Sicherlich ist die Entstehung von Krebs ein multikausales Geschehen mit vielfältigen Wechselwirkungen. Auf der Suche nach Ursachen sind immer mehr pathogene Faktoren bekannt geworden.
Ein sicherlich unvollständiger Querschnitt durch die heutigen Erkenntnisse könnte so aussehen:
• Viren und Bakterien, welche sich in das Zellinnere eingenistet haben und dort die DNS verändern
• Genetische DNS-Veränderungen
• Acidose (Gewebeübersäuerung)
• Chronische Entzündungen
• Oxidationsprozesse
• Gifte, die sich in Geweben einlagern und zu Veränderungen an den Zellen führen
• ….
Doch keiner dieser Faktoren ist letztlich entscheidend dafür, ob sich ein Tumor bildet und „entartet“. Denn viele Menschen sind diesen Belastungen ausgesetzt ohne Krebs zu entwickeln.
So geht die Suche weiter…
• Es wurde eine „Krebs-Persönlichkeit“ vermutet
• Stress als Dauerreiz
• Zu viel oder zu wenig Sex (oder mit der falschen Person)…
• Die Ernährung
• Strahlen aller Art
• ….
mit in Betracht gezogen. Doch auch diese Ursachen und ihre Kombinationen können das Krebsgeschehen nicht wirklich erklären.
Jetzt hat Herr Dr. med. Bodo Köhler einen wunderbaren Artikel in der CoMed Nr. 09/2008 mit dem Titel „warum gerade Krebs“ veröffentlicht. Auf sehr klare Art und Weise veranschaulicht er, dass Krebsentstehung ganz ohne DNS-Schäden vor sich geht. Ich freue mich ganz besonders über diesen Artikel, (der leider mit seinen vier DIN A4 Seiten zu lang ist, um ihn hier wieder zu geben), da er die aufkeimenden Zweifel an der genetischen Ursache von Krebs noch einmal bestätigt.
Da, wo Krebs einmal entstanden ist und entdeckt wurde, drängt meist die Zeit. Im Angesicht der eigenen Sterblichkeit, der damit unweigerlich verbundenen Angst und Verzweiflung, scheint die Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten rar.
Noch immer hat die Diagnose Krebs den „Hauch des Todes“ an sich. Obwohl Krebs genau genommen ein Symptom (und eben keine Erkrankung) ist, hat es sich in den Köpfen und Seelen der Menschen als ein Todesurteil eingebrannt.
Diese Angst und die deutliche Vision des eigenen Endes schwächen den Menschen in seiner Vitalität, die er zur Gesundung dringend benötigt. Hier brauchen Menschen nach einer Diagnose so schnell wie möglich Rat und Unterstützung.
Wie viele gesunde Menschen sich mit einer Krebsangst oder gar der Überzeugung „genetisch für Krebs bestimmt zu sein“ durch ihr Leben tragen, wird nur allmählich deutlich.
Als Hinweis kann hier das zunehmend absurde Geschäft mit der Angst dienen. Am grausamsten erscheint mir die aus Amerika zu uns „übergeschwappte“ Methode, gesunden Frauen aufgrund eines DNS-Befundes die gesunden Brüste „prophylaktisch“ zu amputieren. Stellen Sie sich vor, wie enorm die Angst einer Frau sein muss, um sich zu einer solchen Selbstverstümmelung durchzuringen!
Doch anstatt die Angst, welche ja das eigentlich krankmachende Potenzial darstellt, zu behandeln, werden mehr als fragwürdige Operationen (von meist männlichen Ärzten) ausgeführt. Fragen wir lieber nicht, was deren Motive für solch eine OP wirklich sind…
Ein weiterer Artikel in der o. g. Ausgabe der CoMed hat mich ebenfalls erfreut. Dr. Rüdiger Dahlke beschreibt zum wiederholten Male in seinem Artikel „Wohin geht die Medizin“ die teilweise haarsträubende Absurdität des medizinischen Alltags. Anstatt der angepriesenen millionenfachen Impfung von jungen Mädchen gegen das Papilloma-Virus, empfiehlt er eine Aufklärungskampagne bezüglich der männlichen Körperpflege!
Wer es noch nicht weiß:
Das Papilloma-Virus benötigt als Nährboden das Smegma unter der (ungewaschenen) Vorhaut des Mannes. Durch den Geschlechtsakt werden Frauen mit dem Virus infiziert, woraus sich ein erhöhtes Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken ergibt.
Wenn sich nun ein Mann dennoch nicht gründlich vor dem Sex waschen will, wäre es ein Liebesbeweis, wenn er wenigsten ein Kondom verwenden würde!
Eine Impfung, die in Österreich und Deutschland bereits Todesopfer hatte, kann keinesfalls die Lösung sein…
