Hallo Obelix,
ich habe wohl auch Hashimoto, aber ehrlich gesagt sehe ich die Autoimmunerkrankungen immer etwas kritisch in ihrer Diagnose.
Solange die Schulmedizin meint, daß ein so heftiges Hormon-Präparat, wie die Pille, nicht ursächlich für eine Hashimoto sein kann, gebe ich noch weniger darauf.
Diagnostiziert wurde das vor ca. 3 Jahren und seitdem war ich auf L-Thyrox 100 eingestellt.
Ich hatte schon mehrfach in Absprache ein Runterdosieren versucht, habe aber immer recht schnell eine Verschlechterung meines Allgemeinbefindesn feststellen müssen.
Dann hab ich die Pilzchen kennengelernt und angefangen mit anfangs ABM-Extrakt und schließlich zusätzlich noch Reishi-Pulver. Naja und nach und nach das was ich oben schon schrieb.
Als Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin weiß ich recht gut über die hormonellen Zusammenhänge in meinem Körper Bescheid und auch was eine Thyreoiditis Hashimoto bedeutet oder auch eben NICHT bedeutet.
Anfangs hab ich auch im Internet gestöbert, um zu erfahren, wie und was andere Betroffene so zu berichten haben, aber ich sehe es sicherlich nicht ein, mich mit dieser Diagnose "abzufinden", denn was mein Körper angeblich autoimmun also aus sich selbst herruas für Blödsinn macht, wird er auch wieder regeln können.
Und ich bin auch nicht der Meinung, daß ich die Hormontabletten unbedingt täglich weiter nehmen muss.
Vor einem halben Jahr hatte ich meine Blutwerte auch schon kontrollieren lassen, da hatte ich die Tabletten auf 1 Tablette pro Woche runterdosiert, und auch da waren sie im Mittelbereich, laut Arzt.
Welche Beweise brauch ich noch?
Ich weiß es sehr zu schätzen, daß Du besorgt um mich bist und das finde ich auch ausgesprochen fürsorglich und lieb, aber nicht jeder Körper reagiert gleich und nicht jeder Geist im entsprechenden Körper kämpft gleich.
Jedenfalls habe ich bisher noch keine Lust (und ich hoffe auch, daß ich es nicht noch MUSS) noch weitere Ärzte einzuschalten, denn von diesem Hin-und-Her halte ich absolut nichts.
Die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion ist eigentlich nicht wirklich schwer und durch Nachweis entsprechender Antikörper ist auch der Nachweis einer Hashimoto relativ klar, aber das sollte eben nicht das Endergebniss sein, sondern das Auffinden und Ausschalten der Ursache und das ist meiner Überzeugung nach die Jahrzehnte lange Einnahme der Pille bei mir.
Ich bin jetzt 37 und habe die Pille seit meinem 18. LJ bis anfang dieses Jahres genommen. Wie soll denn ein "vernünftiger" Körper Da NICHT iorgendwann mal drauf reagieren ?????
Ist für mich eindeutig und der direkte Zusammenhang ist auch völlig logisch, weil kein einziges Hormon im Körper "solo" arbeitet. Sie hängen alle miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig und die Schilddrüse ist eine sehr wichtige Schaltstelle, die erste nach der Hypophyse, also logische Reaktion.
Natürlich werde ich weiterhin im Halbjahres-Abstand meine Blutwerte kontrollieren lassen und eben aber auch die AK. Und ich werde meinen Arzt auch darüber informieren, wollte nur erstmal zwei Kontrollen "ohne Info" abwarten.
Es ist keine böse Absicht, sondern einfach meine Vorgehensweise, die ich mir so überlegt habe und schließlich ist es ja auch mein Körper, den ich eigentlich ganz gut leiden kann 
Da sollte mein Internist schon mit klar kommen und wenn nicht, dann versuch ich es eben ihm zu erklären.
Er ist ja schließlich NUR mein Arzt und nicht mein Vormund
und angenehmer Weise ist er auch noch nicht alt und verstaubt, insofern hab ich doch Hoffnung !
Hab lieben Dank für Deine Gedanken und ich halte Euch ja auch auf dem Laufenden!
LG,
Silke