Beiträge von Trollkirsche

    Huhu,


    hier bin ich nochmal, musste eben schnell weg und hab meinen Beitrag schon abgeschickt...


    Gegen Zellveränderungen allgemein kannst Du auch die üblichen Radikalfänger zusätzlich zu den Pilzen nehmen, also ein Präparat mit Folsäure, Vitamin E, Vitamin C und Selen (ich nehme z.B. Doppelherz aktiv C + Zink + E). Überhaupt, falls Du einen Allgemeinarzt hast, dem Du vertraust, kannst Du mit dem auch nochmal sprechen. Mein Hausarzt war vor einem Jahr der Meinung, ich solle mit der OP besser noch warten. Ich hatte allerdings auch akuten Vitamin D3 - Mangel und Vitamin B12- Mangel. Vitamin D3 ist in seiner Funktion noch nicht komplett erforscht, aber es scheint eine wichtige Rolle für das Immunsystem und insbesondere bei Krebsgeschehen zu spielen. Ich hasse es, in Bezug auf die Dysplasien gleich von Krebs zu reden, aber rein von der Nomenklatur her ist ein CIN III bereits ein Carcinom in situ, aber eben noch kein invasiver Krebs. Falls Du Dich entschließt, mit der OP noch eine Weile zu warten, würde ich auf alle Fälle mal den Blutwert für Vitamin D3 nehmen lassen. Ist natürlich nur eine Empfehlung, Du entscheidest! ;)


    Ohje, das war die schlimmste Zeit für mich, als ich den Befund hatte und all die Informationen zusammengetragen habe. Natürlich hilft es nicht gerade bei der Angstbewältigung, wenn man sich auch noch so intensiv mit all dem beschäftigt. Dennoch hat ein sicheres und umfangreiches Wissen darin, was da alles passiert, welche Möglichkeiten man hat usw. mir sehr bei meinen Entscheidungen geholfen. Wenn es nicht darum ging, Entscheidungen zu treffen, sondern einfach nur auf einen nächsten Untersuchungstermin zu warten, habe ich versucht, mich ständig abzulenken mit sehr schönen und erholsamen Dingen. In Ruhephasen habe ich ein Buch gelesen, gute Musik gehört, geschlafen oder intensiv über schöne Themen nachgedacht. Die Angst lässt sich nicht immer verdrängen, leider muss man lernen, mit ihr umzugehen. Aber es lohnt sich, Entscheidungen in Momenten mit wenig Angst zu treffen. :]


    Und jetzt genug geschrieben. Ich wünsche Dir ganz viel Glück und viel Kraft, dass Du für Dich den richtigen Weg findest. Es ist kein leichter Weg, egal welche Richtung man wählt, aber er ist zu schaffen!


    Lieben Gruß, Trollkirsche

    Hallo Anja,


    ja, es ist echt schade, dass viele Frauenärzte so reagieren. Vermutlich also ein Pap IV a, ansonsten kann ich mir ihren Verdacht auf CIN III nicht erklären. Da würde ich an Deiner Stelle echt nochmal bei der Ärztin fragen, was der genaue Befund ist. Denn ein Pap IV wird auch nochmal unterteilt in a und b (bzw. es gibt eine neuere Unterteilung, die müsste man vielleicht nochmal recherchieren). Eine genaue Befundaussage hilft Dir bei Deiner Entscheidung sicherlich. Ich habe auch furchtbare Ängste gehabt, die zum Teil durch die Erzählungen meiner Frauenärztin verschärft wurden (sie hat es sich nicht nehmen lassen, mir zu erzählen, was eine Totaloperation im schlimmsten Fall dann bedeutet X( ).


    Bei einer Biopsie kann man immerhin außen und quasi am 'Eingang' zum Gebärmutterhals die Eindringtiefe feststellen. Dafür braucht es definitiv keine OP. Aber in der OP können dann eben auch Proben tiefer aus dem Gebärmutterhals genommen werden (falls nicht gleich tief geschnitten wird) und aus der Gebärmutter auch.


    Lass Dich nicht durch Panikmachen zu stark beeinflussen. Es ist natürlich ein gewisses Risiko, mit einem Pap IV (falls Du den hast) noch lange zu warten, aber letztendlich ist das bei jedem Menschen anders. Ich hatte Glück, bei mir hat sich in dem einen Jahr, das ich gewartet habe, nicht sooo viel verändert. Bei anderen geht es viel schneller, wieder andere werden von selbst wieder gesund. Meine Ärztin hat auch gesagt, die Koni wäre auch gleich die Untersuchung. In ihren Augen halt eine Routinesache. Deswegen sind die immer so schnell mit der Koni bei der Hand. Die Ärzte, die in Frauenkliniken arbeiten, sind aber meistens auf einem wesentlich morderneren Stand, was das Thema anbelangt. Die heutige Devise ist, so wenig schneiden wie möglich. Auf alle Fälle lohnt es sich, mit den Ärzten, mit denen man zu tun hat, sehr ausfürhlich zu reden und nicht alles einfach zu schlucken. Das ist erstmal schwierig, aber man lernt es mir der Zeit...


    Viel Glück, Trollkirsche

    Vielen Dank für Eure lieben Wünsche.


    Gut, dann nehme ich je 3 pro Tag, das fühlt sich für mich so auch sehr gut an. Den Maitake habe ich seit einiger Zeit nicht mehr genommen, weil eine sehr seltsame Ablehnung in mir entstanden ist. Mir ist beim Anblick der Dose fast übel geworden. Der Hericium bekommt mir sehr gut, nicht nur wegen der Nerven, auch wegen des Darms. Und ich hab irgendwo gelesen, dass er auch für die Vaginalschleimhaut unterstützend wirkt. Das kommt mir zur Zeit natürlich auch sehr gelegen.


    Lieben Gruß,
    Trollkirsche

    Hallo liebe Leute,


    da bin ich wieder. Am 3.6. hatte ich meine Operation. Ich war bei der Vorbesprechung sehr erleichtert, als mir die Ärztin sagte, sie wolle erstmal nur einen LEEP machen. Für eine tiefe Konisation hat sie keine Veranlassung gesehen, da die beiden CIN III-Proben am Gebärmuttermund außen waren, nicht im Hals. Auch die Fraktionierte Ausschabung hat sie so minimal wie möglich gehalten, hat nur eine ganz dünne Gewebeschicht von der Gebärmutterschleimhaut abgekratzt. Die Vorbesprechung hat mir dann am Ende das nötige Vertrauen gegeben, um mich ohne allzu große Angst auf die OP einzulassen.


    Danach ging es mir erstmal ziemlich schlecht. Nicht weil ich Schmerzen hatte, die waren ein Tag nach der OP weitestgehend weg - ich hatte in den Tagen danach sogar weniger Schmerzen als nach der Biopsie. Aber leider hat mir die Narkose schon ganz schön zugesetzt. Es war nichts schlimmes, leicht geschwollene Lymphknoten an den Ohren, eine saftige Erkältung mit üblen Kopf- und Halsschmerzen. Die erste Woche war nicht besonders schön, in der zweiten konnte ich mich dann aber ein wenig erholen. Jetzt nach drei Wochen bin ich wieder so fit wie vorher.


    Eine harte Zitterpartie war nochmal das Warten auf den Befund, der ganz schön auf sich hat warten lassen. Aber heute kam endlich der erlösende Anruf: alles wurde im Gesunden entfernt. *puhhhh*


    Jetzt hoffe ich natürlich, dass das Thema erledigt ist und sich nicht wieder neue Dysplasien bilden. Ich nehme momentan Coriolus, ABM und Hericium als Extrakte, habe nach der OP 2x2 pro Tag genommen. Was meint Ihr, reicht es jetzt auch, 3x1 pro Tag zu nehmen?


    Lieben Gruß Euch allen,
    Trollkirsche

    Hallo Anja,


    wie ist denn der genaue Befund? Ein CIN III wird erst bei einem Pap IV angenommen, aber der normale Krebsabstrich kann darüber nur ungefähre Aussagen machen. So kann man schon mit einem Pap III ein CIN III haben oder mit einem Pap IV noch ein CIN II. Ganz eindeutig lässt sich das nur durch eine richtige Gewebeprobe feststellen, anhand derer das Labor die Eindringtiefe der Dysplasien sehen kann. Eine Gewebeprobe ist eine Biopsie, da werden an mehreren Stellen kleine Gewebestücke herausgeknipst.


    Falls Deine Frauenärztin also nur einen normalen Krebsabstrich gemacht hat, lass Dir auf alle Fälle, falls Du Dich für eine OP entscheidest, davor nochmal Proben entnehmen - das Stichwort, nach dem Du dafür suchen musst, heißt Dysplasiesprechstunde, falls Deine Frauenärztin das nicht machen kann oder will. Hat sie denn Deinen Gebärmuttermund mal mit einem Kolposkop betrachtet (Essig und Iod)? Auch da kann man einiges sehen und - wenn es Verbesserungen außen am Muttermund gibt - diese auch optisch erkennen. Was im Gebärmutterhals passiert, kann man so leider nicht sehen.


    Ich habe mir für die Dysplasiesprechstunde gleich eine Frauenklinik rausgesucht, die im Falle eines CIN III auch die OP vornehmen kann. Meine Frauenärztin hat mir ziemlich Angst gemacht, dass man bei mir einen tiefen Konus schneiden müsse (ich hatte Pap IVa), aber nach der Biopsie war klar, dass ich außen am Gebärmuttermund CIN III, weiter innen am Gebärmutterhals aber nur CIN II hatte. Deswegen hat die operierende Ärztin entschieden, nur einen LEEP zu machen. Da wird dann nicht tief nach innen geschnitten, sondern nur eine etwas dickere Scheibe vorne abgeschnitten bzw. kauterisiert. (klingt gruselig, aber ich hab es trotz extremer Ängste überstanden).


    Ich schreibe das alles, weil meine Frauenärztin mir vor über einem Jahr beim Befund Pap IVa sofort zu einer OP mit tiefem Konus geraten hat. Ich wär sogar fast direkt unters Messer gegangen in einer Klinik, in der es keine Dysplasiesprechstunde gibt - also ohne vorherige genaue Abklärung der Situation. Allein mein damaliger schlechter Gesundheitszustand, der mich in meiner Panik gänzlich in die Waagerechte gezwungen hat, und die Recherche meines Mannes nach den Pilzen, die für mich eine Hoffnung bedeuteten, haben mich vor diesem unüberlegten Eingriff bewahrt.


    Also, falls Du Dich für eine OP entscheiden solltest, rate ich Dir auf alle Fälle, als allererstes in eine Dysplasiesprechstunde zu gehen. Aber ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Dir die Pilze helfen und Du gesund wirst!!!


    Lieben Gruß von der Trollkirsche

    Hallo!


    Vielen Dank für Eure Antwort und vor allem Eure guten Wünsche. Diese Entscheidung zu treffen war echt nicht leicht. Ich hätte es natürlich lieber gehabt, wenn sich beim letzten Befund irgendeine Verbesserung gezeigt hätte. Und natürlich bleibt da immer der Gedanke: hätte es am Ende nicht vielleicht doch geklappt? Ist das Schneiden unnötig? Naja, so oder so lebt man mit Unsicherheiten. In diesem Fall ist es mir lieber, jetzt die Angst vor Krebs erstmal loszuwerden.


    Apropos, nur der Vollständigkeit und Richtigkeit halber: ich hab im letzten Posting geschrieben, es sei CIN III aber kein Carcinom in situ. Meine Frauenärztin hat mich nochmal über die medizinische Nomenklatur aufgeklärt: Ein CIN III ist ein Carcinom in situ. Das heißt also, ein Carcinom in situ ist noch kein invasiver Krebs. Deswegen hat die Ärztin vom Krankenhaus zu mir gesagt: "Keine Sorge, Sie haben keinen Krebs."


    Die Voruntersuchung ist am 13.5., einen OP-Termin bekomme ich dann...


    Lieben Gruß Euch allen, Trollkirsche

    Hallihallo,


    der Befund ist da: 2 von 5 Proben CIN III (die anderen Werte liegen drunter, habe ich aber vergessen nachzufragen, wie tief die gingen), kein Carcinom in situ. Ich hab mich entschlossen, die OP durchführen zu lassen, habe das Zittern und Warten satt. Wobei ich es bei einem CIN II weiterhin versucht hätte, aus mir heraus gesund zu werden...


    Ich habe mich nochmal sehr intensiv mit dem Krankenhaus und den Ärzten dort auseinander gesetzt und bleibe jetzt doch dort. Eine Ärztin kann nicht für ein ganzes Krankenhaus stehen und die Bewertungen, die ich im Internet gefunden habe, sind durchweg positiv. Wer am Ende die Operation durchführen wird, weiß ich im Moment sowieso noch nicht. Das erfahre ich hoffentlich bei der Voruntersuchung. Und da werde ich natürlich, sollte jene Ärztin, bei der ich in der Dysplasiesprechstunde war, genannt werden, mein Veto einlegen. ;)


    Puh, ich hoffe, daß alles gut verläuft. Ich habe Angst und bin nervös, aber es geht mir sehr viel besser als letztes Jahr (wenn ich auch immer noch extrem schlapp bin). Das Jahr Wartezeit hat mir sehr gut getan, auch um mich mit dem Gedanken an OP auseinander zu setzen und für mich einen Modus zu finden, daß ich mich darauf einlassen kann. Und Ihr habt mir auch geholfen, mit meinen Ängsten umzugehen. Vielen Dank dafür! ^^


    Die Pilze setze ich eine Woche vor der OP ab. Wegen der Viren, die ja leider bis jetzt nicht besiegt sind, nehme ich danach weiter Coriolus. Hericium sowieso wegen meines Darms. Empfiehlt es sich, auch Agaricus weiter zu nehmen? Oder ist das - im Fall einer kompletten Entfernung im Gesunden - dann nicht mehr nötig?


    Lieben Gruß Euch allen. Ich melde mich spätestens wieder, wenn der Spuk vorbei ist und ich wieder am Computer sitzen kann... :wacko:


    Trollkirsche

    Hallo liebe Leutz,


    so, heute war ich in der Dysplasiesprechstunde. Wobei das Wort in diesem Fall ein Zynismus ist, denn das war eine Abfertigung, keine Sprechstunde. Die Kolposkopieberichte meiner Frauenärztin, die ich extra noch von ihr angefordert hatte, interessierten nicht. Ein Vergleich zu den vorherigen Kolposkopien fand nicht statt. Nicht, daß die Ärztin unfreundlich war, aber sie war total gestreßt, hat die Biopsie gemacht, Blutstillung abgewartet und mich wieder heimgeschickt mit den Worten: "Ich ruf Sie dann nächste Woche an und sag Ihnen Bescheid, ob wir operieren müssen." Eine Ausschabung und eine Hysteroskopie zur Entfernung eines Polypen a.V. (ca 1cm Gewebsverdichtung im Ultraschall) sollen gleich mitgemacht werden. Nicht, daß die Ärztin mir das näher erklärt hätte, das habe ich vorher im Internet recherchiert, weil es auf der Überweisung als Therapieempfehlung draufstand. Sie hat nur auf meine Nachfrage hin bestätigt, daß das auf alle Fälle auch gemacht werden müsse.


    Die Biopsie selbst war erst gar nicht so schlimm, die Gewebeentnahme vom Muttermund hat nicht wehgetan, allerdings jede Berührung der Wunden. Und dann die Gewebeentnahme aus dem Gebärmutterhals. Boah, das war schmerzhaft! Ich fand es ziemlich heftig, eigentlich kaum auszuhalten. Naja, jetzt ist das wenigstens überstanden. Körperlich keine Schmerzen mehr, ein wenig Blut noch zwischendurch, seelisch ziemlich fertig, geht aber inzwischen auch langsam wieder.


    Ich hatte von einer Dysplasiesprechstunde mehr erwartet. In diesem Krankenhaus läuft das also ohne weitere Beratung. Da werde ich mir aber gut überlegen, ob ich dort die OP durchführen lassen möchte oder mich nicht doch nochmal auf die Suche nach einem bessern Ort mache...


    Soviel für heute von der Dysplasiefront,
    die Trollkirsche :]

    Hallo liebe Sandra,


    ich hatte bisher mit meiner Wirbelsäule keine 'nervlichen' Probleme, habe allerdings seit der Teenyzeit eine leichte Skoliose. Da ist es natürlich nicht unwahrscheinlich, daß irgendwann mal Probleme auftauchen. Tatsächlich habe ich nach etwa 6 oder 7 Monaten Pilzeinnahme plötzlich Schmerzen bekommen, die auf einen geklemmten Nerv im Kreuzbeinbereich hindeuten. Dann eine Grippe und dabei auch Kribbeln und Schmerzen in den Armen, also HWS-Nerven waren auch betroffen (ist aber innerhalb von zwei Wochen wieder von selbst weggegangen). Nun weiß ich natürlich absolut nicht, ob das überhaupt etwas mit den Pilzen zu tun hat. Wenn ich eine bestimmte Menge an Pilzen überschritten habe, sind auch an anderen Stellen Entzündungen aufgetreten, die bei Reduzierung der Pilzmenge wieder abklangen. Also, letztendlich ist das keine 'sichere Information' für Dich. Ich wollt nur sagen: bei mir war es ähnlich wie bei Dir jetzt.


    Kennst Du die Methode nach McKenzie? Die praktiziere ich seit 2 Wochen und sie hat mir wahnsinnig schnell geholfen. Naja, eigentlich empfehle ich nicht so gerne bestimmte 'Methoden', aber diese hat mich in ihrer Wirksamkeit echt vom Hocker gehauen. Vielleicht kennt Dein Therapeut die ja...


    Lieben Gruß und schnelle Besserung wünscht Dir
    die Trollkirsche

    Hallo,


    @Corinna, ja ich weiß. Ich versuche auch, so viel wie möglich spazieren zu gehen. Ansonsten kämpfe ich mit meiner Mobilisierung. Durch die lange Liegezeit letztes Jahr, als ich so schwach war, sind Kreislauf und Muskeln total schwach und jede Krankheit (Erkältung und Grippe dieses Jahr) wirft mich fast wieder auf den Punkt zurück, von dem aus ich mit dem Training losgestartet bin. Es ist mühselig, jeden Tag (wenn ich die Zeit finde) Kraftübungen mit dem Theraband, ein bißchen Dauerlauf auf der Stelle (mehr geht noch nicht) und eben spazieren gehen, so es die Arbeit zuläßt...


    Quakula , ich hab über einen L1 Kapsidtest bisher nicht nachgedacht, nein. Danke, daß Du den Test erwähnst. Mit der Bezahlung ist das so eine Sache. Mein Vertrag sieht einen hohen Selbstbehalt vor und eine hohe Rückzahlsumme bei Nichtbeanspruchung. Da muß man im Grunde erstmal viel selbst bezahlen, bis es sich lohnt, die Kasse in Anspruch zu nehmen. Dadurch sind zwar die laufenden Kosten schön niedrig, aber im Krankheitsfalle wird es eben leider teuer (bis dieser gewisse Punkt überschritten ist.) Aber ich denke mal, sooo wahnsinnig viel wird der Test schon nicht kosten.


    Ich habe eben in Deinem Thread vom Indol 3 Carbinol gelesen. Das ist ja jetzt auch schon 1,5 Jahre her, daß Du davon geschrieben hast. Hat sich denn bei Dir inzwischen etwas verbessert? Welche Dosis nimmt man denn davon?


    Ich wünsche Dir viiiel viiiel Glück und hoffentlich ganz schnelle Besserung! Lieben Gruß,
    die Trollkirsche

    Hallihallo,


    vielen Dank für Eure schnelle Antwort. Cool, ich bin irgendwie froh, daß ich die Vitalpilze weiternehmen kann. Sie geben mir einfach ein gutes und sicheres Gefühl. :] Wie gesagt, das AHCC setze ich zur Sicherheit lieber ab, leider ist ja nicht bekannt, welche Pilze genau darin verarbeitet sind (ein echter Mallus!).


    Ich meld mich wieder, wenn ich Genaueres weiß. Ich schwanke ständig zwischen Angst vor OP und der Hoffnung auf einen CIN I-II, bei dem ich mich auf alle Fälle trauen würde, keine OP zu machen, sondern es mit den Pilzen weiter zu versuchen. Aber ich versuche mich abzulenken und Ruhe zu bewahren. Bloooß kein Streß. ;) Unser 'äußerer' Streß ist im letzten Monat endlich - nach 2 Jahren Höchstanspannung - auch endlich erledigt. *erleichtert aufseufz* So richtig angekommen ist es bei mir allerdings noch nicht. :rolleyes:


    Lieben Gruß Euch allen, Trollkirsche

    Huhu,


    lieben Dank, UlliM. :)


    Der Termin ist um eine Woche verlegt. Noch eine Frage: im Prospekt der Dysplasiesprechstunde steht, man solle eine Woche vorher blutverdünnende Medikamente absetzen - wegen der Biopsie. Wie sind Eure Erfahrungen, ist es auch nötig, für die Biopsie die Pilze eine Woche vorher abzusetzen? Ich dachte, das wär nur für eine OP nötig, deswegen frage ich jetzt zur Sicherheit nochmal nach. Falls es bzgl. der Vitalpilze bei anderen Leuten keinerlei Probleme gegeben hat, würde ich nur das AHCC solange absetzen, weil damit ja hier noch niemand weitreichende Erfahrungen gesammelt hat (das AHCC ist ja aus dem Mycel der Pilze und nicht aus dem Fruchtkörper, insofern weiß ich natürlich nichts über die 'Stärke' der Blutverdünnung bei AHCC).


    Lieben Gruß Euch allen, die Trollkirsche

    Hallihallo,


    streaming , der Termin zur Untersuchung steht schon, ist am 16.4.. Da das Luteolin morgen hier ankommen soll, hätte ich also exakt 14 Tage, kann also leider nicht noch ein paar Tage warten. Es sei denn, ich verschiebe den Termin nochmal um eine Woche (falls das dann nicht mit meiner Periode kollidiert *nachdenk*). Jedenfalls danke erstmal für Deine Infos. Die besagte Studie lese ich mir nochmal durch, um einen eigenen Eindruck zu gewinnen.


    Wieso bist Du der Meinung, daß die Einnahme von Luteolin alleine kritisch ist? Ich sehe oft die Kombination mit Rutin in den Präparaten, die ja in dem von mir gekauften jetzt nicht gegeben ist. Ich finde aber nirgendwo Aussagen darüber, ob eine solche Kombination wichtig ist und ob eine alleinige Einnahme von Luteolin schädlich ist...


    Ob sich eine 'Besserung' bei den Viren zeigt, kann ich ja leider überhaupt nicht feststellen. Der Virentest ist entweder positiv oder negativ. Da gibt es keine Aussagen über Quantität. Ein Erfolg läßt sich also erst dann feststellen, wenn die Viren besiegt sind, vorher nicht. (Darüber habe ich mich schon oft geärgert *grummel*)


    Grippe hatte ich dieses Jahr auch, liegt aber zum Glück hinter mir und wird hoffentlich nicht nochmal zuschlagen. Ich drück für Deine Frau die Daumen, daß alles in ihrem Sinne klappt!!!


    @all, sorry, aber ich kann mir nicht _noch_ einen Pilz leisten. Ich glaube, ich bin mit AHCC, Agaricus, Coriolus, Maitake und Hericium auch echt gut versorgt. Eigentlich wollte ich Maitake bei der nächsten Bestellung weglassen, weil das finanziell einfach momentan nicht geht. Ich könnte also allerhöchstens Maitake durch Reishi _ersetzen_, aber _zusätzlich_, da sehe ich keine Chance. :S


    Und leider hat all die gute Erfahrung mit den Pilzen mir bisher nicht geholfen. Garantiert keine Nebenwirkungen kann ich für mich auch nicht bestätigen. Wenn ich über eine gewisse Pilzdosis hinausgehe, reagiert mein Körper mit Entzündungen an allen möglichen Stellen. Das habe ich jetzt zweimal durchgemacht und will es nicht nochmal erleben.


    Ich kann Eure Warnungen verstehen, sehe die Recherche im Internet aber nicht ganz so negativ wie Ihr. Mir ist klar, daß bisher noch niemand Erfahrungen mit Luteolin in Bezug auf HPV gemacht hat. Allerdings wird Luteolin bei anderen Krankheiten eingesetzt und darüber gibt es auch einige Studien. In einer Studie über Autismus (in Griechenland durchgeführt) haben die Kinder z.B. für fast einen Monat 100mg Luteolin pro 10kg Körpergewicht eingenommen. Ich wüßte jetzt also nicht, was soooo furchtbar kritisch an der Einnahme von Luteolin sein soll?


    Schönen Tag Euch allen, Trollkirsche

    Hallo Sonnenelfe,


    da ich in letzter Zeit kaum im Forum war, sehe ich Deinen Beitrag leider jetzt erst. Die vorklinischen Studien von Smith klingen wirklich äußerst vielversprechend. Deswegen habe ich mich für AHCC entschieden und nehme es nun seit ca. November 2014. Ich habe übrigens auch seit Mai 2014 die Diagnose Pap IV a und nehme seit Mitte Juni 2014 Vitalpilze (mit einer ca. 1-monatigen Unterbrechung um die Jahreswende, da habe ich nur AHCC genommen, weil ich die Dosierung variieren wollte/mußte).


    Nach 4 Monaten Vitalpilzen hatte sich nichts verändert, auch optisch nicht (Kolposkop). Jetzt im Februar hat sich tatsächlich etwas verändert, zumindest _geschieht_ also etwas. Leider ist die Diagnose an sich dieselbe geblieben, denn an zwei Stellen sind die Dysplasien verschwunden, an einer anderen, großflächigeren Stelle aber neu entstanden. Ich weiß nicht, ob ich das positiv oder negativ bewerten soll. Irgendwie bin ich froh, daß sich überhaupt etwas bewegt. Viren sind leider immer noch vorhanden.


    Ich kann Dir also AHCC weder empfehlen noch davon abraten. Ich vertraue ihm - einfach wegen der Vorstudien und der Aussagen, die man in Foren darüber liest - und nehme es deswegen weiter, zusammen mit den Vitalpilzen.


    Ich würde Dir zwar gerne sagen: bei mir hat es nach wenigen Monaten geklappt, aber es war leider nicht so. Ich wünsche Dir, daß Du schneller Erfolg hast!!! :)


    Lieben Gruß, Trollkirsche

    Hallo streaming,


    ich sehe gerade, daß Du mir schon Einkaufsquellen genannt hast. Ich muß nochmal Deinen Beitrag von vor ein paar Monaten genau lesen. Sorry, hätte ich vorher machen sollen. :whistling:


    ....


    Okay, nochmal gelesen. Die Kapseln sind ja jetzt gar nicht so teuer. 3 g für 22 €, steht aber im krassen Gegensatz zu den 150 € für 10 mg. 8o Wie geht das denn? *kopfkratz* Naja, egal. Du empfiehlst, für zwei Wochen eine hohe Dosis zu nehmen. Aber wieviel ist eine hohe Dosis? 4 Kapseln anstatt 2 pro Tag? Ich habe gelesen, daß höhere Dosen auf den Verdauungstrakt gehen können. Das ist jetzt auch wieder blöd, ich hab meine Beschwerden diesbezüglich doch endlich hinter mir gelassen...


    Danke nochmal fürs Mitdenken und Ratgeben. Ich hoffe, Deiner Frau geht es inzwischen etwas besser?


    Trollkirsche


    Edit: Nach eine Gespräch mit meinem Mann hab ich mich jetzt für Luteolin entschieden. Ist wirklich nur die Frage, was eine hohe Dosis ist?

    Hallihallo,


    vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe jetzt nochmal genau recherchiert. Daß Pap IVa - p schlechter ist als Pap IVa, ist Blödsinn. Da habe ich etwas falsch verstanden. Der Pap IVa wird einfach nur nochmal genauer aufgeteilt in p und g, p ist also immer noch der 'leichtere' Befund.


    Petra , puh, das ist nicht ganz leicht aufzudröseln, da ich die Dosis öfters variiert habe. Ich habe zwar nirgendwo im Internet eine Bestätigung dafür gefunden, aber ich habe, wenn ich sehr hohe Dosen genommen habe, mit heftigen Entzündungen an den verschiedenstens Stellen reagiert (Haut und Nerven vor allem). Als ich mit AHCC begonnen habe, habe ich 3000 mg AHCC genommen, wie es Dr. Judith Smith empfiehlt, und jeweils 2 Kapseln von den Extrakten Agaricus, Coriolus, Maitake, dazu noch Hericium als Pulver für meinen Darm. Als das mit den Entzündungen zu heftig wurde, habe ich die Vitalpilze für ca. einen Monat weggelassen und nur noch AHCC genommen. Dann ging es mir besser und ich habe mich im Nachhinein über dieses Vorgehen geärgert, denn eigentlich war mir die Weiternahme der Vitalpilze wichtig. Ich habe also nochmal richtig nachgedacht (das war etwa vor 2 Monaten) und umverteilt: nehme jetzt 2000 mg AHCC und jeweils 3 Kapseln Extrakte pro Tag, Agaricus, Coriolus, Maitake und Hericium. Hericium als Extrakt hat eine viel direktere Wirkung als der Pils, mein Darm hat sich fast komplett beruhigt und zwickt nur noch ganz selten.


    Außerdem als netter Bonus hat sich seit der Einnahme vom Hericium mein Allgemeinbefinden der Vaginalschleimhaut drastisch gebessert, da ist kein lästiges Jucken mehr und auch die gelegentlichen Pilzinfektionen bleiben aus. Das kann aber auch mit an der täglichen Verwendung von MulitGyn-Gels liegen, in die ich ja noch zusätzlich 1000 I.E. Vitamin D einrühre.


    Alles in Allem geht es mir also tatsächlich viel besser. Die Entzündungen sind immer noch nicht ganz weg (Nerven im unteren Rückenbereich und das Grundgelenk vom rechten kleinen Zeh), werden aber allmählich besser.


    Letztendlich habe ich natürlich meinem eigenen Empfinden und Gefühl nach entschieden. Der Arzt hat zu den Vitalpilzen keine Meinung (weil keine Erfahrung und kein Interesse) und im Internet habe ich wie gesagt nirgends etwas von entzündlichen Reaktionen finden können. Dennoch bin ich gefühlsmäßig ziemlich sicher, daß es an einem Zuviel gelegen hat...


    Am 16.4. ist die Dysplasiesprechstunde und natürlich besteht immer noch die Hoffnung, daß sich inzwischen etwas gebesser hat. Jedenfalls ist es mir wichtig, eine Biopsie zu machen und nicht einfach so zu operieren, wie meine Frauenärztin es am liebsten hätte. ;)


    streaming , Luteolin, ja. Das reißt dann leider noch ein Loch in mein Portemonaie. Ich kratze schon jeden Pfennig zusammen, um die Pilze finanzieren zu können. (Die kleinen Problemchen am Rande :rolleyes: ). Bei ca 150 € für 10 mg frage ich mich natürlich auch, wie hoch dosiere ich das dann? Sorry, daß ich nochmal frage, aber hast Du eine gute Einkaufsquelle? Ich werd nochmal mit meinem Mann drüber sprechen, es wär ja schon schön, einer OP entgehen zu können...


    Ansonsten fühle ich mich aber eigentlich sehr gut. Meine Psyche hat sich in diesem Jahr ganz allmählich stabilisiert. Insofern zittere ich jetzt vor einer OP auch nicht mehr ganz so arg.


    Fazit: ein Gewinn war die Pilzkur für mich auf alle Fälle, egal wie es jetzt mit der Pap-Geschichte weitergeht.


    Lieben Gruß Euch allen, die Trollkirsche

    Hallo Leute,


    ich melde mich mal wieder, um den Stand der Dinge zu erzählen. Im Februar war ich wieder bei der Untersuchung. Das Bild der Kolposkopie hat sich verändert. An zwei kleineren Stellen sind die Dysplasien verschwunden, dafür an einer dritten Stelle neue aufgetreten - und zwar ziemlich flächig. Der Befund hat dann Pap IVa - p ergeben, also schlechter als Pap IVa, Viren sind auch immer noch vorhanden.


    Ich bin ziemlich enttäuscht, habe AHCC und die Vitalpilze genommen. Jetzt geht es in die Dysplasiesprechstunde und dann sehr wahrscheinlich eine Konisation. Ich bin ziemlich traurig, daß es schlechter geworden ist. Aber immerhin fühle ich mich heute stärker als vor einem Jahr und wage es, mich der OP zu stellen. Obwohl ich wirklich lieber darauf verzichten würde... :(


    Lieben Gruß Euch allen, die Trollkirsche

    Hallo Mariella,


    zwar kann der Pilz nach 6 Wochen schon aktiv werden, es kann aber sein, daß sich dennoch nicht so schnell eine Besserung zeigt. Ich hatte bei einem Pap IVa gehofft, nach 3 Monaten auf Pap IIId zu kommen, was mir aber leider nicht vergönnt war. :( Ich wünsche Deiner Schwester, daß es bei ihr schneller geht, aber es kann passieren, daß sie etwas mehr Geduld mitbringen muß...


    Ganz viel Glück und gute Besserung für Deine Schwester,
    Trollkirsche