Ich finde es immer gut, konstruktiv zu streiten...und würde auch sagen, dass wir jetzt wieder an einem Punkt angelangt sind, wo wir uns fachlich mit Gundis Anfrage auseinandersetzten könnten. Ich würde vorschlagen, dass Gundi bei Übergewicht einen neuen Thread eröffnet und über das "Übergewicht" ihrer Tochter genauer eingeht. Da sie 44 ist (die Tochter) würde ja auch die Hormonfrage interessant sein. Also ißt sie zuviel oder östrogent sie zuviel?
Als persönlichen Tipp für Gundi möchte ich noch loswerden, dass ich die "Vermeidungsstrategie" schon verstehe, aber Kinder oder Partner, deren Fehler oder Empfindlichkeiten (seit ruhig, er/sie rastet so schnell aus...,mach mal leiser, er/sie hat Kopfschmerzen...) berücksichtigt werden, werden nicht gesünder oder netter. Im Gegenteil, sie merken, dass (meistens die Mutter der Familie) sich alles mögliche ausdenkt, um abzufangen und abzufedern und werden eher rücksichtsloser und fordernder.
Und wenn deine Tochter dir gegenüber "impulsiv" reagiert, weil sie von deiner Pilzempfehlung (noch) nicht abgenommen hat, gibst du ihr in dem Moment die Erlaubnis dazu. Das ist zwischen Mutter und Tochter schwierig, da du ihr Vorbild sein solltest und wenn sie mit dir so "umspringen" kann, lernt sie, als Mutter macht man das so. Als Frau und Tochter fordert sie und wird impulsiv, als Mutter soll sie das dann selbst ertragen und abfedern. Das könnte zu Frust und Aggression führen, sogar soweit, selber keine Kinder haben zu wollen.
Als ich deinen ersten Text las, wollte ich mich auch gleich schützend vor dich stellen. Es tat mir leid, dass du anscheinend den Launen deiner Tochter so ausgeliefert bist, ihr aber gleichzeitig helfen möchstest. Dass du dich dann gleich schützend vor deine Tochter gestellt hast, hat die Sache verkompliziert.
Ihr scheint euch immer noch sehr stark miteinander zu identifizieren und so ist es etwas schwierig, euch beiden helfen zu wollen.