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Schmerzen – verbreitetes Leiden


Liebe Leserinnen und Leser,

eine aktuelle Studie der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. belegt es: Schmerzen sind in unserer Gesellschaft ein verbreitetes Problem. Etwa 23 Millionen Deutsche berichten über chronische Schmerzen. Rund jeder Zehnte von ihnen ist durch den Schmerz psychisch stark beeinträchtigt. Zugleich sieht die Gesellschaft großen Forschungs- und Handlungsbedarf bei den Strategien zur Schmerzbehandlung angesichts des Untersuchungsergebnisses, dass ungefähr ein Viertel der Schmerzpatientin unzufrieden mit der bisherigen Therapie ist.
Was ist Schmerz eigentlich, wie entsteht er, mit welchen Mechanismen wird er chronisch und was können Vitalpilze auf diesem Gebiet leisten? Dieser Newsletter gibt Antworten.

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre GFV

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„Aua!“ ist Alltag für viele


Hammer auf Finger, Umknicken beim Sport, dicker Kopf bei einer Erkältung: Akute Schmerzen sind nicht schön, haben aber eine eindeutige Ursache und können dementsprechend meist sehr gut behandelt werden, Außerdem weiß man: Normalerweise ist der schlimmste Schmerz in absehbarer Zeit – manchmal schon nach Minuten, spätestens nach ein paar Tagen – überstanden. Ganz anders sieht dies bei chronischen Schmerzen aus. Rheumatische Erkrankungen, Rückenprobleme oder auch Tumorleiden gehen oft mit starken, andauernden Schmerzen einher. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass dies aufs Gemüt schlägt. Schmerzen können die seelische Verfassung beeinträchtigen, auf der anderen Seite können auch rein psychische Faktoren einen Schmerz auslösen. Nicht ohne Grund ist das Feld der Schmerztherapien äußerst komplex und nicht wenige Patienten haben einen langen Leidensweg hinter sich, bis ihnen endlich kompetent und nachhaltig geholfen werden kann.

Individuelles Schmerzempfinden

Schmerzen sind gemäß der Definition der Internationalen Schmerzgesellschaft ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird“. Beim klassischen Schmerz übermitteln Rezeptoren im Gebiet der Schmerzentstehung Reize an das zentrale Nervensystem. Mechanische Reize wie Quetschungen oder Hautverletzungen sind typischer Schmerzauslöser. Bereits im Rückenmark erfolgt eine erste Verarbeitung des Reizes, sodass eine sehr schnelle, reflexhafte Reaktion möglich ist – man denke an das Zurückziehen der Hand von einer heißen Herdplatte. Das individuelle Schmerzempfinden entsteht dann im Gehirn und ist unter anderem abhängig von der psychischen Verfassung, vom Zustand des Hormonsystems und von Erfahrungen, die mit Schmerzen gesammelt wurden. Psychische Belastungen können zu chronischen Muskelverspannungen führen, die die Schmerzwahrnehmung verstärken.

Körper und Psyche behandeln

Eine erfolgreiche Schmerztherapie umfasst die Behandlung des Schmerzauslösers auf der körperlichen Ebene ebenso wie die Stabilisierung der Psyche. In bestimmten Fällen kann die Anwendung von Schmerzmitteln, die die Reizweiterleitung unterdrücken, angebracht sein – dann nämlich, wenn die Ausschaltung der Schmerzwahrnehmung die Heilung fördert, indem sie dem Betroffenen Angst nimmt und Schonhaltungen auflöst. So ist zu verstehen, dass viele Entspannungstechniken bei Schmerzen mit guten Erfolgen eingesetzt werden können. Hier kommen auch die Vitalpilze ins Spiel: Inzwischen ist erwiesen, dass der Reishi die Bildung körpereigener Botenstoffe anregen kann, die den Schmerz direkt lindern. Auch entzündungshemmende Eigenschaften wurden beschrieben. Außerdem wirkt er entspannend und psychisch ausgleichend. Letzteres gilt insbesondere auch für den Cordyceps, der oft unterstützend zur Schmerzbehandlung eingesetzt wird, besonders bei zu depressiven Verstimmungen neigenden Betroffenen. Ein weiterer bewährter Pilz zur Linderung von Ängsten und Unruhe – und damit von Verspannungen sowie Schmerzen – ist der Hericium.
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Stichwort: Schmerzgedächtnis

Schmerzen sind per se nichts Schlechtes, sondern übernehmen eine wichtige Warnfunktion, die vor weiterer Gewebeschädigung schützen soll. Lang anhaltende Schmerzen können jedoch ein Eigenleben entwickeln und sich von der ursprünglichen Ursache entkoppeln. Der Körper entwickelt eine Art Schmerzgedächtnis, das Schmerzimpulse an das Gehirn sendet, ohne dass der eigentliche Reiz noch vorhanden ist. Deshalb ist es wichtig, vor einer solchen Chronifizierung des Schmerzes eine möglichst zielgerichtete Therapie durchzuführen. Es wird davon ausgegangen, dass sich ein Schmerzgedächtnis nach ungefähr drei Monaten des ununterbrochenen Schmerzreizes bildet.
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Buchtipp: Schmerzen verlernen

Viele Menschen mit Schmerzen fühlen sich ihrem Leiden hilflos ausgeliefert. Ein Teufelskreis, denn die negativen Gedanken rund um den Schmerz verstärken ihn nur umso mehr. Die Psychologin und Physiotherapeutin Jutta Richter stellt in diesem Buch anschauliche und gut umsetzbare Wege dar, die das Bewusstsein dem Schmerz gegenüber verändern und für seine Bewältigung sehr erfolgreich gegangen werden können.
Weitere Literatur und auch unsere Broschüren zum herunterladen finden Sie hier.
Sie setzt dabei auf wissenschaftlich anerkannte Techniken der psychologischen Schmerzbewältigung, die auch ohne Hilfe leicht erlernt werden können, beispielsweise Achtsamkeitsübungen, die Umlenkung von Aufmerksamkeit und Entspannungstechniken. Das Buch „Schmerzen verlernen“ enthält viele wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen sowohl für Betroffene selbst als auch für Therapeuten, die ihre Patienten noch besser unterstützen möchten.
Die zweite Auflage ist aktuell bei Springer erschienen und kostet 19,99 Euro.
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