Hallo liebe Gemeinde,
ich bin neu hier. Leider ist auch der Grund meines Besuchs hier nicht der schönste. Es geht dabei um meinen Vater.
Vor gut dreieinhalb Jahren wurde bei ihm Darmkrebs diagnostiziert. Ein malignes Rektum-CA wurde reseziert. Aber die Leber (Metas) und die Lunge (Lungenfiliae) wurden auch befallen.
Er wurde damals bestrahlt und bekam Chemo. Ein Leberlappen wurde entfernt. Bis Oktober letzten Jahres bekam er immer wieder Chemotherapie.
Ab dem Zeitpunkt gings mit den Problemen los. Wir waren im gemeinsam im Urlaub, 10 Tage, weil uns die Ärzte rieten, noch einmal mit ihm in den Urlaub zu fahren. Wäre das letzte Mal. Nach 10 Tagen Urlaub fingen die Probleme an. Plötzlich hatte der große Oberbauchbruch Probleme gemacht, der Bruch entstand durch den künstlichen Darmausgang, den mein Vater bis vor ungefähr zwei Jahren getragen hat. Nun, es traten starke Schmerzen auf, bis man erkannt hat, dass es Darmverwachsungen sind, die Schmerzhaft waren. Also noch eine OP. Man hat das Problem der Verwachsungen gelöst und ihm ein Netz zum Verschluss des Bruches implantiert, das war Ende Januar diesen Jahres.
Und seit diesem Eingriff gibt es nur noch Probleme mit einer schmerzhaften Stelle im Abdomen. CT war in diesem Bereich unauffällig. Auch Ultraschall ergab keine Probleme. Man hat diesen Schmerz auf einen befallen Lümphknoten zurückgeführt. Aber ein erneuter Eingriff geht leider auch nicht mehr so gut, denn die Haut würde keine weitere Naht mehr überstehen, da ist schon zuviel geschnitten worden.
Und so geht es ihm mal relativ gut und dann wieder sehr sehr schlecht, wenn die schmerzen kommen.
Das hat zur Folge, dass er zeitweise nichts mehr gegessen hat. und viel gewicht verloren hat.
Die Krankheit schreitet ja voran, er ist hat jetzt seit über einem halben Jahr keine Chemo mehr bekommen. Die Schmerzen haben das verhindert. Und nun sind es die Schmerzen und der Körperabbau. Wir versuchen es derzeit mit Schmerzpflastern, die alle 72 Stunden gewechselt werden. Aber die helfen nur bedingt. Und stärkere Pflaster haben nur zur Folge, dass er "platter" und noch müder wird.
Haben letzte Woche mit der Mykotherapie begonnen, und hoffen, dass das irgendwie wirkt:
Die eingesetzten Extrakte sind: Reishi, ABM, Maitake und Hericium.
Vielleicht kriegen wir ihn damit wieder so fit, dass er körperlich eine Chemo durchstehen könnte. Wer weiß, vielleicht wirken diese Extrakte auch gegen diese Krankheit und somit gegen die Ursache der Schmerzen.
Im Prinzip sind wir hilflos und auch ganz schön fertig, denn wir müssen immer wieder mit ansehen, wie schlecht es ihm oftmals geht, man hört es auch am Telefon, weil ich meistens mit der Mutter telefoniere, weil er schläfrig ist - aufgrund der mangelnden Nachruhe wegen der Schmerzen. Oder einfach wegen der Krankheit.
Und wenn diese Worte vielleicht den einen oder anderen hier verwirren, dann liegt das daran, dass der Schreiber selbst schon so traurig und verwirrt bzw. von der hilflosigkeit überfordert ist und zwischen hoffnung und resignation im Stundentakt wechselt.
Deshalb meine "pragmatische" Frage:
Wer hat seine Erfahrungen mit den Pilzen gemacht und vor allem, wie lange hat es bei dem- oder derjenigen gedauert, bis eine spürbare veränderung zu verzeichnen war?
Ich wünsche euch allen noch eine gute Nacht und alles Gute!
Vincenzo
