Mittagsblume pflegt und beruhigt die Haut, lindert Juckreiz und Rötungen! Sie wächst auf der Insel Lanzerote, wächst in großer Hitze und bleibt dennoch sehr vital. Das Geheimnis liegt in den Blättern: Sie sind dick, saftig und übersät mit glänzenden Flüssigkeitsreserven, die in der Sonne funkeln wie Tautropfen. Normalerweise nehmen Pflanzen am Tag Kohlendioxid auf, um es mit Hilfe von Sonnenlicht in Glukose und Sauerstoff umzuwandeln. Sie atmen durch Öffnungen auf der Blattunterseite, durch die sie aber auch Wasser verlieren. Die Mittagsblume verschließt tagsüber alle Spaltöffnungen, wodurch sie den Wasserverlust um 90% reduziert. Erst nach Sonnenuntergang atmet sie wieder. Das aufgenommene Kohlendioxid bindet sie an ein Molekül, das sie am nächsten Morgen mit Hilfe der Photosynthese zu Glukose und Sauerstoff weiterverarbeitet. Ebenso hat sie die unerklärliche Art, Natriumchlorid in sich zu sammeln. Jede Pflanze stirbt, wenn sie mit zuviel Salz in Berührung kommt. Die Mittagsblume holt sich stattdessen sogar Salz aus der Luft, wenn im Boden zuwenig vorhanden ist. Der Salzgehalt löst in der Pflanze die Produktion von Fruchtsäuren aus. Diese erzeugen zusammen mit Zuckeralkoholen, reichlich vorhandenem Magnesium und der Aminosäure Prolin einen natürlichen Feuchtigkeitsfaktor. Die Inhaltsstoffe der Mittagsblume zieht die vorhandene Feuchtigkeit der Umgebung an und bindet sie. Dies kann man auch an den abgeschnittenen Zweigen beobachten. Legt man diese ohne Wasser auf einen Tisch, bleiben sie 4 Wochen vital und welken nicht. Gerade in Zeiten, wenn die Haut extrem trocken und dadurch gerötet ist und auch oft starkt juckt an den Problemstellen wie im Gesicht, an den Armbeugen oder Kniekehlen ist eine Hautpflege mit der Mittagsblume oft sehr hilfreich!
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