Die Wirkung von Pilzen

  • Ich habe mehrmals gelesen und gehoert, dass die vitalen Pilze sehr gut und hilfreich bei der gleichzeitigen Anwendung von Chemiotherapie sind.
    Auch habe ich gelesen, dass die Diaeten, die den Koerper bereinigen, bei der Chemiotherapie nicht geignet sind, weil dabei mehr toksische Substanzen in das Blut losgelassen werden.


    Die Pilzen haben doch auch so genannte Bereinigungseffekte auf dem Organismus. Warum denn darf man sie bei der Chemiotherapie anwenden :?: Ich wuerde Ihnen sehr dankbar fuer eine praezise Antwort!
    Anna

  • Hallo AnnaB,



    willkommen im Forum! - zu Deiner Frage: man kann das nicht so allgemein formulieren- "bereinigend" - Du meinst wahrscheinlich entgiftend, antioxidativ, schwermetallausleitend ...etc.


    Man soll während einer laufenden Chemo - die ja das Ziel hat eine systemische Vergiftung, eine Regenerationshemmung und den Zelltod einzuleiten, bestimmte Substanzen nicht gleichzeitig verabreichen. D.h. weil die Krebszellen ein bißchen empfindlicher sind als die anderen Körperzellen, versucht man mit der Chemo soviele Krebszellen wie möglich zu zerstören und ihre Zellteilung zu hemmen wie möglich, bevor das ganze System durch Schädigung aller Zellen zusammenbricht.


    Nun macht es wenig Sinn - hat man sich als Patient einmal für den Weg der Chemo entschieden- diesen Prozess mit Einnahme von "Gegenmitteln" zu hemmen und das in den Körper eingebrachte Gift in seiner Effektivität auf die Krebszellen zu hemmen.


    Pilze haben eine durch die Evolution entstandene, sehr ausgeklügelte, regulierende Eigenschaft auf Stoffwechselprozesse, auf die Membranfunktion der Zellen und auf die Enzymsysteme in den Zellen. Daneben haben sie auch antioxidative, entzündungshemmende und redifferenzierende Eigenschaften, die in der gleichzeitigen Anwendung zur Chemo - und nur bei Hochdosis - Applikation auch kontraproduktiv zur Chemo sein könnten.


    Vom Maitake weiß man, daß er die unangenehmen Nebenwirkungen der Chemo stark mildern kann - er ist auch in seinen sonstigen Wirkungen " milde", so daß er kein "Antidot" zur Chemo darstellt.


    Die anderen Pilze muß man in ihrem Einsatz bei Chemo prüfen. Es macht keinen Sinn, z.B. bei einer immunsuppresiven Krebstherapie


    gleichzeitig Agaricus zu verabreichen, der stark immunmodulatorisch wirkt.D.h. es kommt auf die Chemoart an - für die Entscheidung welchen Pilz man gut kombinieren kann.


    Ich würde außer bei Maitake immer einen 24 Stunden Abstand zur Chemo empfehlen, wenn man die Pilze in hoher Dosierung einnimmt.In Niedrigdosis wird man sicher keine negativen Effekte produzieren können.



    LG - Jim

  • Sehr geehrter Dr. Knopf,


    Zuerst moechte ich mich bei Ihnen sehr fuer Ihre Antwort bedanken!


    Wie ich gut verstanden habe, koennten doch manche Pilze keinen Effekt oder kontraproduktiv zur Chemotherapie wirken (dass heisst ihre Effekte schwaechen?), abhaengig von Chemoart.


    Was wuerden Sie denn im Falle der Chemiotherapie von Brustkrebs zu nehmen empfehlen? Die anderen Therapeuten von Ihrer Gesellchaft, die auf meinen Post ueber den Brustkrebs meiner Mutter betreffend (vom 14. April) geantwortet haben, haben sie die 3er Kombination mit Maitake, Coriolus und Reishi Extrakte empfohlen. Wuerden sie mit denen ubereinstimmen oder etwas dazu ergaenzen?


    Vielen Dank und Gruesse,


    Anna

  • Liebe Anna,



    ich würde während der Chemo nur Maitake empfehlen - im Anschluß und in den Intervallen durchaus auch Coriolus und Reishi.


    Am besten wäre die Pilze kinesiologisch für Ihre Mutter auszutesten - und dann die beste Kombination wählen.


    Auch der Coprinus oder der Shiitake kommen theoretisch noch in Frage- darum immer testen - auch via Bioresonanz, wenn Ihnen dies möglich ist.



    Herzlichen Gruss!



    Jim/Dr.Knopf

  • Hallo liebe Forumfreunde,



    der latente Vitamin D3 Mangel ist besonders bei uns Deutschen gut vertreten - man schätzt, daß bis 60% und mehr einen solchen Vitaminmangel haben.


    Normalerweise werden Vorstufen des Vitamins durch UV B Licht in das wirksame Vitamin D3 - eigentlich ist es ein Hormon - umgewandelt.Starke Lichtschutzfaktoren, wenig Bewegung im Freien, die winterlichen Nebellagen, Umweltverschmutzung und viele weitere Umstände lösen diesen Mangel in unseren geografischen Breiten aus.


    Das Hormon /Vitamin D3 hat viel mehr Auswirkungen auf den Körper als zunächst gedacht - Ihr müßt mal googeln und in Wikipedia schauen, was alles für Folgerscheinungen entstehen können.


    Neben dem Knochenaufbau braucht man es für die Herzleistung,gegen die Entstehung der Herzinsuffizienz, das Bindegewebe, die Blutgefäße und auch für die mentale/geistige Verfassung.Deshalb auch soviele Winterdepressionen oder "Burn-outs" während der Wintermonate.


    Die Vitalpilze enthalten viele Vitamin D Vorstufen , wie Ergosterol , Provitamin D2 etc. Mit Sonne hat man hier genug Potential für die D3 Umwandlung - leider muß man für das UV B Licht schon in die Berge oder ans Meer gehen, um es ausreichend für die Umwandlung ins D3 zu bekommen.


    Perfekt ist eine Kombination aus Reishi, Hericium oder Maitake mit Vitamin D3 Präparaten ( 10.000.I.E.) reichen für die tägliche Versorgung auch ohne Sonne - mit Sonne genügen auch 5000 I.E. pro Tag.


    Da der Reishi günstig auf das Herz und den Stoffwechsel der Herzmuskelzellen wirkt, gleichzeitig ein wunderbarer Haut- und UV Schutz ( schädliche UV Anteile) ist er ein guter Partner für das Vit. D3.


    Wer mit den Knochen Probleme hat sollte Maitake und Vitamin D3 kombinieren.


    Wer mit depressiven Verstimmungen zu tun hat, kann Hericium, D3 und 5-HTP (Tryptophan) kombinieren und gute Ergebnisse erzielen ohne Psychopharmaka.....


    Es lohnt sich auf jeden Fall sich mal mit dem D3 und den Pilzen zu beschäftigen ---- ist wirklich spannend.



    lieben Gruss- Jim