Entgiften durch Ölsaugen

Entgiften durch Ölsaugen
Entgiften durch Ölsaugen
Einer größeren Öffentlichkeit wurde die Methode des Ölsaugens (synonym auch Ölziehen, Ölkauen, Ölschlürfen) 1991 erstmals vom russischen Arzt Dr. F. Karach anlässlich einer Tagung für Onkologen und Bakteriologen in der früheren UdSSR vorgestellt. Sie geht auf eine alte russische Volksheilmethode zurück und gilt als „Perle der russischen Volksmedizin“. Im deutschsprachigen Raum wurde die Methode durch Veröffentlichungen des Autors Günter F. Frank und Frau Dr. Veronica Carstens bekannt. In der Zeitschrift „ Natur & Heilen“ und „Natur und Medizin“ erschienen viel beachtete Artikel darüber.

Damit diese kostengünstige und nebenwirkungsfreie Methode nicht in Vergessenheit gerät, wollen wir sie hier gerne noch einmal vorstellen.

Das Heilverfahren selbst ist von verblüffender Einfachheit. Ein Esslöffel voll Pflanzenöl (mindestens jedoch ein Teelöffel) wird in den Mund genommen und etwa zehn bis zwanzig Minuten lang im Mund bewegt, gekaut und durch die Zähne in die Backen gesaugt . Bei dem Öl sollte es sich um reines, kaltgepresstes Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumen- oder Sesamöl) handeln. Das ursprünglich dickflüssige Öl wird durch das Spülen dünnflüssig. Nach dem Spülen wird das Öl ausgespuckt. Es darf auf keinen Fall hinuntergeschluckt werden. Da das Öl nach der Anwendung eine große Menge von Giftstoffen beinhaltet, muss die Mundhöhle nach dem Ausspucken mit Wasser gespült werden. Die Zähne sind mit einer Zahnbürste gründlich zu reinigen. Normalerweise genügt eine Anwendung pro Tag, die am besten vor dem Frühstück durchgeführt wird. Zur Beschleunigung der Heilwirkung kann aber auch dreimal täglich, immer mit möglichst nüchternem Magen, vor den Mahlzeiten das Ölsaugen durchgeführt werden.

Wirkungsweisen der Ölziehkur

Wodurch der gesundheitliche Effekt des Ölsaugens bewirkt wird, ist noch weitgehend unerforscht. Sicherlich wird die Lymphaktivierung und die daraus resultierende Entgiftung und Entsäuerung durch den verstärkten Speichelfluss eine wichtige Rolle spielen. Gerade im Kopfbereich findet sich das periphere Lymph-System stark ausgeprägt und ihm kommt innerhalb des Immunsystems und bei der Reinigung der Zellen und des Bindegewebes eine große Bedeutung zu.

Außerdem haben schon vor längerer Zeit die naturheilkundlichen Zahnmediziner Dr. R. Voll und Dr. F. Kramer das Modell einer „energetischen Beziehung zwischen Zahn- Kiefergebiet und dem übrigen Organismus“ entworfen und dabei sehr anschaulich reflektorische Einflüsse, die von bestimmten Regionen des Gebisses auf andere Körperteile und Organe ausgehen, aufgezeigt. Zusätzlich aktiviert die Saugbewegung bei der Ölziehkur die Thymusdrüse, die das Immunsystem anregt und die Lebensenergie weckt.

Anwendungsmöglichkeiten des Ölziehens

Wenn gleich die bisherigen Erfahrungen mit der Öltherapie auf vielfältige Anwendungsmöglichkeiten deuten, so stehen doch die Heilerfolge bei Erkrankungen des Mundraums im Vordergrund. Doktor Karach weist darauf hin, dass die Belastung des Organismus mit Industriegiften und Schwermetallen (z. B. Quecksilber aus Amalgam) bei regelmäßiger Anwendung vermindert wird. Das Ölsaugen ist demnach vor allem eine Entgiftungstherapie. Die deutsche Parodontose-Hilfe e.V. empfiehlt das Ölsaugen als ideales Mittel, um die Parodontose-Behandlung aktiv zu unterstützen. Das Zahnfleischbluten lässt nach. Das Zahnfleisch wird entgiftet und gestrafft und damit seine Regeneration angeregt.

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