Tumor am Gaumen



  • Hallo, melde mich auch nach langer Zeit mal wieder .
    Der Hund meiner Freundin, 13 Jahre - Cockerspaniel, hat einen Tumor der den oberen Gaumen befallen hat.
    Sie wird ihn nicht mehr operieren lassen da er auch ein schwaches Herz hat. Momentan hat er auch noch keine Schmerzen, er frisst und watschelt gemütlich durch dern Garten.
    Welche Pilze könnte sie ihm geben? Sie weiß halt nicht um welche Art Tumor es sich handelt.


    Danke schon mal!

  • Liebe Cosima,


    wenn man nicht weiß, um welche Tumorart es sich handelt, ist es extrem schwierig bis unmöglich die richtigen Pilze zu finden.


    Allgemein könnten ABM (Agaricus blazei murrill), Reishi, Coriolus, Maitake in Frage kommen, aber es gibt natürlich noch viel mehr....


    Liebe Grüße


    Corinna

  • Hallo Corinna,
    danke für deine Antwort.


    Der Tumor wird nun doch entfernt, am Dienstag ist die OP. Der Tierarzt hat gesagt wenn es nicht gemacht wird, würde der Hund in 2- 3 Wochen ersticken. Er liegt anscheinend ganz gut das das Ganze nur in etwa 20 Minuten dauert. Sobald meine Freundin weiß um welchen Tumor es sich handelt würde ich mich wieder melden.


    Liebe Grüße
    Claudia

  • Liebe Claudia,


    auch von mir ein fester Daumen-Pfotendruck und ToiToiToi !


    Meld Dich dann gerne wieder, sobald ihr mehr wisst :thumbsup:

    "Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden." (Aldous Huxley)

  • Hallo Claudia,


    in diesem Fall würde ich meinem Hund eine Kombination aus Maitake, Coriolus und Shiitake Extrakten geben. Generell wäre es auf jeden Fall am besten, wenn Du Dir einen Therapeuten vor Ort suchen könntest, der Euch direkt betreuen kann. Schau mal unter folgendem Link nach: http://www.vitalpilze.de/therapeuten

  • Bin nicht Petra, würde aber 1-2 Kps. pro Pilz und Tag geben. Da ich nicht weiß wo Oberösterreich ist bzw. Von wo bis wo, möchte ich Dir dennoch zwei Tierärzte nennen, die meiner Meinung nach gut sind und bei einem von beiden weiss ich, dass er Erfahrungen mit den Pilzen hat:
    Dr. Hans Martin Steingassner in Großpetersdorf !
    Die andere wäre Fr. Dr. Jutta Ziegler in Hallein bei Salzburg.
    Lieben
    Pfotendruck und Gruß!!!!

    "Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden." (Aldous Huxley)

  • Das tut mir sehr leid, habe das jetzt erst gelesen.


    Vielleicht an der Stelle noch was zu oralen Melanomen (OM) beim Hund, da ich mich damit notgedrungen sehr ausführlich auseinandergesetzt habe:
    OM sind hochgradig aggressiv. Ab einem bestimmten Alter schadet es nicht regelmässig Maulkontrollen zu machen.


    Mittel erster Wahl ist die grossräumige chirurgische Resektion mit entsprechenden Sicherheitsrändern, was im Maul dann tw. schwierig ist.
    Falls die Ränder nicht möglich sind bzw. unvollständig entfernt wurde, muss man entweder bestrahlen oder man kann es lassen, da der Tumor im Nullkommanichts wieder da ist.
    Über Bestrahlung oder nicht beim Tier kann man sicher diskutieren, meiner Erfahrung nach ist das nicht mit Bestrahlung beim Mensch vergleichbar und wird rechts easy weggesteckt. Und an der Stelle nochmal: OM sind hoch aggressiv, entsprechend klopft man drauf oder man lässt es sein, braucht dann aber auch keine Wunder von nichts erwarten, da Immunantworten eine Zeit brauchen, die man bei dem Tumor nicht hat, wenn er nicht lokal gestoppt wird.


    Lokal bekommt man OM wie oben beschrieben gut in den Griff, das Problem ist dann, dass der gerne in Lymphknoten und Lunge Metastasen macht.


    In Sachen Immuntherapie gibt es dazu zwei Vakzinen mit sehr guten Ergebnissen:
    a) Melanomvakzine von Oncept
    b) CSPG4 Vakzine (viele Melanome sind CSPG4 positiv)


    a) ist in der Schweiz und in Österreich zugelassen, kann nur von Onkologen verabreicht werden, b) wird am Tierspital in Turin gemacht und nur dort.


    Ansonsten bringt die Misteltherapie auch recht gute Erfolge, schaden tut sie zumindest sicher nicht und unterstützt auch bei Bestrahlung.


    Des Weiteren wird auch Cox II Hemmern nachgesagt, dass sie Tumorwachstum hemmen, das wären bspw. Metacam oder Piroxicam oder eines der neueren Coxibe wie Cimalgex.


    Alles setzt aber voraus, dass man etwas Zeit durch den lokalen Stopp gewonnen hat.


    Ich denke Vitalpilze helfen auch das Immunsystem zu suppporten und zur Lebensqualität beizutragen, ich gebe Hericium, Reishi, ABM und Coriolus, aber ich würde davon keine Wunder erwarten, da diese Art einfach sehr aggressiv ist.


    Mein Hund mit OM lebt nun schon fast ein Jahr seit Erstdiagnose aber wir haben alles gemacht, was in dem Zusammenhang machbar war. Dafür gehts ihm gut, er geht nach wie vor mit auf Bergtour, hatte keine Einschränkungen während der Behandlung. Ist aber sicher eine Einstellungsfrage.