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Zellen unter Stress


Liebe Leserinnen und Leser,

Stress macht krank – zumindest, wenn es sich um den belastenden, sogenannten Distress handelt und dieser auch noch häufig oder dauernd besteht. Die stetige Alarmbereitschaft schadet Körper und Psyche.
Auch für jede einzelne Zelle des Organismus kann Stress negative Folgen haben. Der sogenannte oxidative Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidanzien aus dem Lot gerät. „Freie Radikale“ – der Begriff klingt nicht ohne Grund gefährlich. In diesem Newsletter erfahren Sie, was sich dahinter genau verbirgt und welche Möglichkeiten die Vitalpilze bieten, dem antioxidativen Schutzsystem des Körpers auf die Sprünge zu helfen.

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre GFV

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Freie Radikale, oxidativer Stress – und wie Vitalpilze schützen können

Erst einmal zur Entwarnung: Dass in einem Körper freie Radikale vorkommen, ist ganz normal und kein Grund zu Besorgnis. Als physiologische Stoffwechselprodukte übernehmen sie sogar wichtige Aufgaben, sind zum Beispiel wichtig für ein funktionierendes Immunsystem und können kranke oder entartete Zellen bekämpfen. Das Problem: Nehmen die freien Radikale überhand, führt ihr aggressives Bestreben, Bindungen mit anderen Elektronen einzugehen, unter anderem dazu, dass zum Beispiel auch Hormone, Enzyme, Zellwände und die DNA angegriffen werden. Aus diesem Grund sind freie Radikale wesentlich am Alterungsprozess beteiligt und können unter anderem das Tumorrisiko erhöhen.

Häufige Ursachen, schwerwiegende Folgen

Die Liste der Ursachen, die zu oxidativem Stress mit seinen negativen Folgen führen können, ist lang, lässt sich jedoch im Wesentlichen auf einen großen Nenner bringen: Unsere moderne Lebensweise mit oft vitalstoffarmer Nahrung, vielen Schadstoffen aus der Umwelt und hoher psychischer Belastung durch Schnelllebigkeit und Erfolgsdruck fördert die Bildung freier Radikaler und schwächt zugleich die Fähigkeit des Körpers, effektiven Selbstschutz zu betreiben. Hinzu kommen chronische Erkrankungen, bei denen das körpereigene antioxidative Potenzial ebenso geschwächt ist wie allgemein in der zweiten Lebenshälfte. Auch Folgen gibt es viele, wobei der Hypercholesterinämie eine besondere Rolle zukommt. Cholesterin ist zwar eine wichtige Substanz, die unter anderem für den Zellmembranaufbau und die Hormonbildung, aber auch für die gesunde Funktion von Nervensystem und Gehirn benötigt wird; in zu hoher Konzentration im Blut steht sie jedoch im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begünstigen.

Antioxidanzien und Vitalpilze

Der beste Schutz vor freien Radikalen besteht darin, die Ursachen ihres vermehrten Entstehens aufzuspüren und aus der Welt zu schaffen. Eine ausgewogene Ernährung mit frischen, möglichst nur schonend verarbeiteten Lebensmitteln ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar. Vor allem Obst und Gemüse ist reich an antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen, den sogenannten Radikalfängern – neben einigen Spurenelementen wie Zink und Selen sind dies vor allem die Vitamine C und E sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Zusätzlich empfiehlt sich insbesondere in Lebensphasen mit erhöhtem oxidativen Stress, beispielsweise bei chronischen Krankheiten oder im höheren Lebensalter, eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitalpilzen. So kann der Extrakt des Austernseitlings (Pleurotus ostreatus) nachweislich oxidativen Stress senken und auf diese Weise zum Schutz der Körperzellen beitragen. Daneben besitzt dieser Pilz, ebenso wie der Shiitake, eine natürliche cholesterinsenkende Wirkung ohne die gefürchteten Nebenwirkungen künstlicher Blutfettsenker (Statine). Bei letzteren mehren sich kritische Stimmen, die vor schweren Langfristfolgen wie Alzheimer und Parkinson warnen und kein vertretbares Verhältnis von Nutzen und Risiko sehen.
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Stichwort: Hyperplasie

Freie Radikale selbst lassen sich im Blut nicht nachweisen, da sie aufgrund ihrer enorm hohen Reaktionsbereitschaft jeweils nur wenige Sekunden existieren. Dennoch ist die Blutuntersuchung ein wichtiges Element der Diagnostik: Erhöhte Werte von oxidiertem LDL gelten als wichtiger Indikator dafür, dass der Organismus oxidativem Stress ausgesetzt ist.
Auch Lipidperoxide (durch Oxidation geschädigte Fettstrukturen) sowie Carbonylproteine (Oxidationsprodukte von Proteinen) können als Blutwert im Labor bestimmt werden. Das Enzym Katalase, das für den Abbau der oxidativen Substanz Wasserstoffperoxid zuständig ist, lässt sich ebenfalls im Blut nachweisen – ein hoher Wert ist ein gutes Zeichen. Im Urin zeigt sich mit der Substanz 8-OHdG ein DNA-Baustein, der durch freie Radikale verändert worden ist.
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Unser Buchtipp:
„Mythos Cholesterin – Die größten Irrtümer"

Die populärsten Irrtümer rund um das Cholesterin beleuchtet Uffe Ravnskov in seinem anspruchsvollen, aber dennoch auch für den interessierten Laien gut zu lesenden Buch „Mythos Cholesterin“. Die Wissenschaftler nehmen einige der unzähligen Studien unter die Lupe, die angeblich
beweisen, dass Cholesterin die Arterien verstopft, ein niedriger Cholesterinspiegel die Lebenszeit verlängert oder pflanzliche Fette generell besser sind als tierische.

Ein Buch, das eindrucksvoll zeigt, wie leicht Ärzte und Patienten im Namen der Wissenschaft hinters Licht geführt werden können – erschienen im Hirzel Verlag und für 26,80 Euro im Buchhandel erhältlich.
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