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Triglyceride

Triglyceride n pl: (engl.) triglycerides;
syn. Triacylglycerole, Neutralfette; mit 3 Fettsäuren* verestertes Glycerol*; T. werden mit der Nahrung aufgenommen u. im Darm in Monoacylglycerole u. freie Fettsäuren gespalten; nach Resorption u. anschl. Resynthese im Blut werden sie in Chylomikronen* transportiert. Endogene T. werden v.a. in Leber, Niere u. Herzmuskel aus Glycerol-3-phosphat über die Zwischenstufen Phosphatidsäuren* u. Diacylglycerole* synthetisiert u. im Blut in VLDL* transportiert. Physiol. Bedeutung v.a. als Energielieferant, Speicherung in Form von Depotfett*; pathol. erhöhte T.: s. Hypotriglyceridämie, Hyperlipoproteinämien (Typ IV); verminderte Konz. an T:. s. Hypotriglyceridämie. Vgl. Fette, Fettstoffwechsel, Lipolyse, Referenzbereiche, Verdauung.
Quelle: Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, ISBN3-11-017621-1