Curcuma – das heilige Gewürz

Curcuma – das heilige Gewürz
Curcuma – das heilige Gewürz


Hobbyköche, die bei ihren Kreationen sowohl farbliche als auch geschmackliche Akzente setzen möchten, schätzen Curcuma ganz besonders: Nicht ohne Grund wird das ursprünglich aus Indien stammende Gewürz auch Gelbwurz genannt. Die Gewürzmischung Curry verdankt sowohl ihre intensive gelbe Farbe als auch das charakteristische Aroma vor allem der Curcuma. Doch nicht nur wegen dieser Eigenschaften ist die zu den Ingwergewächsen gehörende Pflanze seit Tausenden von Jahren in vielen Küchen dieser Welt zu Hause. Auch das gesundheitsfördernde Potenzial ist schon lange bekannt und wird in verschiedenen Heilkulturen bis heute genutzt.

Eine besonders wichtige Rolle nahm Curcuma im indischen Ayurveda ein. Hier wurde und wird das als heilig geltende Gewürz traditionell zur Unterstützung bei Verdauungsstörungen und Leberschwäche eingesetzt. Wissenschaftliche Untersuchungen der Inhaltsstoffe ergaben, dass allen voran das Antioxidanz Curcumin die Leber entgiften sowie die Gallensäureproduktion und -ausschüttung anregen kann. Dies bewirkt zum Beispiel eine sanfte Regulation der Fettverdauung, sodass Beschwerden wie Völlegefühl, Oberbauchdruckschmerz und Blähungen wirksam gelindert werden. Ein weiterer, damit zusammenhängender positiver Effekt ist die Senkung der BlutfettwerteLexikon, insbesondere des schädlichen LDL-Cholesterins, sodass Curcuma auch die Blutgefäße schützen kann.

Multitalent mit Zellschutzfunktion


Weitere Anwendungsbereiche von Curcuma nach der ayurvedischen Lehre sind schmerzhafte Gelenkerkrankungen sowie die Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte. Inzwischen weiß man, dass diese Wirkungen vor allem auf eine Aktivitätssteigerung derjenigen Zellen im Blut zurückzuführen sind, die für das Immunsystem eine bedeutende Rolle spielen. Von der regelmäßigen Einnahme eines naturreinen Curcuma-Extrakts profitieren daher besonders Personen, die zu häufigen Infekten neigen, aber zum Beispiel auch Rheumatiker.
Das Multitalent Curcuma wird in Asien sogar zum Färben von Baumwolle und Seide benutzt. Als Gewürz hat es sich einen besonderen Platz im Küchenregal verdient, als natürliches Heilmittel wird es zu Recht inzwischen auch weit über seine Heimatgrenzen hinaus wahrgenommen.


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.