Wildkräuter - Gesundes am Wegesrand

Wildkräuter - Gesundes am Wegesrand
Wildkräuter - Gesundes am Wegesrand
Als Wildkräuter werden solche Pflanzen bezeichnet, die nicht vom Menschen kultiviert werden, nie im Mittelpunkt eines züchterischen Geschehens standen und somit noch das gesamte Spektrum der Vitalstoffe, MineralstoffeLexikon, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Selbst vitalstoffreiches Kulturgemüse wie z.B. Brokkoli, Rosenkohl oder Grünkohl können es mit den Wildkräutern nicht aufnehmen.

Wildkräuter sind extreme Überlebenskünstler. Sie trotzen langen Dürreperioden genauso wie schlechten Bodenverhältnissen oder Schädlingen und Pilzen, von denen sie so gut wie nie befallen werden.

Wildkräuter lernen Sie am besten auf Kräuterwanderungen kennen, die ein Kräuterkundiger oder eine Kräuterkundige führt. Auch mit Hilfe von Bestimmungsbüchern kann man schnell zum Kräuterkundigen werden. Falls Sie mit der Identifikation mancher Pflanzen noch Probleme haben sollten, können Sie diese, mit Hilfe einer Fotografie, von Experten in einschlägigen Foren begutachten lassen.

Die beste Zeit für das Sammeln von Wildkräutern ist der frühe Vormittag, nachdem der Tau getrocknet ist. Bei trockenem Wetter können Sie auch gerne am Abend losziehen. Optimal sind abgelegene Wald- und Wiesenlandschaften oder einfach der eigene Garten. In den meisten Fällen handelt es sich bei Unkraut um wunderbare Wildkräuter. Wenn Sie Ihr Sammelgut nicht sofort verarbeiten können, legen Sie die Pflanzen in verschlossenen Plastiktüten in den Kühlschrank. Für Pesto, Salate und andere Frischpflanzengerichte sollten die Wildkräuter jedoch möglichst unmittelbar nach dem Sammeln gegessen bzw. verarbeitet werden.
Sie können die Wildkräuter auch für Tees oder Gewürzmischungen trocken. Am besten an einem luftigen, schattigen Ort, die getrockneten Wildkräuter dürfen keinesfalls dunkel werden (dies passiert, wenn sie in an der Sonne getrocknet werden) sondern sollten erkennbar grün bleiben. Werden die Kräuter zu mehreren Bündeln gebunden kopfüber an einem überdachten Fenstergitter, einem Wäscheständer oder auf Ihrem Dachboden aufgehängt, wird einem optimalen Ergebnis nichts im Weg stehen. Trocknen Sie die Kräuter so lange, bis sie knistern und leicht zerfallen, wenn Sie sie berühren. Sobald die Wildkräuter trocken sind, bewahren Sie diese in verschließbaren, beschrifteten Gläsern auf oder hängen Sie sie in Stoffsäckchen an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf.

Neben den erwähnten Verwendungsmöglichkeiten wie Salate, Suppen, Pesto, grünen Smoothies, Gewürzmischungen und Tee, können Wildkräuter auch zu spinatähnlichem Gemüse gedünstet oder für Füllungen, für Kräuterbutter, für Kräuterfrischkäse oder zum Bereichern von Eierspeisen verwendet werden. Manche Blütenkosten (z.B. Löwenzahn) können außerdem wie Kapern eingelegt werden.

Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.