Beiträge von GlaubAnMich

    Lebenszeichen [IMG:http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/images/smilies/jsmiley.gif]


    Dieses
    Gefühl, einen Gürtel um den Oberbauch zu haben, nervt. Meine
    Körperkraft schwindert, und meine Außentreppe, 20 Stufen ohne geländer
    wird langsam zum Hindernis. Leider kommt mein Vermieter nicht so
    wirklich aus dem Quasrk, mir hier eine eigentlich schon immer fällige
    Hilfe anzubauen. Wie das damals zugelassen wurde, war mir immer schon
    ein Rätsel. Ich muss trainieren - Beine heben ist eine
    Koordinationssache. Dafür stelle ich mir jetzt ein balancekissen in den
    Türrahmen und machen 3x täglich eine Minute auf meinem improvisierten
    Stepper.


    Schmerzen halten sich in Grenzen, die Verdauung ist
    blöd. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben beim Stuhlgang so
    sehr gestunken.Und das Ganze 3-5x am Tag [IMG:http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/images/smilies/jsad.gif]


    Aber
    ich gehe immer noch mit dem Hund raus, war vorgestern bei einem
    Gospelkonzert und gestern in einem ganz besonderen laden shoppen, um den
    ich schon seit Jahren herum pilgere. Ich habe mir ein knallrotes
    indisches Kissen geholt, viele Pailletten, viel rot, viel BimBim, macht
    sich gut auf meinem grauen Sofa [IMG:http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/images/smilies/jsmiley.gif]

    Ihr Lieben,
    nachdem ich die Pilzextrakte von Hawlik gerade bekommen hatte, stellten sich bei mir Lebermetastasen mit Verschluss der Gallengänge heraus. Somit fallen die Pilze, die ich hier habe, für mich aus. Ich habe jeweis die 240 Kapseln Vorteilsdosen PilzEXTRAKT von Hawlik, MHD 4/2017 bis 7/2017. Aus den Dosen habe ich maximal 40 Stück herausgenommen. Jetzt liegen 300 Euro bei mir ungenutzt im Keller. Ich würde sie gern gegen Höchstgebot abgeben. Bitte mailt mich an. Danke.

    Hallo zusammen, mal ein Lebenszeichen von mir.
    Ich bin jetzt seit 2 Wochen wieder Zuhause und lebe beschwerdefrei. Ich kann essen, habe keine Schmerzen, muss allerdings sehr diszipliniert die Medis nehmen und merke natürlich auch eine vor allem körperliche Schwäche. Die Medikamente haben Nebenwirkungen, der Mund ist trocken, manchmal bin ich etwas zitterig, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
    Gestern war ich auf der Palliativstation unseres hiesigen Krankenhauses in der Hoffnung, mir die 30 km Fahrt durch ein Skigebiet ersparen zu können ins das KKH, wo ich war. Au wei... da habe ich aber was gemacht. Statt Palliativ bin ich bei der onkologischen Ambulanz gelandet und habe dort für helles Entsetzen gesorgt. Mein Hausarzt hatte den Arztbrief udn die Überweisung noch nicht übermittelt, und ich schlug dort Quasai als Überraschungstermin auf. Als ich mein Sprüchlein aufgesagt habe mit Lebermetas, Gallengänge zu, MRT-Befund... war der Chefarzt ziemlich.... hilflos. Klar, seine Mission ist heilen, er galubt an die tolle Forschung, ich schmeiße in seinen Augen Chancen weg und habe das schon getan.... Aber ich wollte keine Diskussionen mehr, habe mich kurz erklärt, mich entschuldigt dafür, dass ich hier gerade die Leute so schockiere, aber dass es gut ist so für mich und ich nur die palliative Begleitung suche. Die Situation war total skurril irgendwie.
    Der zweite Arzt hielt sich dann anmeiner Medikamentenliste fest, die ich abgeschrieben hatte, und an meiner "Wunschliste" mit dem Zittern und dem trockenen Mund. Wir haben dann gemeinsam die Medikation besprochen und eine Änderung vorgenommen, die ich aber noch mit der anderen Ärtzin absprechen möchte. Es war alles so unwirklich - gegen Nachtschweiß empfahl er mir Johanniskraut statt Salbei... mir haben diese Ärzte echt leid getan mit mir :-) Arzt 1 flüchtete sich dann in die Suche nach der psychologischen Betreuerin und verschwand, während Arzt 2 die Rezepte ausfüllte. Mein Mann war mit, er ist ein guter Menschenkenner, und er ist der Meinung, dass die beiden gestern noch einen bewegten Nachmittag hatten.


    Mein Netzwerk aus Freunden und Nachbarn ist super, die Reitbeteiligung lernt prima und nähert sich gut an mein Pferd an, die Stallbetreiberin betreut mein Pferd vorbildlich und ich kann mich voll aufs Schmusen konzentrieren.


    Gestern war ein total komischer Tag. Nachts schon wurde ich wach und fühlte mich so... huch, ich bin aber fit. Dann kam mir das Wort "Heilung" in den Sinn. Morgens rief die Nachbarin an und sagte, sie habe einen total komischen Traum gehabt, ob irgendwas besonderes sei. Sie hat geträumt, meine Leber wolle heilen. Dann kam eine E-Mail zum Geburtstag (ich habe im Sommer Geburtstag) von meiner Patentante, von der ich 15 Jahre lang keinen Ton gehört habe. Dann kam Post, 2 Mädels aus der Stallgemeinschaft haben mir einen ganz süßen Brief geschrieben. Und dann kam noch die Yogalehrerin auf einen Spontanbesuch vorbei. Ein Tag voller Zeichen :-)

    So, letzte Woche Montag kams Knall auf Fall: Eine Stallkollegin gab mir die Telefonnummer von einer Gynäkologin und Onkologin, die in einem kleinen Krankenhaus 30 km von hier arbeitet. Sie gab ihr erste Infos und ich durfte die Frau anrufen und mit meinen Fragen löchern. Ein Wunder! Während Ihres Dienstes hat sich diese Ärztin (weiß der Geier wie sie das geschafft hat) sich fast 1 Stunde Zeit für mich genommen. Diese Frau hat der Himmel geschickt.


    Mein Hausarzt hatte Sorge als ich ihm meine Beschwerden am telefon geschildet hatte, und hat mich für Dienstag zum Ultraschall und Blutabnehmen in seine Praxis zitiert. Ich habe eine Nachbarin als 2. Paar Ohren und Stütze mitgenommen, und sie hatte den Auftrag, sofort einzugreifen wenn mich jemand unter Druck setzt.


    Tja, heraus kamen diffuse Wucherungen im linken leberlappen, vermutlich die Gallengänge zu. Der Doc wollte mich in ein "hochmodernes, technisiertes Krankenhaus, das in der Forschung ganz vorne mitspielt" einweisen. Genau da wollte ich aber nicht hin. Wenn überhaupt, dann zu der netten Ärztin von gestern. Ich hatte ihre Telefonnummer mit, Hausarzt und sie sprachen sich ab, und dann ging alles ganz schnell. Tasche packen und los. Meine liebe Nachbarin fuhr mich und begleitete mich wie ein Fels in der Brandung.


    Die Ärztin wusste ja schon vom Telefon von meiner Krankenhaus-Angst, nahm mich fest in den Arm wie eine gute Freundin, gab mir erst mal eine Lutschtablette gegen die Angst, und dann sind wir ganz vorsichtig ins Gespräch gekommen. Niemals hat sie Druck ausgeübt. Sie hat mir Wege in kleinen Schritten erklärt und warum und wozu und mit welchen Konsequenzen. Zum Bluabnehmen bekam ich eine Betäubungssalbe in die Armbeuge, und als ich wieder vor Angst krampfte, noch eine Beruhigungstablette hinterher - unaufgefordert und achtsam.


    Ultraschall ging ganz flott und ohne Wartezeit, erst hinterher erfuhr ich, dass sie und ihr Oberarzt dafür ihre Mittagspause geopfert haben, damit ich nicht warten musste. So eine große Rücksicht habe ich in all der Zeit niemals erlebt, ich war dankbar, fand Vertrauen. Sogar ein MRT habe ich überstanden. Man stellte extra für mich einen Ventilator auf, damit ich einen Luftzug spüre gegen eventuelle Platzangst, und legte die Bänder, die irgendwelche Antennen-Platten auf meinem Oberkörper hielten, so an, dass ich nicht damit fixiert war. Alle waren so lieb!


    Das Ergebnis ist nun, dass meine Gallengänge zu sind, und eine STENT-OP nicht möglich, weil die Wucherungen so diffus sind. Meine Leberwerte sind überirdisch, man kann nichts machen, wir reden schlimmstenfalls noch über ein paar Wochen. Chemo etc. fällt aus wegen der Leber, Leber ist nicht operabel.


    Mir gehts gut damit. Ich bin erleichtert, denn endlich muss ich mich nicht mehr rechtfertigen. Ich muss nichts mehr tun, das Damokles-Schwert der großen medizinischen Eingriffe schwebt nicht mehr über mir, ich bin wunderbar frei und im Frieden damit. Mein Mann glücklicher Weise auch. Ich war 5 Tage im KKH und die Palliativmedizinerin stellt mich medikamentös so gut ein, dass ich wieder essen kann und schmerzfrei bin. Auf die Medikamente spreche ich sehr gut an, wir arbeiten mit minimalsten Dosierungen, da ist noch viel Luft nach oben. Morgen gehe ich zu meinem Hausarzt und organisiere mit ihm gemeinsam eine palliative Versorgung hier in meiner Stadt.


    Meine Frage an Euch ist: Ich kann alles gebrauchen, was meiner Leber hilft (Bilrubin bei 13) und NICHT die Produktion von Gallensäften fördert, sondern deren FLUSS. Momentan nehme ich nur Algen wegen der Mineralienversorgung und Mariendistel plus die Medis gegen Übelkeit usw. Habt Ihr Ernährungstipps? Fett vermeiden ist klar, Bitterstoffe wie z.B. Chikkoree wären gut, welche Tees? Darf ich Kaffee, wegen der Bitterstoffe? gibt es Gymnastik, die vorsichtig Bewegung in den Oberbauch bringt? Welche Heilpilze könnten den GallenFLUSS anregen? Mentale Arbeit - klar. Fleißige Bauarbeitertrupps schrubben die kleinen Tunnel in meiner Leber...

    Natürlich hat niemand geantwortet. Wie kann ich auch erwarten, dass ein heiliges Krankenhaus einer Spinnerin wie mir eine E-Mail beantwortet? Genau das ist es, was ich meine: Ich möchte ERNST genommen werden, denn es geht um mein Leben. Und die bekommen es nicht hin, eine sachliche E-Mail mit sachlichen Fragen zu beantworten, und wenn es nur wäre: Lassen Sie uns das persönlich besprechen.


    Gestern war der Super-GAU, mein Blutdruck war einmal auf 74:68, Puls nicht messbar, danach zeigte das Gerät nur noch Error. Der Hund musste raus, und ich konnte mich noch nicht einmal anziehen, ohne dass mir schwarz vor Augen wurde. Mein Hausarzt hatte mir ja Schmerzmittel und ein Antidepressivum verschrieben und mir gesagt, ich solle nicht in den Waschzettel gucken. Natürlich habe ich dann gestern nachgesehen: Vorsicht bei niedrigem Blutdruck. Den habe ich immer schon gehabt. Also: Hinlegen, Beine hoch, Fahrrad farhen um in die Gänge zu kommen, vorsichtig aufstehen, kaltes Wasser über Arme und Beine, viel trinken... und zwischendurch irgendjemanden organisieren, der den armen Hund rausholt, denn natürlich kackt der Gute nicht in den eigenen Garten. Einen halben Liter Wasser (Raumtemperatur, ohne Kohlensäure) habe ich so wieder ausgekotzt - klares Wasser ohne alles.


    Gestern Abend dann habe ich nur die Schmerzmittel genommen - ich will wissen, ob das von den medis kommt oder ob bei mir was nicht stimmt. Heute ging es etwas besser. Die Morgen-Hunderunde ging einigermaßen mit 2 Zwischenstopps auf Baumstümpfen, dann war ich mit meinem Mann schnell einen Sack Möhren holen den ich zum Hüh gebracht habe. Das wars aber dann auch - den Rest des nachmittags war Couch angesagt. Von einigen wenigen Tortellini, auf die ich vorher so einen Hunger hatte, stoße ich jetzt noch auf.


    Ich bin jetzt an dem Punkt, von dem ich vorher entschieden hatte, dass das der Schlusspunkt ist. Jetzt fängt Siechtum an. Und wisst Ihr, was das Schlimmste daran ist? Ich habe es akzeptiert.

    Gestern kam es zum völligen Zusammenbruch. Noch eine Mail "wann kommt
    endlich der Auftrag?" von meinem Kunden, starke Scherzen, neue Schmerzen
    weil das Ding unter meiner Achsel jetzt aufs Schulterblatt drückt,
    diese Müdigkeit, ich konnte vorgerstern aus Schwäche nicht zum Pferd,
    mir fehlte die Samtnase so sehr... Ich habe hier gesessen, geschrien,
    gezittert, gekrampft und habe es gerade noch geschafft eine Freundin
    anzurufen, die dann schnell kam. Dann habe ich von den Angst-Tabletten,
    von denen ich sonst nur 1/2 nehme, eine ganze genommen. Nach 1 Stunde
    heulte und krampfte ich immer noch, also noch 1 ganze nachgeworfen. Nach
    2 Stunden war ich wieder in der Lage so zu sprechen, dass man mich
    versteht.


    Ich kann nicht mehr. Wäre mein Hund nicht ständig
    hilflos um mich herum gehopst, hätte ich mich gestern freiwillig von der
    Welt verabschiedet und den Grill in den Keller gestellt. Aber nachdem
    die Freundin weg war, war ich zu müde, um alle Türen so abzudichten,
    dass meinem Hund nichts passiert wäre. Mein Mann kam frühe von der
    Arbeit, nachdem ich ihn angerufen habe. Hilflos hat er meine Hand
    gehalten und betroffen geguckt.


    Ich habe dann meinem KUnden
    gesagt was los ist, und dass ich für eine Zeit ausfalle. Meine
    Qalifikation gibts nicht so oft, und ich bin so gut eingearbeitet, dass
    viele Dinge auf Zuruf funktionieren. Falls er mich ersetzen kann, werde
    ich wohl raus sein. Dauerhaft.


    Dann habe ich 2 Mails an die
    Kliniken geschrieben, die ich mir ausgeguckt habe, die im Internet einen
    "liberalen" Eindruck mache, habe meinen Fall geschildert, meine Angst,
    meinen derzeitigen psychischen Zustand, aber auch ganz klar, was ich
    will und was nicht. Ich will reinkommen, SOFORT und DAUERHAFT mit
    Psychopharmaka abgeschossen werden, keine Biopsie, keine Suche nach
    Metas, sondern die sofortige OP der mittlerweile 3 Tumoren. Ich will
    keine Metallclipse in mir, keinen Druck "Sie sollten aber diese und jene
    Nachbehandung machen, sonst liegen Ihre Chancen nur bei 20%" oder
    sowas, und ich will sofort nach Hause, nachdem die Drainagen draußen
    sind. Kosmetisches Ergebnis egal. Während des gesdamten Aufenthaltes bin
    ich abgeschossen - ein selig lächelnder Zombie. Ich werde keine Angst,
    kein Heimweh und keine Schmerzen haben. Über Bestrahlung können wir dann
    mal reden, über eine nebenwirkungsarme Tabletten-Chemo eventuell auch,
    aber keine Infuzsionstherapie, die mich stundenlang in einem
    Krankenhauszimmer festhält.


    Falls ich jemanden finde, der mir
    bestätigt, dass es genauso laufen wird, ohne wartezeiten wähernd denen
    Gremien über mich beratschlagen, sondern ruckzuck ab nach Hause, heil
    werden und leben, werde ich ins KKH gehen udn mich operieren lassen.
    Meine Hormonärztin war so libe, meine Mails nachzutelefonieren um ihnen
    zusätzlichen Nachdruck zu geben.


    Jetzt dümpel ich hier so vor
    mich unter dem Einfluss meiner rosa Pillchen und versuche gleich noch,
    die dringendsten Arbeiten zu erledigen.

    Mit meinem Kunden habe ich gerade gesprochen und wir haben gemeinsam eine Prioritätenliste gemacht. Außerdem werden wir organisatorisch einige Dinge ändern, die meinen administrativen Aufwand verringern, so dass ich die wenige Zeit besser für meine Kernaufgabe nutzen kann.


    Bitte sagt mir, dass das nur vorübergehend ist. Momentan habe ich den Eindruck, ich stehe an der Grenze zu genau dem Siechtum, das ich nicht wollte. SO werde ich bestimmt nicht dauerhaft leben. Das kanns nicht sein.

    Danke, das Thema Entgiftung hatte ich auch schon im Verdacht. Zumal ich auch einen Hautausschlag im Dekoltee bekommen habe, und sonst nie Hautprobleme habe, und Durchfall. Gestern habe ich NULL genommen, keine Pilze, keinen Brokkoli-Extrakt. Ich hatte schlimme Kreislauf-Probleme, einen hohen Puls aber normalen Blutdruck. Sogar nach dem Reiten musste ich schnell runter vom Pferd, es anbinden und dann erst mal die Beine hoch legen und Wasser trinken :-( das war sehr erschreckend für mich - dass mir die Kraft fehlt, die zeit mit meinem Liebsten, dem Pferd, zu genießen.


    Die Homöopathin heute Morgen war nicht sehr angetan von meinem Zustand und hat mir strikt verordnet, kürzer zu treten. Haha... 17 Uhr ist es dunkel, der Hund wird frech wegen Unterforderung, mein Haushalt sieht aus, wie ein Treire-Haushalt eben bei Matschwetter aussieht, mein Kunde schmeißt mich zu mit Arbeit die extrem eilig ist weil dort was verpennt wurde - aber ich bin drauf angewiesen, ich lebe davon! Und dann soll ich Mittagsschlaf machen... Aber ich muss ja, weil oft bin ich so müde, dass ich nicht mal mehr reden will - geschweige denn, konzentrierte Kopfarbeit am PC machen kann. Ich mache Fehler, meine Augen fallen mir zu....


    Ich muss das Risiko eingehen udn meinen Kunden bitten, einen zweiten Dienstleister zu engagieren - mit der Gefahr, dass ich ihn dann ganz an den anderen Anbieter verliere. Das hätte existenzielle Folgen für mich... ach, Schei...e!

    Heute ist ein total komischer Tag. Mein Mund ist trocken, meine Haut ist
    trocken, obwohl ich ausreichend trinke. Ich habe 9 Stunden einigermaßen
    gut geschlafen und war dennoch nach Hundespaziergang und Frühstück so
    ko, dass ich mich nochmal eine Stunde hingelegt habe. Mein gesamter
    Brustkorb und oberer Rücken fühlen sich eng an, verspannt, fest. Mir ist
    warm, viel zu warm, aber Fieber habe ich keins. Seit einigen Tagen habe
    ich einen sehr gezielten Appetit z.B. nur auf Äpfel oder nur auf
    Bratkartoffeln, mir ist übel vor Hunger, und nach dem Essen ist mir auch
    übel - als hätte ich einen Stein im Bauch und jemand würde mir in das
    Grübchen zwischen Hals und Schlüsselbein drücken. Auf der gesunden Seite
    meines Brustkorbs ist meine Haut extrem empfindlich geworden und
    reagiert mit juckenden Pöckchen auf Schweiß, Seife, Duschwasser.
    Erfreulich: Die 800mg Ibu konnte ich reduziren auf 400mg.


    Was
    macht mich so ko? Ist es die Leber, die durch die Heilpilze jetzt enorm
    mit Entgiftungsaufgben beschäftigt ist? Für den verspannten Brustkorb
    nehme ich jetzt Schüssler Salze Nr. 7.

    Danke! Die Pilze sind in der Zustellung, ich freue mich schon drauf.
    Montag Abend war ich bei einem Gebetskreis, etwa 10 sehr nette Menschen die für mich beten. Der Gedanke, dass ich so viel Liebe bekomme, tut gut. Gestern Abend schlich sich noch einmal ein Depressiönchen ein, das ich aber ganz gut in den Griff bekommen habe. Schmerzen ziehen mich halt SOFORT runter, aber Ibuprofen gönne ich mir nur zum Schlafen und nehme es spät abends. Die Wirkung hält dann 12 bis 16 Stunden, ab dem späten Nachmittag ärgert mich vor allem das Ding unter der Achsel. Was das Tumorwachstum anbetrifft habe ich zumindest den Eindruck, es stagniert. Gegen die Schwellung und den Druck drumherum helfen die Kohlauflagen prima.


    Montag habe ich noch einem einen Termin bei der Schulmedizinierin, die jetzt nur noch homöopathisch arbeitet. Aber ich weiß nicht, ob das eine gute Begleitung für mich ist. Sie säuselt immer so zuckersüß, und sie hatte ja bei meinem letzten Besuch eindeutig selber Angst, weshalb ich sie erst einmal gemieden hatte. Ich habe mich bei ihr angemeldet wegen einer leichten Erkältung, und mein Immunsystem hat ja im Moment ganz andere Baustellen... Ihre Antwort war typisch für Sie: "wenn schwere Krankheiten gehen, kommen leichte". Mal sehen. Bitte denkt um halb 9 Montag mal an mich - nicht, dass ihre "Bedenken" und ein erneuter Hinweis, dass eine Op jetzt aber wirklich ratsam wäre, mich wieder runterziehen.

    Danke, Ihr seid so lieb. Ich warte noch auf mein Päckchen, das müsste ja spätestens morgen da sein.


    Ich war heute bei dem Psychoanalytiker, der mit bei meinem Burnout vor
    einigen Jahren ein Antidepressivum verschrieben hat, und mir nach der
    Diagnose für meine Ausflüge in die Schulmedizin ein mildes angstlösendes
    Mittel mitgab. Denn es hat sich herausgestellt, dass bei einer
    bestimmten Art von Schmerzen dieses angslösende Mittel deutlich besser
    hilft als Ibuprofen, und das in Minimalst-Dosierung. Ich wollte mit ihm
    über das Suchtpotenzial und die Belastung meiner entgiftenden Organe
    sprechen, bevor ich mit diesen Tabletten unregelmäßig meine Schmerzen
    lindere.


    Anscheinend fand er meine Entwicklung sehr spannend.
    Ich durfte erzählen - von dem hormonellen Ungleichgewicht, nach dessen
    Korrektur ich das Antidepressivum absetzen konnte, von meiner
    Ernährungsumstellung, von den Nahrungsergänzungsmitteln, von meiner
    gesprächstherapie, meiner zarten und stetig fester werdenden Verbindung
    zum "Großen Ganzen", und von meiner Entscheidung, immer noch nicht an
    mir "herumschneiden" zu lassen, obwohl mir vor allem der Knoten unter
    der Achsel schon arge Beschwerden bereitet.


    Es war sehr
    erfreulich: Ich musste mich nicht erklären. Mein Satz: Ich habe mich
    informiert und mich dagegen entscheiden" hat ihm gereicht. Er sagte,
    natürlich darf er als Kassenarzt so etwas eigentlich gar nicht sagen,
    aber er hat den Eindruck, ich bin auch einem guten Weg. Gut, weil es
    MEIN Weg ist. Und dann erzählte er von einer Patientin, die er vor etwa
    10 Jahren auf der Palliativ-Station besucht hat mit Brustkrebs im
    Endstadium, Metastasen überall... Sein Besuch war eigentlich dazu
    gedacht, der Frau zu helfen Frieden zu finden mit ihrem Schicksal, damit
    sie in Ruhe sterben kann. Vor einiger Zeit hat er sie beim Einkaiufen
    getroffen - putzmunter. Sie ist einfach aufgestanden und nach Hause
    gegangen, und hat ihr Leben gelebt. Sie hatte die nase voll vom
    Krankenhaus und vom Kranksein, hat sich auch nicht mehr untersuchen
    lassen, lebt aber heute völlig beschwerdefrei und geht davon aus, dass
    sie gesund ist.


    Es war so erleichternd, noch jemanden zu
    treffen, den ich eigentlich dr Schulmedizin zuordne, aber der mich nicht
    bedrängt hat. Im Gegenteil: Nachdem er noch mein "Leben" abgefragt hat
    nach Freunden, die meinen Weg begleiten, meiner Arbeit, meinen Tieren...
    haben wir über meine eigentliche Frage gesprochen. Bei der geringen
    Dosis die ich brauche und der unregelmäßigen Einnahme = bedenkenlos.


    Die Kohlauflagen trage ich jetzt den ganzen Tag im BH, nachdem ich die
    Blätter gewalzt und mit einer Drahtbürste leicht perforiert habe. Ich
    spüre eine leichte Linderung - nicht sofort, aber binnen einiger
    Stunden. Mehr Ärger macht mir das Ding unter der Achsel, und ein doofer Schmerz neben dem Schulterblatt, das ich aber eher einer muskulären Ursache zuschreibe.

    Dankeschön. Meine nächsten Überlegungen gehen akut in Richtung Flüssigkeitsansammlung. Morgens nach dem langen Liegen im Bett ist alles gut, aber im Laufe des Tages schwellen brust und Achselknoten mehr an - an der Brust ordne ich das ganz klar der Schwerkraft zu. Da ist viel Flüssigkeit drin, die nach unten möchte, und die dann zunehmend Druck auf die Brustwarze bringt. Kohlauflagen? Was zieht Wasser raus?

    Ich denke, ein Forum ist dazu da, Meinungen zu äußern. Und wer hier mitschreibt und liest, sollte in der Lage sein, das Gelesene für sich zu filtern. Leider sind wir das nicht immer, besonders in schwachen Momenten. Wenn ich die Beiträge von Streaming lese, bemühe ich mich um Abstand, denn was für seine Frau gilt, muss nicht für mich ebenso gelten, weil wir Individuen sind, und unsere Tumoren mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur die Eigenschaft gemein haben, dass sie Umfangsvermehrungen sind. Es sind Informationen, die ich je nach Stimmung aufnehme, aber mir nicht oder nur in kleinen Teilen anziehe. Aber es stimmt schon - man muss differenzieren können, was nicht immer leicht fällt, wenn man grad in einem Angstloch festhängt. Ich denke, das ist es, was Petra meint. Vielleicht liegt das auch am Geschlecht - Männer ticken ja pragmatischer, praktischer, "logischer" als Frauen?


    Danke für Eure Unterstützung. Ich stelle mir Eure mentale Hilfe wie einen gebündelten Strahl vor - die Energie des Universums ist ein ständiges Flimmern, aber einige gebündelte Strahlen kommen bei mir an - durch wohlwollende Gedanken dritter, oder weil ich sie anziehe. Bitte steht weiter hinter mir, soweit das in der Anonymität des Internets möglich ist.


    Ich bin jetzt noch im Forum für alternative Krebstherapien angemeldet, und überlege, ob ich dieses Forum hier, das ja ursprünglich zum Thema Heilpilze ins Leben gerufen wurde, weiter "belasten" kann und möchte, obwohl ich ja momentan (noch) nicht mit Pilzen arbeite?

    Gestern Abend schmerzte mein ganzer Brustkorb und Rücken,und ich habe mich in ein heißes Basenbad gelegt, und mich nur darauf konzentriert, loszulassen. Nach dem üblichen Sonntag-Abend-TV gab es noch eine Hunderunde und etwas Yoga, und die Schmerzen waren weg. Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass ein großer Teil der Schmerzen muskulärer Natur sind, und werde mit Entspannungsübungen, Dehnübungen udn leichtem Krafttraining gegensteuern. Heute Morgen hatte ich den Eindruck (ganz vorsichtig, ich traue mich kaum, es zu schreiben), dass der Knoten weicher wird. Beim Hundespaziergang habe ich mich so leicht gefühlt, und mir gewünscht, ich könne diese Leichtigkeit und Zuversicht konservieren.

    Ach, nun streitet Euch doch nicht. Krebs ist ein Dachbegriff, genau wie Rheuma, udn es gibt viele Wege, die zur heilung, zur Stagnation, oder auch zur Verschlimmerung führen. Völlig individuell. Ich habe da mal einen Spruch gelesen, der sinngemäß war: Um zu beweisen, dass Du Recht hast, musst Du nicht beweisen, dass der andere Unrecht hat. Streaming gibt uns hier Informationen, die er für seine Frau und ihre Situation recherchiert hat. Teils kann ich sie auf mich "ummünzen", teils werden sie mich nicht betreffen, weil das Ding in meiner Brust von völlig anderer Art ist.


    Ich bin nicht allein, ich bin verheiratet. Aber mein Mann akzeptiert meinen Weg aus einer sorgenvollen Hilflosigkeit heraus - was bleibt ihm auch anderes übrig? Er steht nicht voll hinter mir, er geht neben mir. Dass ich auf seine Unterstützung nicht zählen kann, sehe ich in vielen kleinen Dingen des Alltags, wenn ich z.B. zu müde bin um mit dem Hund zu gehen udn ihn um Hilfe bitte, tut er es murrend und "seine Hüfte tut wieder weh". Mein Mann ist deutlich älter als ich und leistet einen 3-Schicht-Job. Er ist nicht unendlich belastbar. Der Rest von meinem Umfeld ist ähnlich pragmatisch. Eine Freundin fragte mich vor einigen Tagen, als der Knubbel auf den Rippen durch den T-Shirt-Ausschnitt blitzte "müssen wir Dich erst fesseln und knebeln, damit wir Dich endlich ins Krankenhaus kriegen?" Das Problem ist also, dass ich mich nirgendwo mal gehen lassen darf, weinen darf, meine Verzweiflunf rauslassen darf. Ich funktioniere so gut es geht - mal fällt mir das mehr, mal weniger leicht.


    Das mit der Seele, die zum Ursprung (oder zum nächsten Leben) gehen will, wenn mein lebensweg nicht mit ihrem Lebensplan übereinstimmt, habe ich sehr intensiv überdacht, weil mir genau diese Aussage vor einigen Tagen schon einmal begegnet ist. Mein Verstand sagt mir, dass Lebensweg und Seelenweg schon ziemlich parallel verlaufen. Ich habe schon vor vielen Jahren dem Großraumbüro den Rücken gekehrt und mich mit meiner Arbeit selbstständig gemacht. Dabei habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich arbeite nicht um reich zu werden (dafür reichen meine Kapazitäten auch nicht (mehr) aus, aber ich trage meinen Teil zum Lebensunterhalt bei und unterhalte meine Tiere. Kunden, die mir arg blöd kommen, lehne ich ab. Vor einigen Jahren bin in Form von Affairen aus meiner Ehe geflüchtet, (die ich aufrecht gehalten habe, weil ich finanzielle Ängste hatte. Allein lebt es sich fast doppelt so teuer wie zu zweit) habe Abenteuer gefunden, aber noch mehr nicht eingehaltene Versprechen, enttäuschte Erwartungen und trieb-gesteuertes Ausnutzen. Dann kam der Burnout. Ich bin sexuell "satt", lebe hier klein und nett vor mich hin, vermisse nichts. Mein Mann ist mein bester Freund, sehr loyal, sehr ruhig, Außenstehende finden ihn langweilig. Manche Freundinnen meinen, ich würde die Frau in mir verleugnen. Auch, weil ich nie Kinder haben wollte. Ich hatte nie einen Draht dazu, finde sie laut und lästig. Tieren war ich schon immer verbunden, und habe schon als kleines Mädchen Regenwürmern über die Straße geholfen. Tja... ich habe mir also eine nette, kleine Comfortzone eingerichtet, die aber dem entspricht, was ich schon als Kleinstkind wollte: Tiere, und mein Beruf, (ich habe diese Fähigkeit schon gehabt, bevor andere Kinder laufen konnten), mein ländliches Leben, sehr frei, sehr selbstbestimmt. Ich denke also nicht, dass meine Seele mich dazu drängt, mich mehr auf ihren Lebensplan einzuspuren.


    Immer wenn ich draußen bin, stelle ich mir mich als großen Parabolspiegel vor, der die Energie des Großen ganzen und der Gebete auffängt. Ich bündele sie zu einem hellen Laserstrahl, mit dem ich auf die Tumorzellen schieße, die wie Klumpen aus grauem Staub aussehen. Die grauen Klöpse zerbersten, und meine Fresszellen (die kleinen Pac-Mans) transportieren sie ab.


    An der Schmerzbewältigung muss ich dringend arbeiten. Schmerzen ziehen mich sofort sehr tief runter. Vor allem, wenn sie mich am Schlaf hindern. Irgendwie haben sie auch mit Verspannungen zu tun, denn lange zeit vor dem PC verschlimmern sie deutlich, und eine halbe niedrig dosierte Anti-Angst-Tablette mit Muskelrelaxans lässt manche Formen des Schmerzes völlig verschwinden.


    Streaming, mein Knoten ist in 17 Monaten von Pflaumen- auf gute Hühnerei-Größe angewachsen - ich halte das für langsam.

    Leider schaffe ich es nicht, die Beiträge aus dem alten Thread hierher zu kopieren und hoffe, die Mitschreiber finden mich hier wieder, oder ich bekomme Hilfe von einem Admin.


    UlliM, danke für Deine Gebete. Ich nehme so etwas sehr ernst.


    streaming, danke auch Dir für die Infos. Mag sein, dass ich in meiner Meinung zu eingefahren bin. Ich weiß nicht wie es wäre, wenn ich jemanden hätte, der die Vor-Recherche für mich übernehmen würde, und eine Praxis oder ein KKh findet, bei dem es so abläuft, wie ich es ertragen kann. Vielleicht finde ich den Mut, eine Freundin oder die Privatärztin damit zu beauftragen. Wer weiß heute, wann mein Leidensdruck unerträglich wird.... Danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, Dich mit meinem Geschreibsel auseinander zu setzen, obwohl auch Du in einer so schweren Situation steckst. Hochachtung!

    Liebe Petra, das habe ich gerade versucht, bekomme aber die bisherigen mich betreffenden Beiträge nicht kopiert und eingefügt. Es sind wohl zu viele Zeichen. Dann habe ich versucht, die Kopie zu splitten, und lt Word-Zählfunktion ist die Zeicherzahl unter dem Limit, aber das Foren-System gibt mir trotzdem die Fehlermeldung. Mein neuer Thread ist hier http://www.vitalpilze.de/board…orm=PostAdd&threadID=5238, köntest Du mir vielleicht helfen?

    Streaming, danke für Deine offenen Worte. Zwei Freundinnen, denen ich zutraue, massiv für meine Interessen einzutreten wenn der ärztliche Druck zu groß wird, sind bereit, mich zu begleiten, falls ich mich entscheide, in ein Krankenhaus zu gehen.


    Gestern war ein schlimmer Tag, ich habe geschriehen und geheult vor lauter Verzweiflung. Ich glaube nicht an das schulmedizinische System. Vor allem glaube ich, dass mich diese Routinen dort und die Atmosphäre völlig zerstören werden. Das Kassensystem billigt jedem Arzt pro Patient 7 Minuten zu. Ich habe Ärzte erlebt, die demotiviert waren, teils sogar verwirrt, weil völlig übermüdet. Ich habe allein in meinem Bekanntenkreis drei Menschen, die unter schlimmsten Folgen multiresistenter Keime leiden, einer ist daran gestorben. Mir graut es bei dem Gedanken, stundenlang in einem Zimmer liegen oder sitzen zu müssen, in dem Menschen, die nur noch Schatten ihrer selbnst sind, Schmerzen leiden ihre Haare verloren haben, kotzen... und in meiner Vene steckt eine Nadel, durch die Gift fließt. Und ich muss mir das alles ansehen und es spüren.... Mir graut es davor, dass ein so müder, unkonzentrierter Arzt etwas mit mir macht, ich bin passiv und habe keine Kontrolle. Ich werde in künstlichen Schlaf versetzt, und wenn ich aufwache, hat man mir Teile meines Körpers weggeschnitten. Mein Hund ist weit weg, mein Pferd noch viel weiter. Stattdessen eine schnarchende Oma neben mir. Tagelang... Und immer wieder.


    Ich habe schon sehr früh in meinem Leben gelernt, mich auf mich selbst zu verlassen. Ich bin so geprägt, das ist sehr tief in mir. Ein Krankenhausaufenthalt ist für mich völlig unvorstellbar. Falls ich mich dazu entschließe, müsste ich vorher klären, dass ich ab dem Moment, wo ich durch deren Türe trete, sediert bin und dumm-doof vor mich hinlächle. Ohne Psycho-Drogen wird mir ein Krankenhaus-Aufenthalt nicht möglich sein. Für eine Biopsie müsste man mich narkotisieren, und was ist mit der Wartezeit danach?


    Gute Freunde beten für mich. Heute geht es mir besser, ich habe mir eine halbe Schlagtablette gegönnt und konnt eine ganze Nacht durchschlafen. Ich rede mit dem Tumor und mit den Zellen, bin in kampfstimmung und sage ihnen, dass jetzt Schluss ist mit lustig, ich ihnen ihre Blutzufuhr unterbinde und ihnen das Leben in meinem Körper so madig mache, dass sie sterben und meine Fresszellen sie rausschmeißen. Ich habe eine kleine Fabrik, die ständig neue Fresszellen herstellt. Ganze LKW-Ladungen guter Nahrung kommen dort an, und auf einem Fließband laufen unzählige dieser kleinen Helferlein in meine Blutbahn und killen die entarteten Zellen. Ich visualisiere das bei jeder Gelegenheit.