viel Wissenswertes.


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.