Hallo Connor,
ich kann Dir natürlich nicht sagen, wie es Tubekulinums Mann mitlerweile geht, aber ich kann Dir so ein-zwei Sachen zu den von Dir genannten Therapieformen sagen:
Also Mariendistel ist als Phytotherapeutikum einsetzbar, um die Leberzellen zu regenerieren. Wird gern eingestezt bei toxischen Leberbelastungen. Da gibts auch ettliche Mittel auf dem Markt. Im Reformhaus kann man einen, wie ich meine, recht guten Mariendistel-Sirup kaufen.
Ich glaub ich hab hier im Naturheilkunde-Tread auch mal was zur Mariendistel geschrieben.
Dann "Orthomolekular" beschreibt eigentlich alles, was man so mit Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen etc. substituieren kann. Also wenn man zu sätzlich z.B. Zink oder Selen gibt, ist das schon eine orthomolekulare Therapieweise.
Der Säure-Basenhaushalt sollte generell immer (auch in "gesundem" Zustand) beachtet werden. Wir sind eigentlich alle übersäuert, hast Du bestimmt schon mal gehört oder gelesen. Das bedeutet, daß wir, meist durch falsche Nahrung und/oder Rauchen + Alkohol unseren phWert negativ beeinflussen. Viele Stoffwechselvorgänge können in einem sauren Millieu (phWerte unter 7) nicht funktionieren, sodaß man sagen kann, daß wir einen basischen phWert von über 7 brauchen.
Es gibt ja einen ph-Wert des Blutes, einen der Haut und Schleimhaut, einen des Urins usw. . Grob kann man sagen (an die anderen Fachleute: bitte nicht schlagen
), daß alles was sauer schmeckt, eine basische Wirkung erzeugt und alles was eben "weich" und nicht "sauer" schmeckt eine saure Wirkung erzeugt. Fleisch z.B. ruft eine saure Reaktion hervor, alles Raffinierte ruft eine saure Wirkung hervor. Naja und in einem sauren Milieu, entstehen eben gerne mal schneller Entartungen und vor allem halten sie sich da auch hartnäckiger. Darum stellt man eigentlich immer, oder sollte man jedenfalls, die Nahrung um bei Krebspatienten (auch bei anderen, klar).
Hier mal zwei links: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ure-Basen-Haushalt
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/uebersaeuerung.html
Ich hoffe, daß bringt Dir was.
Und Colibiogen dient zur Darmsanierung und enthält eben auch physiologische Darmbakterien. Ich kopier Dir hier mal was rein:
Bei Erkrankungen der Darmschleimhaut hat sich der Wirkstoff Colibiogen als sehr effizient bestätigt. Bei einigen Pilotstudien konnte nach mehrwöchiger Behandlung mit Colibiogen eine Besserung des endoskopischen Befundes sowie auch eine Verbesserung der Stuhlkonsistenz festgestellt werden. Speziell nach erfolgreich bestrahlten Krebserkrankungen des Darms konnten diese Studien wesentliche Regenerationen der Darmschleimhaut manifestieren.
Anwendung findet Colibiogen bei Entzündungen der Darmwand (Colitis) wie Morbus Crohn, als auch bei Reizmagen, Fehlverdauung, Sonnenallergie (Polmorphe Lichtdermatose) und auf den Darm zurückführende Hauterkrankungen. Außerdem wird es als Therapeutikum zur Rehabilitation nach Chemo-und Strahlentherapie unterstützend eingesetzt.
Colibiogen oral ist eine Lösung zum Einnehmen und besteht aus lysierten Escherichia coli, Stamm Laves sowie Laktose, Glukose, Natriumchlorid, natürlichen Aminosäuren, 4,8 Vol.-% Ethanol, Orangenaroma und Wasser.
So, das ist erstmal das, was ich Dir dazu schreiben kann. Ich drücke Euch ganz doll die Daumen, daß es weiterhin "nach vorne geht"
!
LG,
Silke