Zähneknirschen

Zähneknirschen        

 


Wenn es allzu hart wird im Leben; beißen wir die Zähne zusammen, oft bleibt uns nichts anderes übrig, als uns durchzubeißen. Doch Vorsicht! Dies alles sollte nur tagsüber geschehen, unter bewusster Kontrolle. Nachts im Bett dagegen sollten die Zähne Gelegenheit haben auszuspannen. So selbstverständlich, das klingen mag, ist es leider nicht. Immerhin gibt es Schätzungen, dass etwa jeder fünfte Deutsche nachts mit den Zähnen knirscht.


Das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber vorkommende Knirschen und Zusammenpressen der Zähne wird in der Medizin als Bruxismus bezeichnet. Ursache dafür sind in manchen Fällen Abweichungen in der Bisslage. Selbst, wenn es sich dabei um einen zehntel Millimeter handelt, wirkt dies möglicherweise so irritierend auf das Gefühl im Kauapparat, dass die Zähne aufeinander gepresst und gerieben werden.


In der Regel liegt der Grund jedoch in der Psyche. So versuchen viele Menschen, unbewusst Stress, Frustration und Ärger mithilfe ihrer Kaumuskulatur abzubauen und besonders im Schlaf wandern die Sorgen und Nöte dann gerne in den Kiefer. Die Kraft, die dabei aufgebracht wird, ist durchweg höher, als bei normalem Zerkleinern von Nahrung. Oft merken die Betroffenen selbst gar nicht, welche gewaltigen „Leistungen“ sie im Schlaf vollbringen. Erst der Zahnarzt stellt in vielen Fällen fest, dass an den Zähnen ein überdurchschnittlich hoher Abrieb des Zahnschmelzes stattgefunden hat. Weitere Folgen sind Risse im Schmelz oder Entzündungen im Zahnbett. Schlimmstenfalls bricht der Zahn.


Aber auch am nächsten Tag sind die Wirkungen der nächtlichen Kraftakte zuweilen deutlich spürbar, und zwar in Form von Müdigkeit, verspannten Nackenmuskeln oder Kopfschmerzen. Auf lange Sicht kommt es sogar zu Migräne oder einer Fehlstellung des Beckens. Man spricht in einem solchen Fall von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).


Abhilfe ist durch eine sogenannte Aufbiss-Schiene möglich. Dabei handelt es sich um einen
durchsichtigen Kunststoffüberzug, der den Zähnen nachts aufgesetzt wird. Auf diese Weise wird zwar nicht das Knirschen selbst, aber zumindest die Schädigung der Zähne verhindert.


Wichtig ist darüber hinaus, die eigentlichen Ursachen für das Knirschen zu beheben, indem die Belastungen und Spannungen abgebaut werden.
Dazu dienen Entspannungstherapien wie die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen, Yoga oder das sogenannte Biofeedback.


Hilfreich kann auch der Einsatz von Vitalpilzen sein. CordycepsLexikon hat eine ausgleichende Wirkung auf die Psyche und wirkt gegen chronische Erschöpfung. ReishiLexikon hilft dem Organismus beim Umgang mit Stresssituationen, er wirkt entspannend und beruhigend auf das vegetative Nervensystem.

 


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.