Vitalpilze und vegane Ernährung

  • Hallo Vitalpilz-Familie,


    seit einiger Zeit ernähre ich mich vegan. Das hat für mich nur Vorteile, zumal ich nun noch mehr auf meine Ernährung achte, mehr Obst, Gemüse, Kräuter... aus ökologischem Anbau verzehre.
    Ab und zu hört man ja über Mangelerscheinungen, was Vitamin B6 und B12 und D betrifft.


    Meine Frage: Ich habe das Gefühl, dieses durch die Vitalpilze decken zu können (ich nehme meist Coriolus-Pulver ein, manchmal Maitake, zur Zeit Shiitake-Pulver und Cordy-Extrakt - was ich einnehme, sagt mir eigentlich immer mein Gefühl). Außerdem trinke ich häufig Birkenporling-Extrakt, von mir selbst gesammelt und hergestellt - ich halte den Birkenporling auch für einen großartigen Vitalpilz!


    Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass Vitalpilze bei veganer Ernährung gut geeignet sind, Mangelerscheinungen vorzubeugen? Sollte ich dann meine dreimonatigen Kuren (zweimal im Jahr) erweitern?


    Schönes Wochenende!


    Christiane

  • Hallo Christiane,


    da liegst Du schon richtig und eine 2malige kurmäßige Anwendung wäre ratsam. Ich persönlich würde aber auch regelmäßig einen Vitamin- und Mineralstoffstatus anfertigen lassen um zu sehen, ob noch gezielt etwas gegeben werden muss.

  • Hallo Christiane,


    auch von mir ein herzliches Willkommen! Ich stimme mit Petra völlig überein! Und, wie gesagt: sicherheitshalber solltest Du mal eine Blutuntersuchung / Mineralstatus (auch Eisen und Ferritin - das ist der Eisenspeicher) machen lassen, um rechtzeitig handeln zu können, falls sich ein Mangel einschleicht!


    Nimmst Du Spirulina-Algen zusätzlich zu den Vitalpilzen?


    Liebe Grüße


    CorinnaS

  • Hallo Christall,


    die Pilze können auf jeden Fall einem Mangel vor allem an Vit.D und den B Vitaminen vorbeugen, aber auch ich würde Dir unbedingt eine regelmäßige "Komplett"-Kontrolle empfehlen. Man darf einfach nicht außer Acht lassen, daß die Vegane-Ernährung für den Menschen nicht als "normal" anzusehen ist, auch wenn man diese Entscheidung mitlerweile durchaus nachvollziehen kann.


    Übrigens halte ich den Birkenporling auch für hervorragend, aber auch den Champignon, den Austernseitling und den Pfifferling, usw.. Und natürlich auch den Steinpilz, wenn man ihn denn überhaupt nochbekommt. Man muss sich nur wirklich darüber im Klaren sein, daß sie, als "Nieren des Waldes", sämtliche Schadstoffe "sammeln" und darum muss man genau wissen, wo man die lieben "Freunde" sammelt !!!


    Ich hoffe noch mehr von Dir hier zu lesen; Du hast bestimmt viele Tipps für die Allgemeinheit, oder :thumbsup:


    LG,


    Silke

    "Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden." (Aldous Huxley)

  • Herzlichen Dank für eure Antworten! Nein, Spirulina nehme ich nicht zusätzlich ein, allerdings benutze ich nur unraffiniertes Meersalz mit Algenzusatz. Das schmeckt toll und man braucht sehr wenig davon zum Würzen. Oft mische ich Leinsamen oder Weizenkleie unter Getränke und außerdem züchte ich im Fensterbrett haufenweise Sprossen... Zusätzlich nehme ich auch oft noch Hefeflocken ein.


    Was die Veganer betrifft, so kenne ich zwei extreme Beispiele: zwei Bekannte kamen vor Jahren einmal ins Krankenhaus aufgrund enomer Mangelerscheinungen. Und: vor kurzem traf ich jemanden, der seit 18 Jahren nur noch Rohkost zu sich nimmt. Er hatte großartige Sachen dabei - u. a. eine Pflanze (die hieß so ähnlich wie "Seegras") und die war ein Salzersatz und total lecker. Er sah jedenfalls hervorragend aus - und war nie krank.


    Aber: ich schaue nach mir, versprochen... :D


    Viele Grüße Christiane