Hallo Petra,
der Cordyceps ist ein hervorragendere Nierenpilz, nur nicht angezeigt bei akuten Nierenentzündungen.
Es würde mich nicht wundern, wenn da das ein oder andere Schulmedizinische Medikament zu den Nierenwerten geführt hat.
http://www-vetpharm.uzh.ch/rel…/00036731.01?inhalt_c.htm
(ein paar Daten zu dem Dimazon)
Und hier was zum Metacam(hab da jetzt einfach mal das zu den Kautabletten kopiert, denn der Wirkstoff bleibt der selbe), was ich nämlich etwas im Verdacht habe -> KOTRAINDIKATIONEN / NEBENWIRKUNGEN:
Metacam® 1 mg ad us. vet., Kautabletten Tierarzneimittel
Kompendium
der Schweiz
Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH
Nichtsteroidales Antiphlogistikum für Hunde
ATCvet: QM01AC06
Zusammensetzung
1 Kautablette zu 1 mg enthält: Meloxicam 1 mg, Aromatica, Excip. pro compr.
Fachinformationen Wirkstoffe / Inhaltsstoffe (CliniPharm)
Meloxicam
Eigenschaften / Wirkungen
Meloxicam ist ein nicht-steroidales Antiphlogistikum der Oxicam-Gruppe und wirkt durch Hemmung der Prostaglandin-Synthese. Meloxicam bewirkt antiinflammatorische, antiexsudative, analgetische und antipyretische Effekte. Es hemmt die Leukozyten-Infiltration ins entzündete Gewebe und beugt entzündlichen Knorpel- und Knochenschädigungen vor, ausserdem besteht eine schwache Hemmung der kollagen-induzierten Thrombozyten-Aggregation.
In vitro und in vivo Studien haben gezeigt, dass Cyclooxygenase-2 (COX-2) zu einem grösseren Ausmass durch Meloxicam gehemmt wird als Cyclooxygenase-1 (COX-1).
Pharmakokinetik
Absorption
Meloxicam wird nach oraler Verabreichung fast vollständig absorbiert, maximale Plasmakonzentrationen werden nach ca. 7,5 Stunden erreicht. Nach Gabe der empfohlenen Dosen werden Steady-State Plasmakonzentrationen am zweiten Behandlungstag erreicht.
Verteilung
Im therapeutischen Dosisbereich besteht eine lineare Beziehung zwischen der verabreichten Dosis und der Plasmakonzentration. Ungefähr 97% der verabreichten Menge an Wirkstoff sind an Plasmaproteine gebunden. Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 0,3 l/kg.
Metabolismus
Meloxicam ist zu über 80% im Plasma wiederzufinden, während im Urin, in der Galle und in den Fäzes nur Spuren der Muttersubstanz zu finden sind. Meloxicam wird metabolisert zu einem Alkohol, einem Säurederivat und zu einigen anderen polaren Metaboliten. Alle Hauptmetaboliten erwiesen sich als pharmakologisch inaktiv.
Elimination
Die Eliminations-Halbwertszeit für Meloxicam beträgt ca. 24 Stunden. Ungefähr 75% der verabreichten Menge wird mit den Fäzes ausgeschieden, der Rest mit dem Urin, meist in Form von pharmakologisch inaktiven Metaboliten.
Indikationen
Zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Disko-/ Spondylopathien, Arthropathien, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Lahmheiten und schmerzhaften Entzündungsprozessen des Bewegungsapparates allgemein.
Dosierung / Anwendung
Dosierung:
Als Initialbehandlung wird eine einmalige Dosis von 0,2 mg Meloxicam pro kg Körpergewicht (entweder oral oder alternativ mit der Metacam 5 mg/ml Injektionslösung) verabreicht. Für die Weiterbehandlung (in einem 24 Stunden-Intervall) werden 0,1 mg Meloxicam pro kg Körpergewicht einmal täglich oral angewendet.
Jede Kautablette enthält entweder 1 mg oder 2,5 mg Meloxicam, was der täglichen Erhaltungsdosis für einen 10 kg oder 25 kg schweren Hund entspricht.
Dosisschema zur Erhaltungstherapie:
Körper-
gewicht (kg) Anzahl
1 mg Kautabletten
2,5 mg mg/kg
4,0 - 7,0 ½ 0,13 - 0,1
7,1 - 10,0 1 0,14 - 0,1
10,1 - 15,0 1½ 0,15 - 0,1
15,1 - 20,0 2 0,13 - 0,1
20,1 - 25,0 1 0,12 - 0,1
25,1 - 35,0 1½ 0,15 - 0,1
35,1 - 50,0 2 0,14 - 0,1
Die Verwendung der Metacam oralen Suspension für Hunde kann für eine noch genauere Dosierung verwendet werden. Für Hunde mit einem geringeren Körpergewicht als 4 kg wird die Metacam orale Suspension für Hunde empfohlen.
Ein klinisches Ansprechen wird normalerweise innerhalb von 3 - 4 Tagen beobachtet. Im Falle, dass nach 10 Tagen keine klinische Besserung eintritt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Anwendung:
Zur Erreichung der exakten Dosis entsprechend dem Körpergewicht des Tieres kann jede Kautablette halbiert werden. Die Metacam Kautabletten können mit oder ohne Nahrung verabreicht werden. Diese sind hoch wohlschmeckend und werden von Hunden freiwillig eingenommen.
Überdosierung
Bei Überdosierung soll eine symptomatische Behandlung gestartet werden.
Anwendungseinschränkungen
Kontraindikationen
Die Metacam Kautabletten sollten nicht bei säugenden oder trächtigen Hündinnen verabreicht werden. Die Anwendung ist kontraindiziert bei Tieren mit Herz-, Leber- und klinisch manifesten Nierenstörungen sowie bei Hunden, bei denen die Möglichkeit von gastrointestinalen Ulzerationen oder Blutungen besteht. Nicht anwenden bei Tieren mit nachgewiesenen Blutgerinnungsstörungen oder bekannter individueller Überempfindlichkeit gegenüber Meloxicam oder einem der Hilfsstoffe. Nicht anwenden bei Tieren, die jünger als 6 Wochen sind oder weniger als 4 kg wiegen.
Vorsichtsmassnahmen
Während der Behandlung ist für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Längere Behandlungen sollten unter Kontrolle des Blutstatus durchgeführt werden. Nicht anwenden bei dehydrierten, hypovolämischen und hypotonischen Tieren, da ein potenzielles Risiko von renaler Toxizität besteht.
Wie bei allen nicht-steroidalen Antiphlogistika ist die Behandlung von altersschwachen Tieren mit einem erhöhten Risiko verbunden. Wenn die Anwendung bei solchen Tieren nicht vermieden werden kann, so hat dies unter genauer klinischer Beobachtung zu geschehen.
Wenn unerwünschte Wirkungen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen werden und ein Tierarzt aufgesucht werden.
Dieses Produkt für Hunde sollte nicht bei Katzen angewendet werden, da es für diese Tierart nicht geeignet ist. Bei Katzen soll Metacam 0,5 mg/ml orale Suspension angewendet werden.
Unerwünschte Wirkungen
VetVigilance: Pharmacovigilance/Vaccinovigilance-Meldung erstatten
Es ist mit den typischen Nebenwirkungen der nicht-steroidalen Antiphlogistika (besonders innerhalb der 5 - 14 ersten Tagen der Behandlung) wie Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, teerartiger Kot, Apathie und Nierenversagen zu rechnen.
Diese Nebenwirkungen sind in den meisten Fällen vorübergehend und klingen nach Abbruch der Behandlung ab, können aber bei Nichtbeachten in einzelnen Fällen auch schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein.
Wechselwirkungen
Andere nicht-steroidale Antiphlogistika, Diuretika, Antikoagulantien, Aminoglykosid-Antibiotika und Substanzen mit einer hohen Plasma-Protein-Bindung können um die Protein-Bindung konkurrieren und somit zu toxischen Effekten führen. Die Metacam Kautabletten sollten nicht zusammen mit anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika oder Glukokortikoiden verabreicht werden.
Eine Vorbehandlung mit entzündungshemmenden Mitteln kann als Folge zusätzliche oder verstärkte Nebenwirkungen hervorrufen. Daher sollte vor dem Einsatz von Metacam Kautabletten die Behandlung mit solchen Mitteln für mindestens 24 Stunden ausgesetzt werden.
Bei der Festsetzung der Dauer der behandlungsfreien Periode sind jedoch die pharmakokinetischen Eigenschaften des vorher verwendeten Produktes zu berücksichtigen.
Sonstige Hinweise
Sicherheitsvorkehrungen, die von der verabreichenden Person zu beachten sind
Personen, die überempfindlich auf nicht-steroidale Antiphlogistika reagieren, sollten den direkten Kontakt mit dem Präparat vermeiden. Im Falle einer versehentlichen Einnahme sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Haltbarkeit
Das Präparat darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. In der Originalpackung aufbewahren um vor Licht zu schützen.
1 mg Kautablette: nicht über 30°C lagern.
2,5 mg Kautablette: nicht über 25°C lagern.
Medikamente für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Packungen
Metacam 1 mg Kautabletten: 10, 100
Abgabekategorie: B
Swissmedic Nr. 57'710
Informationsstand: 08/2007
Dieser Text ist behördlich genehmigt.
©2008 - Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich, Schweiz
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Ich weiß es nicht genau, wieso der TA auf Metacam gekommen ist, aber ich bin eben auch nicht vor Ort......................
Hast Du denn nun schonmal einen der THP'S kontaktiert ?????
Es gibt ja doch sehr gute Unterstützung von Seiten der Naturheilkunde, aber Du musst das mit einem THP ZUSAMMEN machen.
ICH DARF Dir hier nicht einfach einen Therapieplan erstellen (auch wenn ich es gern würde), weil ich Dein Kätzchen weder kenne noch gesehen geschweigedenn untersucht habe !
Die genannten THP's machen zum größten Teil HAUSBESUCHE, aber Du musst sie natürlich auch kontaktieren !!!
Es gibt recht gute Nierentees und wie bereits weiter oben geschrieben würde ich eben ein Organmittel (z.B. Ren-suis von der Firma HEEL) einsetzen. Außerdem gibt es auch phytotherapeutische Mittel, die die Diurese verstärken, was ja momentan wichtig wäre!
Bitte überleg Dir das.
Ich drücke Dir die Daumen und ich kann es sehr gut verstehen, daß Du Deine Katze nicht aufgeben willst !
LG,
Silke