Östrogendominanz / HPU / chronische Gastritis / Histaminintoleranz

  • Liebe Forummitglieder,


    ich bin neu hier im Forum und im Moment total begeistert von den Heilpilzen. Ich möchte mich langfristig viel Wissen aneignen, weil ich in mir spüre, dass sie mir auch langfristig helfen können.

    Ich bin sehr froh, endlich zu den Heilpilzen gefunden zu haben, da ich nun endlich aus einem längeren Krankenstand heraus kann.


    Im letzten Jahr habe ich ganz viel (Ursachen-)forschung betrieben um mich selbst heilen zu können. Von schulmedizinischer Seite kam leider immer nur die gleiche Antwort: "Antidepressiva" und da habe ich mich immer geweigert, weil ich gewusst und gespürt habe, dass es auch anders geht.


    Was ich u.a. herausgefunden habe, ist, dass ich HPU habe, da supplementiere ich im Moment einiges (B-Komplex, B6 zusätzlich, Magnesium 300mg abends, Vitamin D manchmal, Omega 3, Zink 25mg jeden 2. Tag, Mangan und Kupfer auch alle zwei Tagen). Ich denke, das passt soweit. Bald möchte ich nochmal eine Vollblutanalyse machen lassen, aber ist halt eben echt teuer.


    Dann habe ich auch verstanden, dass ganz viele Symptome auf eine Histaminproblematik zurückzuführen sind, die natürlich durch die chronische Gastritis (die im November 2020 diagnostiziert wurde) und die unzähligen Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstanden, bzw. verstärkt wurde. Im Moment versuche ich mich einigermaßen histaminarm zu ernähren und nehme zusätzlich auch Quercetin, Vitamin C (2 x 500 mg) und auch Verdauungsenzyme, damit ich wieder ein wenig verdauen kann. Hatte innerhalb kurzer Zeit 10 kg abgenommen (war laut Ärzten alles nur die Psyche ;)) und da haben mir die Enzyme etc. schon sehr geholfen. Langfristig will ich aber keine Enzyme mehr nehmen.

    Anyway, wegen der Gastritis und ihrer anhaltenden Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Übelkeit (was mich wahnsinnig gemacht hat!) bin ich auf der Suche gegangen nach etwas, das a) mein Appetit und meine Magensäure ankurbelt und b) meine Schleimhaut nicht zusätzlich reizt, denn der Magen brennt sofort wenn irgendwas nicht passt. Mit Bitterstoffen z.B. ist es mir nicht gelungen, da diese ganz schnell die Schleimhaut wieder gereizt haben und der Magen wieder extrem gebrannt hat. Also befand ich mich monatelang in einem Teufelskreis. Bis ich auf den Hericium gestoßen bin! Davon nehme ich nun seit zwei Wochen morgens 1g im Porridge und abends 1g im Joghurt. Der hat mir zum Teil meinen Appetit zurückgegeben, und bin sehr froh darüber, auch wenn es noch nicht immer beschwerdefrei geht. Ich habe da für mich die richtige Dosierung noch nicht ganz raus. Zusätzlich wurde mir auch der Chaga Pilz empfohlen (Kapseln, die ich aber öffne und als Tee trinke), allerdings tut mir der irgendwie nicht so gut. Kommt mir so vor als würde ich allergisch auf ihn reagieren? Ich niese vermehrt und Verdauung ist nicht so optimal seit ich den Chagatee trinke. Ich bin hier noch weiter am Überlegen, ob ich den Chaga einfach lasse oder vielleicht Chagastücke nehmen als Tee. Oder soll ich bei beiden Pilzen das Flüssigextrakt nehmen? Gibt es Extrakte auch in Pulverform?


    Soweit einigermaßen OK für die Gastritis. Auf zur Baustelle Östrogendominanz. Ich vermute, dass die vermehrten Mittelschmerzen und PMS-Beschwerden mit einer Östrogendominanz zusammenhängen.

    Getestet habe ich dies nicht, aber sobald es hormonell eine Veränderung im Zyklus gibt spielt die Verdauung verrückt und bin ich extrem erschöpft, einbilden tue ich mir das nicht, so wie Ärzte mir das immer vorwerfen.

    Nun möchte ich das Zuviel an Östrogen "loswerden" und frage mich welcher Pilz dafür geeignet wäre. Der Reishi zur Entgiftung, da die Leber das Östrogen ausleitet? Oder der Cordyceps? Allerdings kurbelt er womöglich die Östrogendproduktion sogar an? Oder der Coriolus, der oft bei Hormonstörungen eingesetzt wird?

    Wenn ich nämlich diese Hormonschwankungen ein wenig mehr in den Griff bekommen könnte, wäre ich ein sehr glücklicher Mensch :)

    Ich freue mich über Tipps und bedanke mich ganz herzlich bei allen in dieser tollen Community!


    Liebe Grüße

    An-Sofie

  • Noch eine Ergänzung zur Östrogendominanz: ich nehme bereits seit drei Monaten Monchspfeffer-Extrakt (20mg pro Tag), allerdings ist da auch Leinsamenmehl drin, und ist eigentlich ein Phytoöstrogen, also womöglich eher kontraproduktiv wenn es um Östrogensenkung geht? Mönchspfeffer habe ich ausgewählt, da ich leicht erhöhte Prolaktinwerte habe und da der Mönchspfeffer effektiver ist. Mein Experiment mit Progesteron hat dazu geführt, dass ich meine Periode gar nicht mehr bekommen habe, also ist dies eher ungeeignet für mich.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Dosierung vom Mönchspfeffer (20mg) noch zu niedrig ist? Die Brustschmerzen haben deutlich nachgelassen, aber das mit der Erschöpfung und Durchfällen schränkt mich noch sehr ein.


    Vielen Dank und liebe Grüße!

    An-Sofie

  • Hallo An-Sofie,


    auch Dir erst mal ein herzliches Willkommen in unserer Forenrunde.

    Du schreibst, dass Du den Hericium mit 2 x 1g täglich verzehrst. Ist das das reine Pilzpulver oder der Extrakt? Ich würde an Deiner Stelle momentan noch zu den Extrakten tendieren, da diese die Schleimhäute und den Magen-/Darmtrakt nicht zusätzlich reizen. Du kannst mit der Verzehrsmenge auch gerne etwas spielen - es gibt keine Menge die massivste Nebenwirkungen macht. Allerdings hilft viel auch nicht automatisch viel... Ein Flüssigextrakt wäre sicherlich auch eine gute Idee, da flüssige Applikationen wieder etwas anders verstoffwechselt werden wie "feste". Es gibt die reinen Pilzpulver, die Pulver-/Extraktmischungen und auch die Extrakte in Pulver- bzw. Kapselform. Wenn Du das Gefühl hast dass Dir der Chaga nicht gut tut, dann lass ihn doch vorerst wieder weg.

    Für das Hormonsystem kannst du sowohl den Cordyceps als auch den Coriolus verwenden. Da alle Pilze adaptogen (=ausgleichend) wirken, werden sie keine Produktion von Hormonen anregen, die nicht angeregt werden sollen. Schau Dir doch die beiden Pilze nochmal genauer an und nimm den, mit dem Du die größere Schnittmenge hast.


    Liebe Grüße und gute Besserung

    UlliM

  • Liebe Ulli,


    vielen Dank für deine Rückmeldung!


    Ich vermute, dass es mir im Moment hauptsächlich wieder deutlich schlechter geht, weil ich den Hericium nicht vertrage. Am Anfang wars ganz OK (1g pro Tag) und jetzt (gesteigert auf 2 x 1g) leide ich wieder unter extrem Blähungen und Durchfällen, werde deshalb den Hericium erstmal absetzen und dann das Flüssigextrakt kaufen.

    Da wo ich die Pilze kaufe (gute Quelle/Labo), haben sie nämlich nur Flüssigextrakt, und keine Extrakte in Pulverform. Außerdem ist oftmals bei den Extrakten in Pulverform Vitamin C (Ascorbinsäure) beigemischt und das geht dann wieder mit der Gastritis nicht. Also werde ich ab jetzt alle Pilze in Flüssigextrakten kaufen. Chaga lasse ich erstmal komplett weg. Hericium hole ich mir demnächt, auch als Flüssigextrakt. Bin gespannt.


    Bezüglich der Östrogendominanz habe ich mir gerade den Reishi (habe erstmal mit 2,5 ml angefangen) geholt, zur Unterstützung der Leberentgiftung. Das Östrogen wird ja von der Leber ausgeleitet und als HPUlerin schadet es denke ich nicht, die Leber zu unterstützen.

    Das heißt: Reishi (für Entgiftung - HPU und Östrogen), Hericium (für den Magen) und dann noch etwas für die Darmflora? Shiitake vielleicht? Die Blähungen kommen vermutlich von einer SIBO. Darmsanierung mit Zeolith/Flohsamen und Probiotika mache ich nun auch schon seit ungefähr zwei Monaten, mit großem Erfolg, allerdings hat der Hericium nun vermutlich alles ein wenig durcheinander gebracht?

    Habe das jetzt auf jeden Fall verstanden, immer Extrakte kaufen ;-) Denn am Ende ist es teurer, wenn man die Pulver nicht verträgt und dann doch die Extrakte braucht... Weiß nun allerdings nicht wie lange die Pulver halten, bzw. was ich mit ihnen machen soll?


    Vielen lieben Dank!


    Herzliche Grüße

    An-Sofie

  • Hallo An-Sofie,


    gut, dass Du auf die Flüssigextrakte zurückgreifen möchtest. Bei einer SIBO hat sich z.B. auch der Champignon sehr bewährt, da dieser in der Lage ist Fäulnisbakterien zu reduzieren und so Blähungen vorzubeugen. Vielleicht ist der auch eine Idee für Dich. Der Shiitake ist ein ganz hervorragender Pilz für das Darmbiom. Ich würde ihn auch verwenden. Ich denke nicht dass der Hericium an und für sich Deinen Magen/Darm durcheinander gebracht hat, sondern die Tatsache, dass Du ihn als reines Pulver verwendet hast. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Du das Flüssigextrakt gut verträgst. Trotzdem würde ich an Deiner Stelle 1 Vitalpilz nach dem anderen dazu nehmen um Deinen Körper daran zu gewöhnen.

    Die Pulver sind i.d.R., wenn diese nicht mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen, lange haltbar (ich persönlich verwende meine auch dann noch, wenn das MHD bereits abgelaufen ist, da ein MHD gesetzlich vorgeschrieben ist und oftmals mit der Wirksamkeit nichts zu tun haben.). Es kann durchaus sein, dass Du die Pulver irgendwann verträgst...

    Den meisten Extrakten in Kapselform wird Vitamin C der Acerolakirsche zugesetzt, da dieses Vitamin C die Bioverfügbarkeit noch erhöht.


    Liebe Grüße und gute Besserung

    UlliM

  • Liebe Ulli,


    vielen Dank für die Infos, Ja, das meinte ich eigentlich auch, es liegt am Pulver und nicht am Hericium :)!


    Da ich in Innsbruck wohne und hier das Labor der Tyroler Glückspilze um die Ecke ist, kaufe ich mir das Flüssigextrakt am liebsten dort. Support your local ;) Deren Extraktionsverfahren ist ja auch einzigartig!

    Ich lese hier im Forum immer wieder, dass es eine Mindestmenge braucht für eine langfristige Wirkung, aber meistens wird ist dann von Pulver/Kapseln die Rede.

    Wie sieht es mit Flüssigextrakten aus qua Mengen? Der Hersteller empfiehlt 5ml am Tag, aber dann würde das Fläschchen (100ml) nur 20 Tage halten, leider.

    Also welche Mindestmenge bräuchte es da? Wäre 1,25ml auch schon gut?


    Liebe Grüße

    An-Sofie

  • Hallo An-Sofie,


    eine normale Verzehrsmenge wären beim Flüssigextrakt 2,5ml pro Tag. Ich weiß, dass die Lieferanten normalerweise 5ml pro Pilz und Tag empfehlen, aber das wäre dann eine umgerechnete Menge von ca. 12 Extraktkapseln pro Tag. Diese Menge ist sicherlich sinnvoll, wenn ein akutes oder schwerwiegendes Problem vorliegt. Also ich würde an Deiner Stelle mit 2,5ml beginnen und dann einfach beobachten wie es Dir geht.


    Liebe Grüße und gute Besserung

    UlliM

  • Liebe Ulli,


    Danke für deine Infos bezüglich der Menge!

    Ich merke aber, dass mir 2,5ml Flüssigextrakt vom Reishi irgendwie zu viel ist, bzw. schlafe ich seitdem nicht mehr durch, wache immer zwischen 3 und 4 Uhr auf, habe eine volle Blase - die Entgiftung läuft also auf Hochtouren ;-), aber ich bin halt dann nachts immer ein bis zwei Stunden wach, weil ich nicht mehr einschlafen kann.

    Gleiches passiert mir auch, wenn ich 1,25ml nehme, ich wache auf, aber meine Blase ist zumindest nicht mehr so voll und ich muss nicht unbedingt aufs Klo, aber wach bin ich dann trotzdem..

    Den Flüssigextrakt nehme ich immer morgens. Vielleicht soll ich nochmal reduzieren? Ich möchte nämlich wieder durchschlafen :D hihi Oder sind Flüssigextrakte mir einfach zu hochdosiert und wären Extraktkapseln einfach besser..? Dann müsste ich eben den Anbieter wechseln..


    Bezüglich Dünndarmfehlbesiedlung habe ich nun die Probiotika weggelassen und der schmerzliche Blähbauch ist endlich weg. Die Blähungen und die leider noch sehr schlechte Verdauung sind leider geblieben, also brauche ich eigentlich noch zusätzlich gute Darmbakterien, aber im Form eines Probiotikums führt es leider zu SIBO. Für den Magen/Darm nehme ich im Moment nur den Hericium, der nach wie vor gute Arbeit leistet für den Magen (habe wieder Appetit und keine Magenschmerzen, Völlegefühl oder Übelkeit), aber bezüglich Darmflora müsste ich schon noch einen dritten Pilz nehmen, oder? Eben Shittake oder Champignon oder so (wie du oben schon erwähnt hattest). Nur habe ich eben gehofft, dass der Hericium das auch alleine kann, weil ich ungerne viele Pilze nehme möchte. Ich nehme ja zusätzlich auch noch einige Nahrungsergänzungsmittel und habe immer Angst, dass ich meinen Körper überfordere..

    Wie lange braucht denn der Körper um sich an einem Pilz zu gewöhnen? Mittlerweile bin ich bei 3-4 Wochen Reishi und 2 Wochen Hericium. Dürfte ich dann auch bald mit dem Shiitake anfangen oder soll ich lieber noch etwas abwarten?


    Vielen Dank!!


    Liebe Grüße

    An-Sofie

  • Hallo An-Sofie,


    wenn Du immer gegen 3/4 Uhr am Morgen aufwachst, dann ist dies die Leberzeit. Nach 3 - 4 Wochen Zeit der Einnahme kann die Entgiftung noch am Laufen sein. Eine Menge von 2 x 2,5 ml des Flüssigextraktes entsprechen i.d.R. ca. 12 Extraktkapseln. Vielleicht ist die Menge für Dich zu viel und Du steigst auf die Kapseln um. Dem Hericium solltest Du auch noch zusätzlich Zeit geben. 2 Wochen sind noch zu wenig um ein geschädigtes Mikrobiom wieder in das Gleichgewicht zu bekommen. Ich würde an Deiner Stelle noch abwarten ob es der Hericium alleine schafft. Er hat ja schon echt durchschlagenden Erfolg gebracht :thumbup:. Lass dem Reishi und dem Hericium bitte noch etwas Zeit. Den Shiitake oder den Champignon kannst Du ja immer noch später dazu verzehren.


    Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung

    UlliM

  • Liebe Ulli,


    ich habe den Reishi erstmal weggelassen, damit ich wieder in einen gesunden Schlafrhythmus kommen kann. Vielleicht starte ich an einem späteren Zeitpunkt nochmal einen zweiten Versuch mit Extraktkapseln, Danke für den Tipp!


    Mit dem Hericiumh habe ich eigentlich überhaupt keine Probleme und bleibe einfach bei meinem 1,25ml am Abend erstmal :) mal sehen ob ich da die Dosierung noch erhöhe.. Habe jetzt heute mit dem Shiitake angefangen, damit der Hericium einen kleinen Helfer hat, um mein Mikrobiom wieder in Balance zu bringen ;)


    Bin im Moment recht zuversichtlich, dass sich das irgendwann alles einpendelt.. Habe jetzt endlich eine Ärztin gefunden, die sich mit Orthomolekularmedizin, TCM und Heilpilzen auskennt und werde mit ihr auch über meine (eventuelle) Östrogendominanz sprechen. Das tut auf jeden Fall ganz gut :)


    Es ist so wichtig, Begleiter*innen zu haben auf seinem Heilungsweg und da möchte ich dir und allen in diesem Forum wirklich ganz herzlich dafür bedanken!

    Tausend Dank also!! :)


    Ganz ganz liebe Grüße

    An-Sofie

  • Hallo An-Sofie,


    das hört sich ja ganz, ganz toll an. Schön, dass Du eine Ärztin gefunden hast, die Dich vor Ort begleiten kann.:thumbup::thumbup::thumbup:

    Hör einfach auf Dein Bauchgefühl - der Bauch ist ein kluger Kopf.

    Ich drück Dir ganz, ganz fest die Daumen, dass Du Deine Beschwerden bald wieder in den Griff bekommst.


    Ganz liebe Grüße und alles, alles Gute

    UlliM

  • Liebe Ulli,


    ich habe vor 3 Wochen wieder arbeiten angefangen und seitdem geht es mir auf jeden Fall wieder etwas schlechter.

    Mir ist zu 100% klar, dass der Arbeitsstress ein großer Faktor ist. Ein Leben ohne Stress geht allerdings nicht und ich muss nun versuchen, für mich einen neuen Rhythmus zu finden.


    Ich leide vermehrt wieder unter Appetitlosigkeit und Durchfällen. Meiner Meinung nach hängt das stark mit einer Dysbiose meiner Darmflora (Dickdarm) zusammen.

    Allerdings scheine ich hier nicht rauszukommen. Ich nehme momentan immer den Hericium (2,5 ml Flüssigextrakt nach dem Abendessen) und Shiitake (2 Kapseln beim Abendessen) und weiterhin supplementiere ich Zink, Jod, B-Vitamine, Kupfer (komischerweise habe ich sowohl einen Zink- als auch einen Kupfermangel), Quercetin, Vitamin C und D.


    Sonst ernähre ich mich gluten- und milchfrei, esse sehr viel Obst und Gemüse. Fleisch nur gelegentlich Statt Probiotika (die bei mir eine starke SIBO verursacht haben) esse ich jeden Tag relativ viel Kimchi, das tut mir gut. Allerdings ist es auch wieder sehr histaminhaltig und ist sicherlich auch nicht so optimal.

    Kennt ihr euch mit Sporen aus?


    Man sagt ja, dass man seine Darmflora nicht einfach so "aufbauen" kann, sondern wirklich tagtäglich präbiotische und probiotische Lebensmittel auch zu sich nehmen soll. Was ich eigentlich auch tue, wie z. B. Akazienfaser im Porridge, Kimchi mittags und abends, ganz viel frisches Gemüse und Obst,.. Hättet ihr da sonst noch Tipps?

    Soll ich vielleicht doch das Neem mal nehmen? Oder soll ich den Shiitake höher dosieren?


    Außerdem wurde jetzt ein Progesteronmangel bei mir diagnostiziert und werde im nächsten Zyklus auch mit Progesteroncreme anfangen, zusätzlich zum Mönchspfeffer. Vielleicht hilft das ja auch noch.


    Auch habe ich gemerkt, dass ich das Magnesium (vor allem das Magnesiumcitrat), das ich immer genommen habe, nicht vertrage und suche nun nach einer Alternative. Du hast im Forum schon öfters mal etwas über Magneisumöl geschrieben, aber das ist eher sinnvol bei Muskelschmerzen, oder? Und nicht bei Magen-Darm-Problemen?

    Sonst bestelle ich mir mal ein Magnesiumbisgylcinat, das sollte ich gut vertragen, denke ich.


    Sorry für die vielen Fragen! Ich bin leider gerade ein bisschen ratlos und muss "funktionieren". Psychisch geht´s mir sogar relativ gut, aber der Magen/Darm kann irgendwie nicht mit und ich frage mich, wie ich ihn noch besser unterstützen kann.


    Liebe Grüße

    An-Sofie

  • Hallo An-Sofie,


    also, ich würde an Deiner Stelle sowohl den Hericium (auf 5ml) und den Shiitake (auf mindestens 3 Kapseln) erhöhen, damit wir einen therapeutischen Nutzen erzielen können. Auch würde ich das Gemüse und Obst vorläufig nicht roh essen sondern gedünstet oder sonst wie gekocht. Wenn Dir das Kimchi guttut, dann esse es. Das Magnesiumöl ist grundsätzlich besser bioverfügbar über die Haut als oral und das nicht nur bei Muskelkrämpfen. Ich würde an Deiner Stelle das Magnesiumöl direkt auf die Bauchdecke geben und einreiben. Grundsätzlich solltest Du vielleicht auch mal überprüfen lassen ob Du Deine ganzen zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel so noch benötigst.


    Liebe Grüße und alles, alles Gute

    UlliM

  • Hey Ulli,


    OK, vielen Dank für die Ratschläge :)


    Werde den Hericium und die Shiitake Kapseln in erhöhter Dosis nehmen.

    Habe gerade erst letzten Monat nochmal eine Mikronährstoffanalyse machen lassen und Zink, Magnesium, Vitamin C, D, Kupfer, Jod (und auch Phosphor, was ich allerdings nicht supplementiere) waren alle im roten Bereich. Außerdem hatte ich auch schlechte Werte von meinen roten Blutkörperchen (Erythrozyten, Hämatokrit und Hämoglobin). Vermutlich hängt dies mit meiner HPU zusammen und kann dagegen erstmal nichts unternehmen, denke ich.


    OK, dann werde ich das mit dem Magnesiumöl mal austesten. Gibt es das standard in einer Apotheke? Kannst du mir da was empfehlen? (gerne auch als PM)

    Ich weiß nämlich nicht so gut, worauf man da achten soll. Zechstein Magnesiumöl soll ganz gut sein?


    Vielen Dank!

    LG,

    An-Sofie

  • Liebe Ulli,


    ich war ungeduldig ;) und schon in der Apotheke und habe mir so einen Magnesiumspray gekauft :)

    Es ist natürlich schwierig zu dosieren, wenn man nicht weiß welche Mengen dann im Körper ankommen. In Kapselform würde ich um die 400mg nehmen wollen, aber wie das mit dem Öl dann wohl umgerechnet wird? Naja, ich teste es mal aus. Ich bestelle mir glaube ich zusätzlich noch Magnesiumbisglycinat und schaue, dass ich die beiden vielleicht kombiniere :)


    Da mein Flüssigextrakt vom Hericium gerade alle ist, hatte ich jetzt zwei Tage ohne Hericium - und das seit 2-3 Monaten. Und ja, ich merke es.

    Ich habe dank dem Hericium die letzten Monate wieder soo viel essen können (also vor allem Bitterstoffe und weitere histaminhaltige Lebensmittel die so gesund und lecker sind) und jetzt ohne ihn kommen die Magenschmerzen langsam wieder, wenn ich Bitterstoffe, bzw. histaminhaltige Lebensmittel esse. Wahrscheinlich habe ich gehofft/gedacht, dass, wenn die Magenschmerzen nicht mehr da sind, dann eigentlich auch die Magenschleimhaut geheilt wird. Aber dem ist scheinbar nicht so. Dafür braucht es dann eben die höhere Dosis, oder?


    Auch wenn 5ml pro Tag ganz schön ins Geld gehen, werde ich es versuchen müssen. Ich habe im Moment auch keine andere Wahl. Ist es aber überhaupt denkbar, dass der Pilz wirklich die Magenschleimhaut heilt? Oder muss ich mein Leben lang den Pilz nehmen? Ich habe manchmal Angst, dass die Schleimhaut mittlerweile zu kaputt ist, um geheilt zu werden.


    Ich habe es natürlich selber so weit kommen lassen, leider. Aber gut, ich versuche die Hoffnung nicht zu verlieren :)


    Liebe Grüße

    An-Sofie

  • Liebe An-Sofie,


    das Magnesiumöl würde ich an Deiner Stelle auch nach "Bauchgefühl" verwenden - ich habe nie eine orale Menge umgerechnet...


    Wenn Du mit dem Hericium keine Schmerzen mehr hast aber sobald Du ihn nicht mehr verzehrst die Probleme langsam wieder auftauchen zeigt, dass Dein Magen sich regenerieren kann, allerdings brauchst Du wohl noch viel Geduld. Wenn Dir der Flüssigextrakt auf Dauer zu hochpreisig ist, dann steig doch auf die Kapseln um, öffne diese und rühre das gemahlene Extrakt in ein Getränk oder eine Speise ein. Eine normale Verzehrsmenge wären 900 bis 1.200mg pro Pilz und Tag. Du kannst auch kombinieren, z.B. am Morgen Flüssigextrakt und unter Tags dann die Kapseln - ich würde das einfach auch ausprobieren wie es Dir am besten geht. Allerdings entsprechen 5ml Flüssigextrakt ca. 12 Kapseln...


    Liebe Grüße und bitte, verliere niemals die Hoffnung

    UlliM