Leaky-Gut Syndrom

  • Hallo ihr lieben, als erstes möchte ich ein grosses Danke sagen für die Mühen uns allen weiterzuhelfen.


    Bei mir wurde das Leaky-gut-syndrom festgestellt, mit Unverträglichkeitsreaktionen auf viele Lebensmittel, dass ich leider seit 1 1/2 Jahren einfach nicht in den Griff bekomme.


    Ebenfalls habe ich dadurch auch eine Fructoseintoleranz und Lactoseintoleranz entwickelt, zu diesen Themen habe ich schon einiges hier lesen können aber leider nicht zum Leaky syndrom, obwohl ich gelesen habe, das Vitalpilze das heilen können.


    Ich vertrage auch schlecht die cellulose ind den Kapseln, meine Reaktionen sind Ausschläge am Hals und den Ohren und eingerissene Mundwinkel die nicht verschwinden.


    Mein SigA Wert ist sehr niedrig. Meine Frage ist kann man das Leaky Gut Syndrom mit Vitalpilzen heilen?


    Ganz liebe Grüsse

  • Hallo Tinchen,


    sicherlich wird hier auch die Expertin noch ein Wort sagen, aber helfen könnte dir z.B. Hericium. Er hilft die Darmschleimhaut zu regenerieren. Genauso könntest du den Chaga probieren. Bei mir selber habe ich erhebliche Verbesserungen feststellen können. Ich habe zwar keinen leaky gut, aber habe gemerkt, dass der Stuhl im Grunde nicht ausreichend "eingekleidet" war...


    Die SigA Werte waren bei mir zu hoch. Aber heißt im Grunde genommen nur wie auch bei dir, dass das Immunsystem aus dem Takt ist. Hier habe ich einstiegsweise für ein paar Wochen den ABM hinzugenommen. Der ist wie alle Heilpilze wohl immunmodulierend. Und soll wohl auch nur phasenweise genommen werden.


    Shiitake ist auch ein Pilz der die erste Immunantwort wie die SigA anregt, den nehme ich zzt. und er tut mir gut, habe nach fast zehn Monaten (Apropos heilen: Geduld und Ausprobieren sind gefragt) relativ stabilen Stuhlgang.


    Als Dauerbegleiter verwende ich den Reishi. Er ist ein Generalist und hat bei mir insgesamt aufgeräumt und schein es ständig zu tun.


    Das Kapselproblem kannst du umgehen, in dem du sie öffnest und so einnimnst. Du kannst sie auch zum Essen hinzutun, aber nie kochen.

    Ich selber trinke sie morgens mit mehreren Gläsern Tee oder Zitronensaft (bei dir eher nicht so gut) auf nüchternem Magen. Viel trinken ist ein Muss.


    Habe schon mal Heilpilze genommen vor einigen Jahren und habe Extrakte verwendet und war recht erfolgeich, aber habe das komplett aus meiner Erinnerung verschoben. April 2020 habe ich angefangen und habe anstelle Pulver genommen, was anfangs den bekannten Erfolg gebracht hat aber dann ins Gegenteil schlug, also Extrakte wären hier bei Darmproblemen auf jeden Fall besser.


    Was die Menge anbelangt nehme ich 1300 mg Hericium und Reishi und 1000 mg Shiitake bei einem Körpergewicht von 63 kg.

    Die Pilze werden eingeschlichen: Die ersten fünf bis sieben Tagen nimmst du einen kleine Menge für den ersten Pilz 300 mg bis 500 mg, dann verdoppelst du in der nächsten Woche. Dann fügst den zweiten Pilz in kleiner Dosis und steigerst auch den nach einer Woche usw.


    Habe anfangs fünf Pilze zusammen probiert, aber das ist wohl zu viel. Zwei bis drei reichen aus.

    Wenn die PIlze arbeiten, dann kann es immer auch zu verstärkten Symptomen kommen. In dem Fall reduzierst einfach zeitweise die Dosis und steigerst dann wieder.


    Wünsch dir viel Geduld und viel Erfolg. Probier's aus.

  • Hallo Tinchen,

    Dominik hat dich wirklich gut beraten. Ich würde auch an deiner Stelle es mit Hericium probieren. Danach wäre Shiitake oder Pleurotus für die Darmflora nützlich. Pleurotus ist wie Butter für die guten Bakterien im Darm. Alles was Entzündunghemmend wirkt wird dir Hilfen. Hericium so wie Chaga Kräftigt, schützt und regeneriert die Darmschleimhaut
    Um die Heilung des leaky gut Syndroms zu beschleunigen hat sich auch aleovera und Shilajit bewährt. Die stärken die so genannten tight junctions, die die Zellzwischenräume schließen. Milch Produkte werden dir in dieser Phase nicht gut tun denn die fördern Entzündungen im ganzen Körper.

    Alles gute

    Josef

  • Vielen lieben Dank schonmal für die Antworten.😊


    Ist es egal in welchen Tee ich das Pulver reinmache? Muss der Tee abgekühlt sein? Ich könnte das auch einfach über die Kartoffeln streuen oder?


    Ich bin echt verwundert warum so wenig über die Vitalpilze und das Leaky gut Syndrom zu finden ist, hier, obwohl das so gut helfen soll, aber sehr lieb schonmal eure Antworten.


    Eine Userin Anni hat hier genau die Symotome beschrieben die ich auch habe, das war 2015 leider hat sie nicht mehr weiter geschrieben ob die Vitalpilze sie komplett geheilt haben oder nicht.


    Ich werde das so versuchen, danke füe eure Tipps🤗😊😊😊😊

  • achso zu dem Chaga hätte ich noch eine Frage: sie wachsen ja auf Birkenbäumen, und ich habe Heuschnuofen und Allergie gegen Birke, kann man da trotzdem den Chaga Pilz einnehmen?


    Lg🤗😊😊😊

  • Hallo,


    der Tee sollte wohl nicht heißer als 70 Grad sein. Also ich habe die Pilze immer in leitungswarmes Wasser verrührt. Das Extrakt verklumpt zwar dann schon mal was. Das Extrakt auf Essen zu tun ist natürlich praktischer, aber dann ist das so ne Sache mit Flüssigkeitszufuhr zu den Pilzen.


    Ja, es ist einfach sexier den Mond zu entdecken, als Löcher im Darm beim Menschen, deshalb muss nach manchmal nach dem Gold graben;-)

  • April 2020 habe ich angefangen und habe anstelle Pulver genommen, was anfangs den bekannten Erfolg gebracht hat aber dann ins Gegenteil schlug,

    Hallo Dominik,


    Darf ich dazu mal fragen ob das eine gängige Reaktion ist, also bekannt und kommt öfter vor das pulver iwann ins Gegenteil umschlagen?

    Ich versuche gerade meinem Hund zu helfen und habe pulver gekauft. Er bekam es vor ein paar Monaten schon über mehrere Wochen, da gab's ne Pause und nun bekommt er es wieder aber es scheint weniger zu wirken bzw manchmal gar nicht.


    Viele Grüße

    Melanie

  • Hallo Melanie,


    das Pulver hat meinen Darm im negativen Sinne gereizt. Es war wohl das Chitingerüst, das ein schon leichte Entzündung noch mehr angefacht hatte und meinen Darm, der eh schon mit Verdauung überfordert war, noch mehr irritiert wurde.


    Ich habe natürlich keine Ahnung von Behandlung bei Hunden mit Pulver, aber wenn ich das richtig verstehe wird Pulver eher als Kur angewendet und Extrakte haben einen gezielten Einsatz. Und weil die Pilze adaptogen arbeiten, kann ich mir vorstellen, dass weder eine positive noch eine negative Wirkung feststellbar ist zum Zeitraum der Anwendung.....


    Das ist meine Mutmaßung – vielleicht sagt hier besser ein Experte etwas Genaueres.

  • Hallo Bubbelurmel,


    dass die Pulver ins Gegenteil umschlagen kann ich mir nicht vorstellen da die Pilze nicht einen Wirkstoff mitbringen der immer diese oder jene Reaktion hervorruft wie ein schulmedizinisches Medikament, sondern die Vielzahl der Inhaltstoffe die positive Wirkung im Körper erzielt, da der Körper wieder die Baustoffe durch den Pilz bekommt die er benötigt um sich selber zu helfen. Allerdings ist es so, dass beim Pulver nur ca. 3 % der Inhaltsstoffe genutzt werden können vom Organismus. Beim Extrakt sind es immerhin über 10%.


    Liebe Grüße

    UlliM

  • Hallo Dominik, hallo UlliM,


    Alles klar. Danke für die Antwort.

    Es ist halt deutlich schwieriger beim Tier, finde ich. Ich stecke nicht in seinem Bauch, fühle nicht was er fühlt, usw. Man oder ich bin mehr am raten als bei mir :)


    Viele Grüße, Melanie