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Prostataerkrankungen – kleine Drüse, große Sorgen


Liebe Leserinnen und Leser,

überspitzt formuliert wissen viele junge Männer kaum, dass sie ein Organ namens Prostata überhaupt haben. Doch das ändert sich im Laufe des Lebens meistens, denn ungefähr ab Mitte 50 plagt sich die Mehrheit von ihnen mit den Folgen einer Prostatavergrößerung herum. Ob gutartig oder leider nicht selten auch bösartig: In beiden Fällen kann eine frühzeitige Diagnose und Behandlung das Wohlbefinden verbessern und unter Umständen Leben retten. Dieser Newsletter informiert darüber, wie Vitalpilze sowohl vorbeugend als auch begleitend zur Therapie bei vorhandenen Beschwerden eingesetzt werden können.

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre GFV

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Vitalpilze können vorbeugend und therapiebegleitend helfen

Während für die meisten Frauen der regelmäßige Gang zur Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen eine Selbstverständlichkeit ist, sind viele Männer trotz intensiver Aufklärungskampagnen noch immer wahre „Vorsorgemuffel“. Zum Arzt gehen, obwohl man sich gesund fühlt? Undenkbar!
So kommt es, dass Prostatavergrößerungen oft erst dann diagnostiziert werden, wenn sie bereits deutliche Beschwerden machen. Das häufigste Problem sind Störungen beim Wasserlassen, da das Drüsengewebe auf die Harnröhre drückt. Das ist nicht nur unangenehm im Alltag, sondern geht zudem mit einem höheren Risiko für Blasenentzündungen und langfristig auch Nierenerkrankungen einher. Auch wenn es vielen Männern schwer fällt: Das frühzeitige Gespräch mit dem Urologen ist wichtig, um Klarheit über die Art der Gewebeveränderung zu bekommen und gegensteuern zu können.

Rechtzeitig erkennen, sanft behandeln

Zwar gelingt die Abgrenzung zwischen gutartiger und bösartiger Veränderung nicht immer eindeutig – weder über den PSA-Wert im Blut noch mithilfe der Biopsie – und die Kritik, dass bei nicht wenigen Männern die Prostata unnötigerweise entfernt wird, hat ihre Berechtigung. Doch unabhängig von der Art der Zellveränderung ist eine Behandlung immer dann angezeigt, wenn das vergrößerte Organ den Harnabfluss behindert, da dies schwerwiegendere gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann. Bei rechtzeitigem Beginn kann eine sanfte Therapie genügen, zum Beispiel mit Vitalpilzen. So können der Auricularia und der Polyporus die typischen Symptome lindern, indem sie die Blasenfunktion unterstützen. Beide Pilze werden deshalb von Mykotherapeuten auch zur vorbeugenden Einnahme ab etwa dem 55. Lebensjahr empfohlen. Der Polyporus ist darüber hinaus zur Vorbereitung auf eine Biopsie zu empfehlen, die das Risiko einer Verteilung von Krebszellen über das Lymphsystem birgt. Dieser Pilz unterstützt ebenso wie der Agaricus blazei Murrill effektiv das Blut- und Lymphsystem. Weitere Studien zeigen, dass der Reishi speziell bei dieser Tumorart in der Lage ist, die Neubildung von Blutgefäßen zu hemmen. Besonders hervorzuheben ist der Maitake. Er enthält Betaglucane, die die Aktivität von Immunzellen erhöhen und so den durch einen Tumor geschwächten Organismus schützen können. Dank seiner entgiftenden Wirkung kann der Maitake typische Nebenwirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Haarausfall und Schmerzen deutlich verringern.

Therapie mit Augenmaß

Die Diagnose „Prostatakrebs“ wird in Deutschland pro Jahr bei rund 63.000 Männern gestellt. Für jeden Einzelnen ist die Nachricht ein Schock. Doch glücklicherweise sind in den letzten Jahren beachtliche Behandlungserfolge zu verzeichnen, und viele Männer erfreuen sich auch während und nach der Therapie einer guten Lebensqualität. Nicht immer aber sind Operation, Chemotherapie und/oder Bestrahlung die besten Optionen. Wichtig zu wissen: Prostatatumoren wachsen meist sehr langsam, sodass ein kleiner Tumor, der bei einem 75-Jährigen entdeckt wird, unter Umständen bis zum Ende des Lebens niemals Probleme machen wird. Es ist gründlich abzuwägen, ob man in einem solchen Fall den Patienten mit Krankenhausaufenthalten und nebenwirkungsreichen Therapien belasten sollte. Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert, eine fachlich fundierte Zweitmeinung von einem erfahrenen Schulmediziner oder Heilpraktiker einzuholen.
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Stichwort: Hyperplasie

Der medizinische Fachbegriff Hyperplasie bedeutet zunächst nichts weiter als „übermäßige Zellbildung“, meist in einem Organ, die zu einer Vergrößerung des Organs führt. Im Gegensatz zur Hypertrophie, bei der die Größe der einzelnen Zellen wächst, nimmt bei der Hyperplasie die Zellzahl zu. Die meisten Prostatahyperplasien sind gutartig, sie werden als benigne Prostatahyperplasie oder Prostataadenom bezeichnet. Die maligne Prostatahyperplasie ist demgegenüber durch unkontrollierte Teilung entarteter Zellen gekennzeichnet; sie ist daher ein synonymer Ausdruck für das Prostatakarzinom, also den Prostatakrebs.
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Unser Buchtipp:
„Die Prostata: Ganzheitlich behandeln und heilen"

Fachlich fundiert, übersichtlich zusammengestellt und für den Laien verständlich aufbereitet: Ein rundum gelungenes Werk für Männer mit Prostata-beschwerden hat der Mediziner Dr. Bernd Rieger geschrieben.
Er klärt zunächst über anatomische und physiologische Grundlagen auf und beschreibt dann die geläufigen Behandlungsmethoden
beim Urologen. Die Hightechmedizin und ihre Möglichkeiten werden zwar hinreichend dargestellt, doch deutlich mehr Raum ist den vielen ganzheitlichen Therapieansätzen von der Ernährung über physikalische Methoden bis zur Homöopathie gewidmet. Das im Herbig Verlag erschienene Buch umfasst 192 Seiten, kostet 14.99 Euro und ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich umfassend über Prostata-vergrößerung, -entzündung und -krebs informieren möchten.
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