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Ansteckend und gesund


Liebe Leserinnen und Leser,

es funktioniert über alle kulturellen Grenzen hinweg: Wenn jemand lacht, lachen die anderen mit. Lachen ist ein wichtiges Kommunikationsmittel und zugleich nebenwirkungsfreie Medizin für Körper und Psyche.
Man kann darüber schmunzeln, dass es einen „Europäischen Berufsverband für Lachyoga und Humortraining“ gibt. Doch angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen das Lachen verlernen, sollte man sich hüten, die Daseinsberechtigung entsprechender Trainingsangebote in Frage zu stellen. Dieser Newsletter informiert darüber, dass Lachen nichts Banales, Albernes oder gar Überflüssiges ist, sondern eines der Grundbedürfnisse des Menschen und für die Gesundheit unverzichtbar.

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre GFV

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Lachen macht fit

Das Fachgebiet der Gelotologie nimmt die Auswirkungen des Lachens auf Körper und Psyche unter die wissenschaftliche Lupe. Längst haben viele Studien die vielfältigen positiven Effekte des Lachens nachgewiesen. Ein paar Beispiele: Beim Lachen vertieft sich die Atmung, sodass jede Zelle des Körpers mit mehr Sauerstoff, also Energie, versorgt wird. Die Durchblutung wird gesteigert, das Herz-Kreislauf-System gekräftigt, der Blutdruck gesenkt. Die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortison wird gedrosselt, gleichzeitig werden Glückshormone wie zum Beispiel Serotonin verstärkt ausgeschüttet. Wer also erst mal zu lachen begonnen hat, gerät dadurch erst recht in eine positive Stimmung.
Auch das Immunsystem profitiert von unserer Heiterkeit: Wissenschaftler konnten im Blut von Probanden, die zuvor einige Lachanfälle hatten, eine höhere Konzentration an Abwehrstoffen messen. Das schützt nicht nur vor Infekten, sondern hemmt möglicherweise sogar das Tumorrisiko, da auch die für den Zellschutz wichtigen Killerzellen besonders aktiviert werden.

Clown auf Rezept

Wem all diese Argumente nicht genügen: Das Lachen erfüllt darüber hinaus noch diverse wichtige soziale Aufgaben. Es verbindet Menschen über kulturelle Grenzen hinweg, ist ein Zeichen von Verbundenheit, kann eine Situation entspannen und Unsicherheiten weniger schwer wiegen lassen. Es ist zwar nicht bewiesen, aber gut möglich, dass das Lachen entwicklungsgeschichtlich viel weiter zurückreicht als das Sprechen. Immerhin ist die zuständige Hirnregion ebenfalls deutlich älter als das Sprachzentrum.
Die Statistiker verraten, dass Kinder rund 400-mal am Tag lachen, Erwachsene nur noch 15-mal. Da dies für Körper und Seele zu wenig ist, gibt es Lachyoga-Kurse, die unter anderem in Reha-Kliniken angeboten werden. Hier geht es nicht um ein dezentes Kichern, sondern um intensives Lachen, das man lernen kann. Besonders humorvoll muss man nicht sein, und es werden auch keine Witze am laufenden Band erzählt. Schon bei den spielerischen Vorübungen zur Aktivierung der Lachmuskulatur stellt sich das Lachen von ganz allein ein.
Falls man als geborene Frohnatur nicht ohnehin reichlich Anlässe zum Lachen findet, kann man sich natürlich auch einfach bewusst vornehmen, mehr zu lachen. Doch dafür braucht es Anreize. Sich selbst kann man nicht kitzeln, und allein lacht es sich schwerer als in der Gruppe. Andererseits hat jeder schon Situationen erlebt, in denen das Lachen einfach nicht zu unterdrücken war – ein klares Zeichen dafür, dass es sich um eine Reflexhandlung handelt, die sich nur zu einem gewissen Grad kontrollieren lässt.
Nicht mehr nur in Kinderkliniken, sondern auch auf Stationen für Demenzkranke und in „ganz normalen“ Krankenhäusern zaubern oft ehrenamtlich arbeitende Klinikclowns den Patienten ein Lachen ins Gesicht, sorgen für heilsame Ablenkung und bringen die Selbstheilungsprozesse des Körpers auf Touren. Eines Tages, so prophezeit Komiker und Buchautor Eckart von Hirschhausen, werde es Clowns auf Rezept geben.
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Ein Pilz für die Stimmung

Niemand ist immer gut drauf – zum Glück! Doch wer spürt, dass ihm die gute Laune und das Lachen dauerhaft abhanden kommen, sollte gegensteuern. Oft sorgen bereits mehr Schlaf, mehr Tageslicht und regelmäßigere Treffen mit Freunden für ein sonnigeres Gemüt. Unterstützend kann der Raupenpilz (Cordyceps sinensis) sanft helfen: Sein nebenwirkungsfreier tonisierender Effekt auf Körper und Seele wird in Tibet seit Jahrhunderten geschätzt. Extrakt oder Pulver zur Stimmungsaufhellung werden am besten morgens genommen. Bei abendlicher Einnahme kann das Einschlafen erschwert werden.
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Unser Buchtipp:
„Witze im Visier"

„Wir brauchen das Lachen, um die Welt aushalten zu können.“ Diese Meinung vertritt der Journalist, Kritiker und Schriftsteller Hellmuth Karasek, und unter anderem darauf ist es zurückzuführen, dass er seit Jahrzehnten fleißiger Witze-sammler ist. Für sein Buch „Soll das ein Witz sein?“ hat er die besten Exemplare – nach Genres wie Arztwitz, politischer Witz, Frauen- und Männerwitz, Tierwitz und so weiter –
ausgewählt, liefert die Analysen dazu und verrät, was einen guten Witzerzähler aus-zeichnet. Vielleicht möchte man gar nicht immer wissen, was genau den Witz eigentlich witzig macht, und vielleicht sind manche der Witze in dem Buch ein wenig angestaubt. Ohne Zweifel jedoch verspricht das Buch kurzweilige Lektüre, die zudem ein Stück Gesellschaftsgeschichte von den Nachkriegsjahren bis heute widerspiegelt. „Soll das ein Witz sein?“ ist im Quadriga Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro.
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