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Wenn die Knochen brüchig werden


Liebe Leserinnen und Leser,

Osteoporose ist eine typische Erkrankung im höheren Lebensalter. Sie kann aber auch bereits im jugendlichen Alter auftreten oder, ausgelöst durch Medikamente,  im mittleren Alter. Frühzeitiges Vorbeugen lohnt sich – wer am besten schon Jahrzehnte vorher seinen Körper optimal versorgt, hat gute Chancen, von der Verringerung der Knochendichte und ihren Folgen verschont zu bleiben.
Sowohl hierüber als auch über die Möglichkeiten, die Knochengesundheit bei bereits vorhandener Osteoporose zu stärken, informiert dieser Newsletter.

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre GFV

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Osteoporose: Vorbeugen und behandeln

Rückenschmerzen sollten ein Alarmsignal sein. Mit diesem eher unspezifischen Symptom macht sich bei vielen älteren Menschen die Osteoporose erstmals bemerkbar. Der Grund sind kleine Knochendefekte vor allem in der Wirbelsäule, hervorgerufen durch ein Ungleichgewicht zwischen Knochenauf und -abbau, wobei der Abbau überwiegt. Diese können Schmerzreize auslösen, ohne dass es bereits zwingend zu Einschränkungen der Beweglichkeit kommen muss. Auch Knochenbrüche, die als Folge eigentlich nur leichter Verletzungen entstehen, können ein Indiz für eine verminderte Knochendichte.
In gewissem Maße ist ein Abbau der Knochenfestigkeit im höheren Lebensalter normal; dass verstärkt Frauen bereits ab dem 50. Lebensjahr betroffen sein können, ist auf hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren zurückzuführen, die den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. Wenig Bewegung und eine nicht ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen können ebenfalls über Jahrzehnte hinweg dazu führen, dass die Knochen frühzeitig instabil werden. Aber auch Medikamente, eine Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebennieren, sowie Magen-/Darmerkrankungen, Rauchen oder Untergewicht können beispielsweise eine Osteoporose begünstigen

Ernährung und Bewegung

Daraus lässt sich folgern: Die sinnvollste Maßnahme gegen Osteoporose besteht in einer frühzeitigen Vorbeugung. Zu den präventiven Maßnahmen gehört regelmäßige körperliche Aktivität, die zum einen den Knochenstoffwechsel anregt und zum anderen die Skelettmuskulatur trainiert, sodass der Bewegungsapparat insgesamt leistungsfähiger ist. Eine mineralstoffreiche Ernährung ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Osteoporose-Prävention. Besser geeignet als Milchprodukte sind pflanzliche Kalziumlieferanten wie zum Beispiel Broccoli, Spinat, Kerbel, Soja und Sesam.
Auch wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, kann man durch gezielte Maßnahmen noch viel erreichen. Eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung hält die noch vorhandene Stabilität und Elastizität der Knochen möglichst lange aufrecht. Mit physiotherapeutischen Maßnahmen werden in erster Linie Schmerzen gelindert und der fortschreitende Krankheitsprozess gebremst.

Vitalpilze einsetzen

Bei der Stärkung des Knochengerüsts durch die Mykotherapie ist vor allem an die Vitalpilze Shiitake und Maitake zu denken. Sie enthalten von Natur aus Vorstufen des Vitamins D, das der Körper für den Einbau von Kalzium aus der Nahrung in die Knochen benötigt. Eine Nahrungsergänzung ist vor allem dann zu empfehlen, wenn eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D aus dem Sonnenlicht über die Haut nicht sichergestellt werden kann. Der Shiitake wirkt zudem unterstützend auf die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken.
Auch ist der Reishi in Betracht zu ziehen. Er hat einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus und auf die Stärkung der Muskulatur. Nicht umsonst gilt er in der Traditionellen Chinesischen Medizin als der „Pilz des langen Lebens“.
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Krafttraining und Übungen für die Bewegungskoordination helfen

Sport und Bewegung können einer Osteoporose sowohl vorbeugen als auch abhelfen. Dazu reichen jedoch Spaziergehen, Walken oder auch Joggen nicht aus. Es bedarf eines gezielten Krafttrainings, das genügend starke Reize der Muskeln auf den Bereich der Lendenwirbelsäule und des Oberschenkhalsknochens ausübt. Selbst im fortgeschrittenen Alter kann mit einem gezielten Krafttraining innerhalb einiger Wochen eine allmähliche Zunahme der Knochendichte erreicht werden. Ergänzt mit Übungen für die Bewegungskoordination verbessert sich rasch das allgemeine Körperbefinden. Dieser Zustand kann bei einer Osteoporose jedoch nur dann gehalten werden, wenn das Training stets fortgeführt wird. Ansonsten dauert es nicht lange, und die Knochendichte verschlechtert sich wieder.
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Buchtipp:
Starke Knochen

Osteoporose lässt sich zwar nicht heilen, doch mit gezielten Übungen kann auch mit der Erkrankung eine gute Beweglichkeit und der Schutz vor Schmerzen erreicht werden. Die Osteoporose-Spezialistin Ricarda Krusemark-Rasch arbeitet seit Jahren erfolgreich in ihrer Praxis mit Betroffenen. Ihr Ratgeber bietet Hilfe zur Selbsthilfe und enthält ein Übungsprogramm mit gelenk-schonenden, knochen-stärkenden Übungen
für Betroffene, die in unterschiedliche Schwierig-keitsstufen eingeteilt sind. Sie stellt einfache Bewegungs-abläufe im Stehen, Sitzen und Liegen vor, die die Gelenke schonen, Schmerzen lindern, die Muskulatur stärken und die Knochen stabilisieren.

„Starke Knochen“ Das Übungsprogramm bei Osteoporose ist erschienen im nymphenburger Verlag,
1. Auflage 2015, 64 Seiten, ISBN: 978-3-485-02840-0, 10,00 Euro.
Hier finden Sie weitere Literaturtipps.
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