Sinusitis

Sinusitis     (Nasennebenhöhlen-Entzündung)

  
Von einer Sinusitis spricht man, wenn die Nasennebenhöhlen von einer Entzündung befallen sind. Die akute und auch die chronische Sinusitis treten so häufig auf, dass man schon von einer Volkskrankheit sprechen kann. Jeder siebte Deutsche ist einmal im Jahr betroffen. Zwei Drittel leiden unter einer akuten, das restliche Drittel unter einer chronischen Sinusitis.


 
Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume im Gesichtsknochen, die auf beiden Seiten der Nase liegen. Die Stirnhöhlen befinden sich in der Mitte direkt über der Nase oberhalb der Augenbrauen. Die Siebbeinhöhlen, auch Siebbeinlabyrinth genannt, sind kleine Hohlräume, die etwa zwischen der Nase und dem inneren Augenwinkel liegen und die Kieferhöhlen befinden sich direkt neben der Nase im Gesichtsknochen. Zusammen werden sie als Nasennebenhöhlen bezeichnet.

 

Die Nasennebenhöhlen sind ebenfalls, wie die Nase mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Auch sie haben die Aufgabe, die Atemluft anzufeuchten und zu erwärmen. Sie haben eine direkte Verbindung zur Nase. Außerdem besteht eine Verbindung von der eigentlichen Nasenhöhle zum Mittelohr. Darum kommt es insbesondere bei Kleinkindern durch einen Schnupfen gelegentlich zu einer Mittelohrentzündung.


Hauptursache einer akuten Sinusitis  sind virale oder bakterielle Infekte der Nase. Selbst bei einem einfachen Schnupfen sind in über 80 Prozent der Fälle die Nasennebenhöhlen ebenfalls befallen.


Bei der chronischen Sinusitis finden sich oft Veränderungen in der Nase, die eine ausreichende Belüftung stören. Dazu zählen Verkrümmungen der Nasenscheidewand oder Nasenpolypen. Weitere Ursachen für eine Nasennebenhöhlen-Entzündung können auch  allergische Schleimhautschwellungen sein.

Symptome einer akuten Sinusitis

 

  • Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Kopf; in schweren Fällen pocht der Schmerz über der Stirn, im Wangenbereich, hinter den Augen oder seltener im Bereich des Hinterkopfs. Die Schmerzen verstärken sich, sobald man den Oberkörper nach vorne neigt (etwa beim Bücken) oder fest mit dem Fuß auftritt. Übt man von außen leichten Druck auf die betroffenen Stellen aus, verstärkt sich der Schmerz ebenfalls.
  • Schnupfen, der eitrig sein kann.
  • Bei schweren Entzündungen treten Fieber, Abgeschlagenheit und Sehstörungen auf; manchmal entsteht eine schmerzhafte Schwellung, die von außen sichtbar ist.

 

Bei einer chronischen Sinusitis sind die Beschwerden häufig deutlich schwächer. Schmerzen können sogar ganz fehlen. Typisch für die chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung sind Riechstörungen, bei denen Betroffene deutlich weniger, manchmal auch gar nichts riechen. Die  Nasenatmung ist behindert und es tritt ein schleimiges oder eitriges Sekret auf.


Ziel der Therapie ist es in erster Linie, die Entzündung zu reduzieren sowie den natürlichen Schleimabfluss der Nebenhöhlen wiederherzustellen:


Das können Sie selbst bei einer akuten Nasennebenhöhlen-Entzündung tun:


  • Trinken Sie viel, um den Schleim zu verflüssigen - empfehlenswert sind etwa drei bis vier Liter Flüssigkeit am Tag; Wasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte sind ideal.
  • Lagern Sie im Bett Ihren Kopf erhöht, damit der Schleim abfließen kann.
  • Achten Sie (vor allem während der Wintermonate) auf ein gutes Raumklima mit ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. durch regelmäßiges Lüften oder Luftbefeuchter)
  • Vermeiden Sie Zigarettenrauch in Ihrer Umgebung, da dieser die Schleimhäute reizt. Falls Sie selbst rauchen, versuchen Sie damit aufzuhören.
  • Ein bewährtes Hausmittel sind Dampfinhalationen mit getrockneten Kamillenblüten bzw. mit Kamillenkonzentrat oder Salben, die Eukalyptusöl enthalten eignen sich zur Inhalation.
  • Pflanzliche Kombinationspräparate mit schleimlösenden Wirkstoffen, die den Heilungsprozess erleichtern, sind z.B. Enzianwurzel, Schlüsselblumen, Gartensauerampferkraut, Holunderblüten und Eisenkraut.
  • Bei Erkältungsschnupfen sollten Sie die Nase nur mit wenig Druck (am besten immer nur ein Nasenloch) schnäuzen, hoher Druck bringt bakterienhaltigen Schleim oft erst bis in die Nebenhöhlen. In Gesellschaft nicht höflich, aber durchaus empfehlenswert ist es, den Nasenschleim hochzuziehen anstatt ihn auszuschnäuzen.

Die Hauptursache bei häufigen Erkältungskrankheiten ist ein schwaches oder überlastetes Immunsystem. Dies kann z.B. durch falsche Ernährung, aber auch durch andere Erkrankungen und Stress (auch Schulstress) entstehen.


Neben einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und genügend Zeit zum Entspannen, kann man hier sehr gut mit den Vitalpilzen vorbeugen.


Speziell durch ihren Gehalt an Polysachariden (gesunde Vielfachzucker) und Terpenen (Kohlenstoffverbindungen, die hauptsächlich in Pflanzen vorkommen), aber auch durch ihre Spurenelemente und Vitamine wirken die Vitalpilze stimulierend auf das Immunsystem.


Speziell zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten sind z.B. ReishiLexikon, ShiitakeLexikon , Agaricus blazei murrill (ABM) und HericiumLexikon geeignet.


Ist es bereits zu einer Erkältung gekommen, kann man sowohl mit den oben genannten Pilzen, als auch z.B. mit Coriolus  versicolor (Schmetterlingstramete)  unterstützend eingreifen.  Der CoriolusLexikon wirkt antibakteriell, antiviral und gegen den Darmpilz  Candida  albicans. In der TCMLexikon wird dieser Pilz unter anderem zur Schleim-Reduzierung, sowie bei Infektionen der oberen Luftwege eingesetzt.

 


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.