Gallensteine


  Gallensteine 


Wer sich maßlos über etwas geärgert hat, behauptet gern, „Mir kommt gleich die Galle hoch!“ Vielleicht spucken wir auch aus lauter Wut Gift und Galle. Ihren Ursprung haben diese Redewendungen in der antiken griechischen Säfte-Lehre. Ursachen von Krankheiten wurden danach im Mischungsverhältnis von Blut, Schleim sowie schwarzer und gelber Galle gesucht. Heute wissen wir, dass niemandem im wörtlichen Sinn die Galle aufstößt. Im Gegenteil: Bei Gallenbeschwerden ist meist zu wenig dieses Lebersekrets vorhanden.


Medizinische Laien denken oft, dass es sich bei der Galle um ein Organ handelt. Tatsächlich ist die Galle aber eine Flüssigkeit, die von den Leberzellen produziert wird und in der Gallenblase gespeichert wird.  Die Gallenblase  ist ein birnenförmiges Hohlorgan,  das an der Unterseite der Leber liegt und  über  die Gallengänge mit dem Zwölffingerdarm verbunden ist.
Die Gallenflüssigkeit wird insbesondere für die Verdauung fettreicher Speisen benötigt. Kommt der Speisebrei aus dem Magen in den Dünndarm, dann helfen die Gallensäuren, das wasserunlösliche Fett der Nahrung in kleine Tröpfchen zu zerteilen, damit es leichter abgebaut werden kann.


Wenn die Gallenblase Probleme bereitet, sind fast immer Gallensteine im Spiel. Sie entstehen, wenn sich die normale Zusammensetzung der Galle verändert hat. Dann kristallisieren die schlecht löslichen Bestandteile wie CholesterinLexikon, KalziumLexikon und Farbstoffe aus und verklumpen. Am Anfang kann dies eine Art Schlamm aus kleinen Kristallen sein oder der sogenannte Gallengrieß. Die Steine können aber auch  mehrere Zentimeter groß werden. Frauen sind häufiger betroffen, da Östrogen die Bildung von Gallensteinen anscheinend begünstigt.  Ansonsten gelten Übergewicht, Diabetes und eine familiäre Vorbelastung als Risikofaktoren.


Gallensteine ruhen oft lange Zeit unerkannt in der Gallenblase, aber manchmal begeben sie sich auf Wanderschaft und verstopfen die Gallengänge. Dadurch staut sich die Gallenflüssigkeit, was zu einer Entzündung mit starken, krampfartigen Schmerzen (Koliken) im rechten Oberbauch führt. Die Beschwerden können mit Übelkeit, Fieber, Schweißausbrüchen und Kreislaufbeschwerden einhergehen. Je nachdem, wo der Stein sitzt, können eine Gelbsucht oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse weitere Komplikationen sein. Kleine Steine lassen sich mit Medikamenten oder durch eine Stoßwellentherapie entfernen. Ansonsten wird die Gallenblase heute meist komplett entfernt, da die Probleme in der Regel erneut auftauchen. Die Operation erfolgt in den meisten Fällen schonend per Schlüsselloch-Chirurgie.


Die meisten Menschen sind nach einer Gallenblasen-Entfernung beschwerdefrei und können problemlos alles essen. Doch einige der Betroffenen haben mehr oder weniger ausgeprägte Beschwerden infolge der Gallenblasen-Entfernung. So kann es unter anderem zu Unverträglichkeit fetter Nahrungsmittel und großer Mahlzeiten kommen. Ebenso können Blähungen, Bauchkrämpfe, Fettstühle oder Durchfall auftreten. Die Beschwerden beginnen oft nicht sofort nach  der Gallenblasen-Operation, sondern häufig erst nach einigen Wochen.


Wenn solche Beschwerden auftreten sollte man darauf achten kleine, fettarme  Mahlzeiten zu essen. Besondere Vorsicht ist auch bei blähenden Nahrungsmitteln, wie Kohlarten, Hülsenfrüchten und Zwiebeln geboten. Pflanzen, die den Gallenfluss anregen, wie z.B. Artischocke, Löwenzahn, Pfefferminze und Mariendistel, können die Fettverdauung hilfreich unterstützen.


Zur Vorbeugung von Gallensteinen ist es wichtig die obengenannten Risikofaktoren zu bekämpfen und die Leberfunktion zu unterstützen. Allgemein ist  auf eine gesunde (also fettarme, ballaststoffreiche) Ernährung zu achten. Bei Übergewicht ist es wünschenswert das Körpergewicht  zu reduzieren.


Vitalpilze eignen sich  dazu, schon allein dadurch, dass sie dank ihres hohen Ballaststoffanteils sättigend wirken, ohne dem Körper viel Energie zuzuführen. Dafür enthalten sie viele wichtige MineralstoffeLexikon und Vitamine, die der Organismus auch während des Abnehmens braucht. Der Maitake  reduziert die Einlagerung von Fett und Glukose in der Leber, wie Studien zeigen konnten, er beugt so einer Gewichtszunahme vor und stärkt die Leberfunktion.
Der Hericium   regeneriert die Schleimhäute der Verdauungsorgane und sorgt so für eine erfolgreiche Entschlackung sowie einen gesunden Stoffwechsel.  Außerdem enthält der HericiumLexikon lipidsenkende Stoffe welche vor allem bei  Cholesterin- und Fettstoffwechselstörungen interessant sind.


CordycepsLexikon erhöht den Grundumsatz im Stoffwechsel und steigert das Wohlbefinden.

Der Reishi  wirkt allgemein anregend auf viele Stoffwechselvorgänge. Besonders relevant für eine Gewichtsreduktion scheinen seine Wirkungen auf die Leber und das Hungergefühl zu sein: Die Einnahme dieses Vitalpilzes führt nachweislich zur Regulation des Blutzuckerspiegels.


Ihre Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.