Hallo!
Gerne stelle ich mich kurz hier vor, damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt:
Ich bin 43 Jahre alt und lebe mit Mann, Sohn, 2 Hündinnen, Kater und Katze im Herzen NRW`s.
Probleme bereitet mir Emma, Labbi-Podenco-Mix, 4,5 Jahre (kam im Alter von ca. 4 Monaten aus Ungarn zu uns), scheint häufig depressiv, sehr sensibel, unsicher und ängstlich. Dies zeigt sich unterwegs vor allem durch Stress Hundebegegnungen (große Aufregung, bellen, knurren...), im Haus - und das bereitet mir ernsthaft Sorgen - durch ausgesprochen ängstliches und unterwürfiges Verhalten, vor allem mir gegenüber. Spreche ich sie an, oft reicht auch schon ein liebevoller Blick, verkiecht sie sich augenblicklich unter dem Esstisch. Rufe ich sie im Haus, kommt sie über den Boden gekrochen, beschwichtigt in einer Tour und nimmt sofort wieder Reißaus.
Seit sicher 2 Jahren trainiere ich mit Emma in Abstimmung mit einer Verhaltenstherapeutin und bei Hundebegegnungen haben wir auch schon große Fortschritte gemacht. Ihr Verhalten im Haus ist jedoch phasenweise extrem schlimm und bereitet ihr natürlich selber am meisten Stress. In den letzten Monaten hat sich dies jedoch leider noch erheblich verschlechtert.
Wir haben Emma schon häufig tierärztlich "auf den Kopf gestellt" aber bislang nicht wirklich etwas gefunden, was dieses Verhalten erklären würde. Vor 3 Wochen haben wir erneut Schilddrüsenwerte testen lassen und folgende erhöhte Werte erhalten:
T4 = 5 (Referenzwert 1,5 - 4)
fT4 = 2,2 (Referenzwert 0,4 - 1,9)
TSH = kleiner 0,03 (Referenzwert bis 0,30)
2010 hatte Emma schon einmal einen grenzwertigen T4, da allerdings zu niedrig. Bei einer Wiederholung des Tests 4 Wochen später hatten sich die Werte dann wieder normalisiert.
Die nun erhöhten Werte lassen ja zuerst an einen Schilddrüsentumor denken, hier wurde auch gleich ein Ultraschall gemacht, zum Glück ohne Befund. Die SD stellte sich größenmäßig als eher klein dar.
Des Weiteren haben wir Emmas Blut hinsichtlich der SD in Wien auf Antikörper testen lassen. Ergebnis negativ.
Emma wird übrigens gebarft, Schlund, Kehlkopf oder sonstiges kopfnahes Fleisch verfüttere ich nicht.
Meine TÄ hat mir vor 3 Wochen für Emma bereits eine Vitalpilzmischung mitgegeben:
Reishi, Pleurotur Eryngii, Cordyceps, Trametis versicolor, Antrodia camforata (richtig geschrieben ? ;.)).
Nachdem ich vorsichtig optimistisch sehr schnell kleine Verbesserungen in ihrem Verhalten meinte festzustellen, bin ich nun sicher, dass ihr diese Mischung hilft und sie ein wenig entspannter und ein wenig fröhlicher ist. Hierüber bin ich natürlich sehr froh, andererseits löst das ja unser Schilddrüsenproblem bzw. die Ursache für Emmas Verhaltensauffälligkeiten ja nicht. Nächste Woche habe ich noch einmal einen Termin bei meiner TÄ, mal sehen wie es weiter geht.
Vielleicht könnt Ihr mir ja mit Euren Erfahrungen Tipps geben, wie ich Emma zusätzlich unterstützen kann, gerne auch Pilzempfehlungen. Eventl. ist hier ja auch ein SD-Experte und kann zur SD-Problematik etwas beitragen. Denn eine SD-Überfunktion ansich gibt es bei Hunden ja nicht...
Ich freue mich schon auf den regen Ausstausch mit Euch ![]()
LG
Sabine
