Stiller Reflux

  • Hallo Zusammen,

    Ich bin zur Zeit fast am verzweifeln. Ich habe seit Ende Januar zunehmende Schluckbeschwerden (Klosgefühl, Engegefühl Hals).

    Die Beschwerden sind nicht den ganzen Tag gleich, es gibt Phasen am Tag da ist der Schluckvorgang ohne Probleme machbar.

    Essen und trinken bereiten mir nur zum Zeitpunkt wenn das Klosgefühl einsetzt Probleme.

    Ich war seit Januar bei 25 Ärzten und 4 Tagen im Krankenhaus .


    - Magenspiegelung am 03.02.2020 (Ergebnis = GERD) Reflux ; Therapie 4 Wochen Pantropazol 40mg ; Keine Schmerzen unter Brustberwich mehr aber Schluckbeschwerden keine Besserung.

    - Laborwerte der Gewebeproben ohne negativen Befunde

    - HNO - Untersuchungen ( auch Zweitmeinung) ohne negativen Befund

    - Blutbild und Schildrüsenwerte alles perfekt.

    - Im Krankenhaus Sachsenhausen wurde mein Blutdruck mit neuem Medikament eingestellt.(Erst seit diesem Jahr Bluthochdruck) Die Stationsärzte der inneren Medizin sind der Meinung dass ich mir das Schluckproblem einbilde.
    Im Krankenhaus befindet sich jedoch ein Refluxcenter dort werden ab 09.03.2020 weitere Untersuchungen durchgeführt. (PH-Messung etc.)


    Fazit.:
    - Nach intensiven Recherchen bin ich der Meinung am stillen Reflux erkrankt zu sein. Alle Symptome deuten eindeutig darauf hin.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Ich Habe gelesen dass Vitalheilpilze insbesondere Hericium und Reishi helfen können die Symptome stark zu verbessern.


    Würde mich auf viele Antworten und Vorschläge freuen.


    Gruss


    Joachim:)

  • Hallo Joachim,

    erst mal auch Dir ein herzliches Willkommen in unserer Forenrunde.


    Was Du so beschreibst klingt mir auch eher nach Reflux und/oder einer Nahrungsmittelallergie. Ich gehe davon aus dass eine Besidelung des Kehlkopfs mit Candida ausgeschlossen wurde.

    An Deiner Stelle würde ich auch zum Hericium als aller ersten Pilz greifen. Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Speiseröhre und Dein Kehlkopf entzündet sind, würde ich den Reishi noch dazu kombinieren. Bitte die Vitalpilze als Extrakte, da diese besser verdaulich sind und nicht noch zusätzliche Reizungen durch einen Pulveranteil verursachen. Gut wäre es, wenn Du, besonders den Hericum, als Flüssigextrakt verzehren könntest, denn dann setzt die Wirkung bereits in der Mundschleimhaut und der Speiseröhre ein und es braucht nicht den Umweg über den Magen, der die Kapsel erst verdauen muss. Wenn Dir dies nicht möglich ist, dann kannst Du auch die Kapsel öffnen und den Inhalt in etwas Wasser, Tee, Saft, Fruchtmus,.... geben, dann wirkt es auch bereits ab dem Mund. Allerdings nicht so stark wie bei einem Flüssigextrakt.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute und eine schnelle Besserung


    Ganz liebe Grüße

    UlliM

  • Hallo Joachim,

    eine normale Verzehrsmenge von Extrakten sind 1.200 bis 1.800mg pro Pilz und Tag. Beim Flüssigextrakt sind dies 5ml pro Pilz und Tag.

    Am Besten zu den Mahlzeiten mit viel Flüssigkeit. Eine ausreichende Trinkmenge von ca. 3% des Körpergewichts an stillem Wasser und/oder Kräutertees unterstützen die Entgiftungsleistung des Stoffwechsels.

    Lieben Gruß und gute Besserung

    UlliM

  • Hallo Joachim,

    die Vitalpilze können gerne gemeinsam genommen werden - kein Problem.

    Wenn Du Dir vorstellen kannst, dass Dir der Hericium beim Schlaf helfen kann, dann gerne erst gegen Abend.


    Lieben Gruß

    UlliM

  • Moin Ulli


    ich nehme seit Januar Cartesantan gegen Bluthochdruck ein.


    Nach der Einnahme von 5ml Reishi und 1000mg Hericum bemerke ich dass mein Blutdruck sich senkt. Ich messe diesen täglich am Morgen und am Abend.
    Ist dass eine Wirkung der Vitalpilze die sich beginnt einzustellen?


    Soll ich die Menge der Pilze etwas reduzieren?


    Ich würde natürlich gerne die Menge von Cartesantan etwas mindern.


    Was meinst Du?


    Wie lange kann man denn die beiden Pilze ohne Nebenwirkungen einnehmen? Gibt es Erfahrungen darüber?


    Gruss


    Joachim

  • Hallo Joachim,

    ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Vitalpilze ihre Wirkung zeigen. Ich würde an Deiner Stelle die Dosierung nicht reduzieren, da wir einfach eine gewisse Menge benötigen um einen Nutzen erzielen zu können.

    Das Medikament darfst Du halt nur nach Absprache mit Deinem Arzt reduzieren - da kann/darf ich leider nix dazu sagen.

    Die Pilze können auch lebenslänglich genommen werden - kein Problem.


    Liebe Grüße und alles, alles Gute

    UlliM