Zivilisationskrankheiten verringern

  • Das Entstehen von Zivilisationskrankheiten ist in einem hohen Maße verhaltensbedingt. Durch seinen Lebensstil kann der Mensch viele Risikofaktoren von Zivilisationskrankheiten ausschließen.


    Die häufigsten Zivilisationserkrankungen sind:


    Herz- Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose)
    Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, Gicht, erhöhter Cholesterinspiegel)
    Übergewicht, Fettsucht, Magersucht
    Krebs
    Erkrankungen des Bewegungsapparates
    Allergien


    Ich möchte hier einen Thread eröffnen, der verschiedene naturheilkundliche Behandlungsmethoden umfaßt und auch Vitalpilze einschließt, die zur Reduzierung der oben genannten Erkrankungen dienen. Ich hoffe auf rege Beteiligung dieser wichtigen Thematik.

    =)Traude


    Zitat

    Nimm Dein Schicksal endlich selbst in die Hand!!!

  • Keine schlechte Idee, Traude.


    Zur Veränderung seines persönlichen Lebenstils gehört auch eine Umstellung der Ernährung mit der gleichzeitigen Unterstützung durch Naturheilkunde, wenn es nicht anders zu erreichen ist. Viele erwarten aber auch, das sie ein Naturmittel nehmen und alles in Ordnung kommt, selbst wenn sie ihre alteingefahrenen Lebens(un)arten beibehalten.


    Wenn ich gelegentliche Beiträge mit meinem bescheidenen Wissen dazu beisteuern kann, ich bin dabei.

  • Hallo Traude,


    finde ich eine gute Idee.


    Zitat

    Original von traude
    Das Entstehen von Zivilisationskrankheiten ist in einem hohen Maße verhaltensbedingt.
    Durch seinen Lebensstil kann der Mensch viele Risikofaktoren von Zivilisationskrankheiten ausschließen.


    Bevor es hier um naturheilkundliche Dinge geht, kann man sagen, dass diese "Wohlstandskrankheiten" (mit-)entstehen durch:
    - Essen: zu viel, zu fett, zu süß, zu viele Fertigprodukte
    - Bewegung: zu wenig

  • Hallo liebe Traude,


    das gefällt mir sehr gut --- es ist vielleicht sogar der wichtigste aller Themenkreise, weil es die Prävention hervorhebt - die wichtigste Säule der Gesundheitspolitik - das werden die Entscheidungsträger leider erst in Jahren kapieren, daß die Nahrungsergänzung, die Pilze und die orthomolekulare Medizin
    hierbei sehr großen Anteil haben.
    Wir können mit unserer kleinen Internetplattform einen Beitrag leisten und
    die Menschen ermuntern bei ihren Kindern anzufangen mit der
    "programmierten Gesundheit".......



    LG- Jim

  • Ja Nico hat recht, mit der richtigen Ernährung kann man schon vieles verhindern!


    Länger leben mit der mediteranen Ernährung:


    Die für das Mittelmeer übliche Ernährungsweise mit viel Gemüse, Obst und Getreide kann das Leben vieler Menschen tatsächlich verlängert werden.
    Die mediterrane Ernährung basiert vor allem auf dem Verzehr von viel frischem Obst und Gemüse, Fisch, Getreide, ungesättigten Fetten - wie beispielsweise Olivenöl-, wenig Alkohol - meist Rotwein - und nur geringen Mengen von Milch- und Fleischprodukten.


    Einigen Studien zufolge kann mit der mediteralen Ernährung sogar das Risiko an COPS zu erkranken um 50% gesenkt werden. Es werden aber nicht nur Übergewicht, Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen minimiert, auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken wird gesenkt, denn die Mittelmeerküche schützt auch das Gehirn! Alles in Allem also viele Gründe, um seine Ernährung umzustellen!

    =)Traude


    Zitat

    Nimm Dein Schicksal endlich selbst in die Hand!!!

  • Da wir schon bei diesem Thema sind, möchte ich auch noch einmal auf die Ernährung nach dem Metabolic Balance Programm aufmerksam machen. Hier werden Laboranalysen erstellt, die uns zeigen, welche Nahrungsmittel vom jeweiligen Organismus verstoffwechselt werden können und welche nicht. Dieses Programm ist also auf jeden individuell abgestimmt und eine hervorragende Lösung den Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Wir haben hier einen Arzt, der den Kassen beweisen konnte, dass er alleine mit diesem Programm 85 % seiner chronisch Kranken helfen konnte. Er stellte einen Antrag bei diesen Kassen, die Kosten für die Laboranalysen bei diesen Patienten zu übernehmen und wurde natürlich abgeschmettert. Trotz Einsparung der jahrelangen Medikationen.

  • Mein Lehrherr hat einmal zu mir gesagt, warum müssen wir unbedingt exotisches Obst und Gemüse zu uns nehmen, wenn es in unseren Breitengraden gar nicht angebaut werden kann?
    Warum essen wir nicht unsere einheimischen Produkte?
    Wir sind der Sache mal auf den Grund gegangen und haben festgestellt, das wir teilweise exotische Nahrungmittel sehr schlecht verwerten können.
    Was er mir erklärt hat, macht Sinn. Leider würde es 5 Seiten ausfüllen, Euch die ganze Geschichte zu schreiben.


    Wenn wir aber auch mal überlegen: zum Großteil werden heute noch genau so große Portionen verspeist wie zu den Zeiten, als wir alle noch schwer körperlich gearbeitet haben. Bauarbeiter, Dachdecker, etc haben einen höheren Energiebedarf und daher können sie auch mehr essen. Aber wir Anderen? Körperliche Arbeit bei der wir ins Schwitzen kommen und Kalorien ohne Ende verbrennen? Fehlanzeige.


    Und was ist mit dem neuen Trend XXL, friß soviel wie Du kannst, größere Schnitzel, noch größere Burger 5 l Bier zum Essen?


    Darüber sollte man auch mal nachdenken.


    Ich persönlich mag Olivenöl überhaupt nicht, kann mich nicht an den Geschmack gewöhnen. Ich nehme lieber Erdnußöl oder Sesamöl wenn ich brate, ist geschmacksneutral.

  • HalloTraude,
    wie Recht Du hast, wir sollten auf unsere einheimischen Produkte zurückgreifen.
    Und dabei fällt mir spontan der Knoblauch ein. Hier wäre die Alternative natürlich der einheimische Bärlauch, der ein ebenso gute Wirkung hat wie der Knoblauch.
    LG tuberkulinum

  • @ Elvira, ich greife sehr gerne zu heimischen Produkten. Es gibt doch auch bei uns sehr viele gesunde Obst und Gemüsesorten. Der vielfältige Mix machts wohl doch auch aus: blaue und rote Beeren, Brokkoli oder Spinat, Tomaten, Paprika und Karotten. Brokkoli schützt das Herz und wirkt antioxidativ und wirkt somit präventiv gegen Krebs. Tomaten haben einen hohen Lycopingehalt. Lycopin hemmt die Oxidation von Atheroskerlose-förderndem LDL-Cholesterin. Dieses oxidativ veränderte LDL führt zu einer Bildung von "Schaumzellen" in der Wand von Arterien. Dort bilden sich dann Ablagerungen (Plaques). Dieser Vorgang wird durch die Aufnahme von Lycopin deutlich zu gemildert. Es schützt aber auch die Prostata und vor Herzerkrankungen. Der höchste Lycopingehalt ist in gekochten Tomaten zu finden. In Karotten finden wir den Pflanzenwirkstoff Betacarotin. Dieser stärkt die Sehkraft, das Immunsystem und tut der Haut sehr gut.
    tuberkulinum : Knoblauch ist eines der universellsten Heilmittel überhaupt: Er hält Herz- und Kreislauf jung, bekämpft Viren, Bakterien und Entzündungen, beugt der Altersverkalkung vor, unterstützt die Verdauung und schützt vor Krebs.
    Auch Bärlauch ist eine gesunde Alternative: Die immer wieder beobachtete leicht blutdrucksenkende Wirkung des Bärlauch geht vermutlich auf das Ajoen zurück. Medizinisch sieht man den Bärlauch als ACE-Hemmer, das heißt, das Ajoen hemmt ein Nierenhormon, das für eine erhöhte Spannung der Gefäßwände und damit für einen höheren Blutdruck verantwortlich ist. Durch den Bärlauch können sich die Gefäßwände entspannen, was eine Reduzierung des Blutdrucks nach sich zieht. Darüber hinaus hat er auch eine antiarteriosklerotische Wirkung und kann helfen zu verhindern, dass die Blutplättchen verklumpen. Bärlauch ist also eine wunderbare Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Nur - jedes Jahr passieren immer wieder tödliche Verwechslungen mit Maiglöckchen, also Vorsicht beim Pflücken.





    .

    =)Traude


    Zitat

    Nimm Dein Schicksal endlich selbst in die Hand!!!

  • Mittelmeerdiät schützt Gesundheit umfassend:


    Forscher der italienischen Universität Florenz haben 12 internationale Studien an insgesammt 1,5 Millionen Testpersonen, die sich nach den Grundsätzen traditioneller Mittelmeerkost ernährten, neu ausgewertet und eindeutig festgestellt, daß diese Diät die Gesundheit umfassend schützt. Probanden, die sich hauptsächlich von frischem Gemüse und Obst, Fisch und Olivenöl ernährten und tierische Fette mieden, hatten binnen 3 Jahren ein um 9% geringeres Herzinfarktrisiko. Ihre Gefahr eines frühzeitigen Todes sank allgemein ebenfalls um 9%, ihr Krebsrisiko um 6% und jenes, an Parkinson oder Alzheimer zu erkranken, um 13% , für Studienleiter Dr. Francesco Sofi der beste Beweis für die enorme Wichtigkeit der richtigen Ernährung.


    Quelle: Kronenzeitung

    =)Traude


    Zitat

    Nimm Dein Schicksal endlich selbst in die Hand!!!

  • Hallo liebe Traude,


    vielen Dank für deine wertvollen Info's. Finde ich super :]


    Freue mich auf weitere Beiträge ...


    Liebe Grüße und schöne Woche für alle


    Obelix

  • Dr. Galina Schatalova (Jahrgang1916 - mitlerweile 95) ist Ärztin und Wissenschafterin. Sie war Ernährungsbetreuerin der Sowjetischen Kosmonauten und unternahm noch mit 75 Jahren, in Begleitung ihrer Ex- Patienten (Krebs, Diabetes, Leberzirrhose, etc.), die sie zuvor mit ihrer Methode (im Prinzip eine Rohernährungs- Therapie) geheilt hatte, 500km- Extremtouren durch die Wüste. Dabei machten eingeladene Spitzensportler mit ihren (wissenschaftlich empfohlenen) 6000kcal (190g Eiweiß, 200g Fett, 900g Kohlehydrate) und 10l Wasser pro Tag schon im ersten Drittel schlapp, während sie mit ihrer Crew und 600 kcal (28g Eiweiß, 25g Fett, 180g Kohlehydrate in Form von 50g Buchweizen und 100g Trockenfrüchten) und 1l Wasser die gesamte Distanz durchmachte und dabei teilweise sogar an Gewicht zulegte (was sie auf die Stickstoff- Assimilation aus der Atemluft zurückführt).


    Hier ein Zitat aus ihrem Buch:

    "Mit 45 waren auf der Patientenkarte von Frau Kruglikova mehr als ein Dutzend chronische Erkrankungen eingetragen. Darunter asthmatische Bronchitis und Osteoporose, Gürtelrose und Pankreatitis, Magengeschwür und Bluthochdruck, Kolitis und Gastritis und viele andere. Tabletten schluckte sie in rauen Mengen und so bekam sie noch eine Medikamentenallergie als Draufgabe. Aber ihre Gesundheit wurde nicht besser, sondern immer schlechter.... Schließlich entdeckte man bei ihr eine rasch wachsende Geschwulst in der Bauchhöhle. Sie sollte schnellstens operiert werden, aber in diesem Zustand war das unmgölich – der Organismus hätte das nicht überstanden. Ihre Ärzte baten mich (Galina Schatalova), die Kruglikova wenigstens so weit gesund zu machen, dass man die Geschwulst entfernen konnte. Meine Empfehlungen waren einfach: keine Medikamente, in welcher Form auch immer, kein Fleisch, keinen Fisch, kein Salz, keinen Zucker, kein Brot, keine Butter, keine Süßigkeiten. Den Tag hatte sie mit zweistündiger Gymnastik, mit Gehen oder besser noch Laufen sowie mit Abhärtungsübungen zu beginnen. Die Kruglikova erfüllte bedingungslos alle Vorschriften und nach eineinhalb bis zwei Monaten veränderte sich ihr Befinden grundlegend: Die Krankheitssysteme verschwanden nach und nach und die Geschwulst begann sich zu verkleinern, sodass eine Operation überflüssig wurde. Heute hat die Kruglikova den Weg zu den Ärzten total vergessen" ...


    Ein insgesamt lesenswertes Buch.
    Mit ihrer Nahrung und den Essgewohnheiten sind die Krankheiten der Menschen sozusagen "hausgemacht".


    LG Selena

  • Viele Menschen vergleichen sich ungern mit Tieren. Doch während Affen und mit ihnen alle anderen Tiere, instinktiv wissen, was ihre richtige und gesunde Ernährung ist, wissen Menschen das schon längst nicht mehr. Sie haben ihren Instinkt für gesunde Ernährung verloren. Im Tierreich gibt es übrigens - soweit wir Menschen das beurteilen können – keine ernährungs-
    wissenschaftlich tätigen Individuen. Jedes Tier ernährt sich seiner Art und seiner Veranlagung entsprechend, ohne dazu irgendeinen Experten konsultieren zu müssen.


    So wurde bislang noch kein Bussard gesichtet, der früchteschmausend im Apfelbaum saß. Auch fehlen Augenzeugenberichte, nach denen Wölfe äsend über Wiesen streifen. Jedes Tier bleibt der natürlichen Nahrung seiner Art treu. Dass es sich dabei gleichzeitig um gesunde Ernährung handeln muss, zeigt der – bei reichem Nahrungsangebot – tadellose Gesundheitszustand dieser Tiere.


    Bei wildlebenden Tieren konnte bislang keine einzige der typischen Zivilisationskrankheiten diagnostiziert werden, mit denen sich der Mensch herumärgern muss. Es gibt weder übergewichtige Löwen noch Wölfe mit kariösem Gebiss und auch keine Kaninchen mit Heuschnupfen. 8o :D


    Offenbar zeigt uns der Körperbau eines Wesens ganz genau, was seine artgerechte und gesunde Ernährung ist. Wenn wir jetzt den Menschen näher betrachten, dann kann er selbstverständlich seinen Appetit auf tierisches Eiweiß ohne große Probleme mit knackigen Käfern und fetten Maden stillen.


    Für die Jagd auf Nieder- oder gar auf Großwild fehlt ihm jedoch das nötige natürliche Equipment. Er hat weder den dafür nötigen Geruchsinn noch kann er die erforderliche Geschwindigkeit erreichen. Er sieht nachts nicht sonderlich gut und hat nicht einmal eine spitze Schnauze mit Reißzähnen drin.


    Er ist also kein ausgesprochener Fleischfresser wie der Wolf, der in großen Sätzen sein Mittagessen verfolgen, ihm schließlich in den Nacken springen und es mit einem gezielten Genickbiss niederstrecken kann. Darin stimmen die meisten Menschen mit überein.


    Milch ist zB. artspezifische Babynahrung, warum sollte dann Kuhmilch gut für uns Menschen sein? Es ist immer wieder erstaunlich, wie hartnäckig viele erwachsene Menschen darauf bestehen, sich zeitlebens (und dann auch noch von einer Kuh) stillen zu lassen.
    Meiner Meinung nach wurde der Mensch auch erst dann zum Jäger, als er in unwirtliche Regionen abwanderte. Kälte und Hunger ließen ihn erfinderisch werden. Er entwickelte Jagdspeere und Fallen und entdeckte die Wärme des Feuers. Fleisch (insbesondere das von größeren Tieren) war für den Menschen also eine Notnahrung, die ihm half, in Eis und Schnee zu überleben.


    Der Mensch ist auch das einzige Lebewesen, das kocht :)
    Alle anderen Tierarten verzehren ihre Nahrung frisch und roh. Niemals würde man einem Löwen im Zoo gebratene Steaks servieren. Niemals bekäme ein Zebra gedünstetes Gras. Und bei den Menschenaffen? Sie sind uns so ähnlich, warum erhalten sie nicht Suppe, Braten, gekochtes Gemüse und Apfelstrudel mit Vanillesoße so wie wir? Warum erhalten sie Früchte, Blätter und rohes Gemüse?


    Nun, weil übergewichtige, zahnlose und vor rheumatischen Schmerzen stöhnende Tiere mit schuppigem, lichten Fell und Fruchtbarkeitsstörungen nicht gerade ein Publikumsmagnet sind. Die Besucher möchten athletische Tiere mit glänzendem Fell, kräftigem Gebiss und mühelos fließenden Bewegungen sehen. Das aber ist nur möglich, wenn die Tiere frische Rohkost erhalten. Andernfalls werden sie unansehnlich, krank und altern schnell. So wie die Menschen.
    Eigentlich ist es absurd, Argumente FÜR eine natürliche gesunde Ernährung liefern zu müssen. Leider fällt es vielen Menschen schwer, sich für eine Sache zu entscheiden – ganz egal, wie logisch sie zu sein scheint - wenn es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte dafür gibt.


    Da die Hauptsponsoren für wissenschaftliche Arbeiten (Mitglieder der Pharma- und Lebensmittelindustrie) keinerlei Interesse daran haben, dass irgendjemand mit Hilfe von wirklich gesunder Ernährung gesund und munter wird, spart man sich die Forschungen auf diesem Gebiet.


    Was ist bei gesunder Ernährung zu meiden:


    Ungekeimtes Getreide, erhitztes Getreide und Produkte daraus
    Milch und Milchprodukte
    Zucker, Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe
    Lebensmittelzusatzstoffe (v. a. in Fertiggerichten)
    Knabberware wie z. B. Chips, Kekse etc.
    Fleisch, Fisch und Produkte daraus
    Minderwertige Öle und Fette
    Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft
    Kochsalz
    Alkohol und Koffein


    Was gehört zu gesunder Ernährung:


    Biologische Lebensmittel
    Wildfrüchte
    Wildpflanzen, Kräuter und Grünes Blattgemüse
    Algen (Braunalgen wie z. B. Hijiki oder Arame)
    Nüsse, Ölsaaten und gekeimte Samen
    Hochwertige pflanzliche Öle in geringen Mengen
    Reines Wasser und Kräutertees
    Meer-, Kristall- oder Steinsalz (Ursalz)


    Grüße Lior

  • Das ist natürlich sehr pauschal gesprochen, jeder muss daraus für sich selbst das Optimum oder Idealum kreieren.
    Ich habe Spaß daran, keinen Alkohol zu trinken oder Milchprodukte zu essen oder Kaffee zu trinken oder oder
    Mein Beitrag spiegelt meine subjektive Einstellung wider, womit ich persönlich glücklich bin :D Wenn Du mit was anderem glücklich bist... ist doch okay.
    Mag ja sein, dass die Primaten Spaß am Alkohol haben, aber sicher missbrauchen sie es nicht in der Art wie wir Menschen es tun ;)
    Man kann sich nicht an ein Ästchen oder eine Ausnahme klammern, es ist die Gesamtheit der schlechten Lebensweise, die letzten Endes zu unseren Volkskrankheiten führt.


    Gruß Lior

  • Ich bin durchaus der Meinung, dass: zu viel, zu fett, zu süß und zu wenig Bewegung für unsere Wohlstandskrankheiten verantwortlich sind.


    Und auch darin, dass Milch für Kälber und nicht für Menschen da ist, stimme ich dir zu.
    Bei Milchprodukten (Joghurt und Käse z.B.) sehe ich das wieder anders, da gab es schon Völker, die sich hauptsächlich davon ernährt haben.


    Und Fleisch isst der Mensch erst so richtig, seit er das Feuer bezähmt hat.

  • Genau meine Worte, alles mit "zu" ist nicht gut :thumbsup:


    Die Völker die sich nahezu ausschließlich von Milchprodukten ernährten, haben sich womöglich nicht nur von Kuhmilchprodukten ernährt, oder? Erst um 1300 n. Chr. sind die Menschen auf die Kuh als Milchspender gekommen. Vorher wurden bereits Schafs- und Ziegenmilch verzehrt, denen heilende und kräftigende Eigenschaften zugeschrieben wurden und deren Eiweissstruktur für den Menschen etwas verträglicher ist als die der Kuhmilch. Das liegt insbesondere am deutlich höheren Kasein-Gehalt der Kuhmilch. Dieses Proteingemisch (Alpha-S1-Kasein) bestimmt zu etwa 80 Prozent das Kuhmilcheiweiss. Als Allergen kann es diverse gesundheitliche Probleme wie Verdauungsbeschwerden, Haut- und Atemwegserkrankungen verursachen.


    Gleiches gilt übrigens für Weizen. Weizen ist als Zuchtform erst seit etwa 500 Jahren Bestandteil der menschlichen Ernährung. Als Produkt der jahrzehntelangen Züchtung und Genforschung hat das Getreide mit den ursprünglichen Wildgräsern nur noch wenig gemeinsam. Besonders kritisch ist der heutige Glutengehalt im Weizen zu bewerten. Durch die Kreuzung verschiedener Arten für die industriellen Backprozesse perfektioniert, besteht Weizen zu gut 50 Prozent aus dem Klebereiweiss Gluten, dem Grundgerüst von Brot, Brötchen und anderem Gebäck. Noch vor 50 Jahren waren es gerade einmal 5 Prozent.


    Sowohl Weizen- als auch Kuhmilchproteine sind heutzutage beinahe omnipräsent in verarbeiteten Lebensmitteln. Wenig erstaunlich sind daher die zunehmenden Unverträglichkeitsreaktionen bei Konsumenten. Während die Schulmedizin jedoch ausschliesslich Milcheiweissallergikern, Laktoseintoleranten und Zöliakiekranken von Milch- bzw. Weizenprodukten abrät, wirken sich die Proteine dieser Lebensmittel scheinbar auch auf gesunde Menschen negativ aus. :rolleyes:


    Während Kasein (in Milch) bereits in der Steinzeit als Bindemittel für Farben genutzt wurde, trägt auch Gluten nicht ohne Grund den Beinamen "Klebereiweiss". In der Industrie kommt Gluten sogar für die Herstellung von Klebstoffen zum Einsatz. Ähnlich wie das Kasein verkleistert auch das Gluten im wahrsten Sinne des Wortes den Darm und behindert somit die Nährstoffresorption. Der daraus resultierende Nährstoffmangel kann langfristig zu physischen und psychischen Schäden führen


    Bei den unverdauten Peptiden aus der Milch, welche durch die Darmwand in den Organismus eindringen, handelt es sich genau genommen um opioide Exorphine bzw. Opioidpeptide, die in Verbindung mit den Opioidrezeptoren im Gehirn eine ähnliche Wirkung im Nervensystem freisetzen wie Morphin. Dieses medizinisch eingesetzte Opiat gilt immerhin als eines der stärksten Schmerzmittel.



    Noch "berauschender" sind die Gliadine des Weizens, die zusammen mit den Gluteninen das Eiweissgemisch Gluten bilden. Die Wirkkraft von Gliadinen, auch Gliadorphine genannt, soll bis zu hundertmal stärker sein als jene von Morphin. Zwar verschleiert dieser "Rausch" unsere Sinne nicht wie etwa Drogen. Vielmehr entsteht eine Nahrungsmittelsucht. Käse, Milchschokolade, Nudeln und Brot sind die klassischen "Nahrungsmittelsüchte", die uns ein Wohlgefühl signalisieren, im Grunde aber schlichtweg unsere Sinne betäuben und schläfrig machen.
    Aber das schlimmste ist: Es macht abhängig. so sehr abhängig, dass dieses genmanipulierte Getreide, wie es die westliche Welt heutzutage in Massen konsumiert, unsere Gedanken und unser Verhalten steuert. Wir finden ihn in Frühstücksflocken, Brot und Brötchen, Gebäck, Pasta und anteilig in diversen verarbeiteten Produkten.


    Weizenprodukte sollen unseren Körper dermassen manipulieren, dass wir nach kurzer Zeit das Verlangen nach mehr bekommen, d. h. noch ein Brötchen, noch einen Keks… Denn das dumpfe Gefühl, welches viele nach dem Verzehr von Weizen empfinden, suggeriert uns, unsere Energie wiederaufzutanken. Womit? Mehr Weizen! Gliadine sind appetitanregende Opioide...


    Beste Grüße
    und Gute Nacht


    Lior