Echt beerenstark!

Echt beerenstark!
Echt beerenstark!
Sie sind saftig, süß und einfach lecker. Sie stecken voller Vitamine und MineralstoffeLexikon. Und sie können noch mehr: Beeren enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe, die unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nebenwirkungsfrei und allein mit der Kraft der Natur unterstützen.

Bald ist sie wieder da, die wunderschöne Jahreszeit in der die Beeren reifen. Ob auf dem Wochenmarkt gekauft oder im eigenen Garten gepflückt, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und all die weiteren fruchtigen Köstlichkeiten schmecken nicht nur gut, sie enthalten auch viele gesundheitsfördernde Substanzen. Bereits mit einer Handvoll Beeren versorgt man seinen Organismus sehr gut mit diversen Vitaminen, Spurenelementen, aber auch sekundären Pflanzenstoffen, deren positive Wirkungen noch immer gar nicht vollständig erforscht sind.
Längst bekannt ist allerdings, dass Beerenfrüchte reich an Polyphenolen sind. Diese bioaktiven Substanzen sorgen zum Beispiel für die Farbe und den Geschmack der Früchte. Besonders im Fokus stehen zwei zu den Polyphenolen gehörende Stoffverbindungen, die Anthocyane und die Flavonoide, die beide über ein enorm hohes antioxidatives Potenzial verfügen.
 

Anthocyane: gut für die Augen


Anthocyane sind für die rote oder violette bis blauschwarze Färbung vieler Beerenfrüchte verantwortlich. Ihre Fähigkeit, die menschlichen Zellen vor freien Radikalen zu schützen, wird um ein Vielfaches höher eingeschätzt als diejenige von Vitamin C und E. Außerdem wirken Anthocyane, die besonders reichlich in Heidelbeeren vorkommen, entzündungshemmend und gefäßschützend. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt: Sie unterstützen die gesunde Augenfunktion und schützen Netzhaut sowie Augenlinse quasi wie eine innere Sonnenbrille. Besonders für Menschen, die viele Stunden täglich am Bildschirm arbeiten, ist eine zuverlässige Versorgung mit Vitalstoffen für die Augen besonders entscheidend, um einem schleichenden Verlust der Sehkraft und chronischen Ermüdungserscheinungen vorzubeugen. Anthocyane haben außerdem unter anderem einen Einfluss auf das Sehvermögen in der Dämmerung beziehungsweise bei Nacht. Schon nach wenigen Wochen berichten Personen, die Anthocyane einnahmen, dass sie das Scheinwerferlicht entgegenkommender Autos im Dunkeln weniger blendet.
Ein Maß für den Wirkgrad verschiedener antioxidativer Substanzen ist der weltweit etablierte sogenannte ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorption Capacity). Als vergleichende Messgröße kann dieser Wert gut herangezogen werden, um das tatsächliche antioxidative Potenzial eines Lebensmittels einschätzen zu können. Sinnvoll zur Nahrungsergänzung sind Kapseln mit standardisierten ORAC-Einheiten, der Tagesbedarf liegt bei etwa 5000 bis 7000 – je höher, umso mehr freie Radikale können abgefangen werden. Ein wichtiges Qualitätskriterium für entsprechende Produkte ist der Verzicht auf sämtliche Zusatzstoffe, sodass dem Organismus ausschließlich naturreine Substanzen zugeführt werden.
 

Flavonoide: Stärkung von Herz und Kreislauf


Auch bei den Flavonoiden, die in allen Pflanzen vorhanden sind und den größten Anteil an phenolischen Substanzen ausmachen, stehen die antioxidativen Eigenschaften eindeutig im Vordergrund. Die Nutzung vieler Pflanzen als medizinische Heilmittel ist ebenfalls wesentlich auf die Flavonoide zurückzuführen. So konnte zum Beispiel in Studien nachgewiesen werden, dass Flavonoide das Herz-Kreislauf-System schützen und die BlutgerinnungLexikon positiv beeinflussen können. Auch ein blutdrucksenkender Effekt konnte gezeigt werden. Die Bildung von Ablagerungen in den Blutgefäßen, die zur Entstehung der gefährlichen Arteriosklerose führen, wird gehemmt und die Durchblutung insgesamt verbessert.
Als sehr flavonoidreich gelten neben den Beerenfrüchten unter anderem Granatäpfel sowie rote Trauben. Beiden Früchten wird traditionell eine hohe Wertschätzung in Bezug auf die Gesundheitsförderung zuteil. Sie haben sich zur Infektabwehr und Entzündungshemmung, besonders aber in punkto Zellschutz einen Namen gemacht. Sie wirken dabei nicht nur innerlich, sondern zum Beispiel auch beim Hautbild vorzeitigen Alterserscheinungen auf natürliche Weise entgegen.

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