Maitake - Grifola frondosa

Maitake - Grifola frondosa

Kurzportrait

Legenden zufolge tanzten in Japan Sammler wahre Freudentänze, wenn sie einen Maitake fanden. Wegen seiner Heilkräfte galt der Pilz als sehr wertvoll, und da erst in den 1980er-Jahren mit seiner Kultivierung begonnen wurde, war man bis dahin ausschließlich auf das Sammlerglück in Wäldern angewiesen. Bemerkenswert ist die antioxidative Kraft der im Maitake enthaltenen Polysaccharide. Doch nicht nur für die Gesundheit des Menschen, sondern auch als aromatische Ergänzung verschiedenster Gerichte wird der Maitake verwendet. Er gehört heute zu den beliebtesten Speisepilzen überhaupt.

In der Praxis erprobte Anwendungsgebiete

• Stärkung des Immunsystems

Der Maitake enthält das Betaglucan Grifolan, das die Aktivität von Makrophagen erhöhen kann und dadurch eine gezielte Immunaktivierung bewirkt. Neuere Erkenntnisse eröffnen Hinweise auf die antiviralen Eigenschaften dieses Vitalpilzes unter anderem bei Hepatitis.

• Prävention und begleitende Behandlung von Brust-, Lungen-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs

Verschiedene Inhaltsstoffe des Maitake spielen in der Tumorprävention wesentliche Rollen. Der Maitake zeigt in Studien eine hemmende Wirkung auf die Bildung und Vermehrung von Tumorzellen in vitro und in vivo. Außerdem belegen Untersuchungen, dass der Maitake die Aktivität immunkompetenter Zellen während einer schulmedizinischen Tumorbehandlung erhöht.

• Antidiabetische Effekte

In Versuchen konnte gezeigt werden, dass ein Maitake-spezifisches Glykoprotein die Glukosetoleranz erhöhen kann, ohne dass die Insulinausschüttung beeinflusst wird. Auch ein blutzuckersenkender Effekt wurde dokumentiert. Auch präventiv kann Maitake gut eingesetzt werden, wenn eine Diabetes-Gefährdung vorliegt.

• Unterstützung des Skelettsystems bei Osteoporose

Der Maitake enthält die Vitamin-D-Vorstufe Ergosterin und schafft damit eine wichtige Voraussetzung für den Einbau von Kalzium aus der Nahrung in die Knochen. Auch präventiv kann dieser Vitalpilz für die Knochengesundheit eingesetzt werden.

• Gewichts- und Blutdruckregulierung

Über eine Beeinflussung des Renin-Angiotensin-Systems kann mit dem Maitake eine Senkung zu hoher Blutdruckwerte erreicht werden. Außerdem kann der Pilz die Einlagerung von Fett im Gewebe vermindern und auf diese Weise die Gewichtsreduktion unterstützen.

Weitere Bezeichnungen

Grifola frondosa, Klapperschwamm, Tanzender Pilz, Tanzpilz, Laubporling, Hen-of-the-Woods, Kumotake

Herkunft

Der Maitake wächst in Ostasien, Europa und Nordamerika. Heute wird er in vielen Ländern als Speise- und Vitalpilz kultiviert.

Besonderheiten

Mit seinen Eigenschaften, Körpergewicht und Blutdruck zu regulieren sowie zu hohe Blutzucker- und Blutfettwerte zu senken ist der Maitake ein wichtiger Helfer bei der Bekämpfung des Metabolischen Syndroms.
Die Informationen auf dieser Seite sind allgemeiner Natur. Sie stellen keine Einzelfallberatung für die Verwendung der einzelnen Vitalpilze dar und können eine solche auch nicht ersetzen. Bitte besprechen Sie den Verzehr von Vitalpilzen zu präventiven oder therapeutischen Zwecken immer mit Ihrem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker.